Queer - Impulse

So leb Dein Leben, wir haben nur das eine ?!?



Sex im Auto: Jeder Zweite hat´s getan und

Gut bestückt heißt nicht gut beglückt

Am häufigsten vergnügen sich die Deutschen im VW, Opel oder Ford, zeigt eine neue YouGov-Umfrage. Beliebteste Spielwiese ist die Rückbank.

Samstagabend, die Nachbarn steigen erschöpft aus dem Auto, und man fragt sich unwillkürlich, was die wohl so getrieben haben. Nun wissen wir es: die vermutlich schönste Nebensache der Welt. Zumindest rein statistisch betrachtet liegt die Chance dafür bei 50:50, wie eine neue YouGov-Befragung im Auftrag des Online-Fahrzeugmarkts mobile.de belegt.(Foto-pinterest)

Im Markenranking der Fahrzeuge, in denen die Befragten schon einmal intim waren, entpuppen sich die PS-Boliden als sexuelle Spätzünder: Zusammen kommen Porsche und Ferrari gerade Mal auf 3 Prozent, während sich auf dem Siegertreppchen VW (26 Prozent), Opel (18 Prozent) und Ford (13 Prozent) mit geballter Potenz einreihen. Erst danach folgen die Premiummarken BMW, Mercedes Benz und Audi. Bei den Befragten ab 55 Jahren schafft es die Marke mit dem Stern allerdings noch vor Ford auf den dritten Platz (14 Prozent).

Der Geist ist willig, doch das Blech ist rar

So groß die Begeisterung für dieses leidenschaftliche Hobby auch ist, im falschen Gefährt kann der Spaß schon einmal getrübt werden. Jeder Zweite derjenigen, die im Auto schon einmal auf Hochtouren liefen, bemängelt, dass es zu eng war. Für 15 Prozent war der größte Störfaktor, dass die Sitze nicht genug verstellbar waren – schließlich kommt es nicht nur beim Kamasutra auf die richtige Position an.

Wen will es da wundern, dass Wohnwagen auf der Wunschliste für automobilen Sex an erster Stelle stehen (17 Prozent )?! Auf den zweiten Platz stößt die Limousine vor (14 Prozent), den dritten Rang erobert das Cabrio: Jeder Zehnte (9 Prozent) möchte nicht nur während der Fahrt oben ohne Vollgas geben. Abgeschlagen auf dem sechsten Platz landen die Supersportler.

Geringes Verkehrsaufkommen bei Fahranfängern

Von wegen wilde Jugend: Unter den 18- bis 24-jährigen gibt lediglich jeder Vierte (26 Prozent) an, bereits Sex im Auto gehabt zu haben. Bei den 25- bis 34-Jährigen sind es schon 44 Prozent. Absoluter Spitzenreiter sind jedoch die Befragten ab 55 Jahren. Sogar mehr als jeder Zweite (52 Prozent) hat seiner Libido schon einmal unterm Blechhimmel freien Lauf gelassen.

Zwischen hetero- und homosexuellen Erfahrungen im Auto wurde in der YouGov-Befragung nicht unterschieden. (cw/pm-Queer.de)

Gut bestückt heißt nicht gut beglückt

S, M, L, XL oder doch lieber XXL? Beim Sex kommt es nicht auf die Größe an, meint Mr. Mojo.

Hi Jungs, hallo Mädels! Kennt jemand von euch noch Long Dong Silver? Den britischen Pornodarsteller aus den Siebzigern, der für seine Penislänge von 25 Zentimetern berühmt-berüchtigt war?

Der Mann war – na, sagen wir mal – keine klassische Schönheit, dafür aber hatte er diesen enormen äußeren Wert zwischen seinen Beinen hängen, mit dem er hetero- wie homosexuelle Zuschauer schwer beeindruckte. Blöd nur, dass der Monsterdödel ein Riesenschwindel war. Der Entdecker von Daniel Arthur Mead, der als Long Dong Silver berühmt wurde, war der Fotograf Jay Myrdal. Der konnte verdammt gut mit seiner Kamera und der Technik der Mehrfachbelichtung umgehen. Durch übereinanderlegen verschiedener Aufnahmen entstand der Mythos vom Riesenpenis. In den Pornofilmen stülpte sich Silver eine Long-Dong-Latexhülle über seinen ganz normal großen Willy…

Viele Schwule schätzen sich eine Nummer zu groß ein

Was uns die Geschichte lehrt? Nun, sie könnte uns beispielsweise zur Skepsis ermahnen, wenn es beim Onlinedating um Schwanzgrößen geht. Statistiken zeigen, dass sich besonders junge Menschen gern mal eine Nummer zu groß einschätzen.

Viel interessanter aber scheint Mr. Mojo jedoch die Frage zu sein, warum wir überhaupt diese Bilder im Kopf haben, die eine besondere Größe mit einer außerordentlichen Potenz verknüpfen? Warum denken wir, dass der Sex mit "gut bestückten" Männern geiler sein soll als der mit durchschnittlich geformten Geschlechtsteilträgern. Wo uns doch die eigene Lebenserfahrung sogar zeigt, dass es oft nicht auf die Größe ankommt: Ein Deep Throat, bei dem man wirklich bis zum Anschlag drinsteckt, ist geiler als den armen Kerl unter sich an einem Monster verzweifeln zu sehen.

Ein anderes Beispiel: Mr. Mojo war vor vielen Jahren einmal ein bisschen in einen Mann verliebt, der nicht nur ganz doll traurig gucken konnte, er besaß auch einen faszinierend fetten Schwanz. Draufsetzen? Keine Chance, es gab kein passendes Kondom für dieses Gemächt. Bei einem anderen Mann dagegen, dessen Gerät eine normale Länge und Breite, dafür aber eine ungewöhnliche Krümmung aufwies, hatte Mr. Mojo seinen Heidenspaß. Die Biegung sorgte für eine besonders intensive Prostatamassage.


Was im großen Ganzen für die Community gilt, gilt auch im kleinen intimen Rahmen: Die Vielfalt ist es, die es so richtig geil macht!
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Warum Cruising ein Tabu ist und

Tabu des schnellen Sex in der Öffentlichkeit

Sven Hensel führte die Regie beim Kurzfilm "CRUISING". Es ist seine erste Regiearbeit. Im Interview erzählt der Bochumer, warum Cruising ein Tabu ist, warum er verschiedene Männerbilder zeigt und was das alles mit Safer Sex zu tun hat.

Wie seid ihr auf die Idee des Filmes gekommen? Cruising ist ja durchaus ein ungewöhnliches Thema.

Cruising gehört für viele queere Männer, und auch Männer, die sich nicht als queer sehen, zum ausleben der eigenen Sexualität dazu - auch wenn selten öffentlich darüber gesprochen wird. Bei uns im Film sagt Stani ja auch nie, wo er Johannes kennen gelernt hat, nur dass er ihn kennen gelernt hat.(Foto-Rainbowgay)

Dennoch ist es für mich wichtig, die Geschichten zu erzählen, die Leuten passieren, und nicht unnötig zu beschönigen. Man trifft einfach sehr unwahrscheinlich seinen Traumpartner in der nostalgischen Bibliothek unten an der Kreuzung, weil nicht jede*r in einer Großstadt lebt und nicht alle zu offenem, queeren Leben Zugang haben, ohne Diskriminierung fürchten zu müssen. Und da setzt unser Film an: Was passiert denn abseits von den Großstädten? Auf den Rastplätzen, an den Wäldern, da, wo es halt geht? Es war auch von Vorteil, dass wir am Drehort viel Wald und abgelegene Ecken hatten, oder zumindest welche, die wir als solche inszenieren konnten.

Welche Botschaft wünschst du dir, dass sie bei den Zuschauern hängen bleibt?

Konsens ist unabdingbar; Intimität ist schwierig, aber lohnt sich; und alle machen ihre eigenen Erfahrungen im eigenen Tempo. Das hindert uns aber nicht daran, einander zu helfen, wenn man einen Schritt zurück geht und Verständnis zeigt.

Was am Set war am schwierigsten?

Das schwierigste am Set war, die Ideen, die aufkamen, in eine umsetzbare Form zu bekommen. Man durfte nicht mehr abbeißen als man kauen konnte. Es gab mehr Schauspieler als Rollen zu vergeben, das heißt aus der Not heraus haben wir eine meiner Lieblingsrollen erschaffen. Die schönste Erfahrung beim Filmdreh war es, die ganzen, verschiedenen Darstellungen von Männlichkeit vor und hinter der Kamera zu sehen, wie sie bei uns alle mir nichts, dir nichts akzeptiert wurden. Diese Atmosphäre hat beim kreativen Arbeiten sehr viel Freiraum gegeben.

Im Film geht es um Safer Sex - aber es wird nicht mit päd. Zeigefinger drauf gezeigt. Warum dieser indirekte Ansatz? 

Ich finde, es liegt nicht viel Kunst in "Oh, wir wollen einen Film über Safer Sex drehen, lass uns mal nur über Kondome reden". Life imitates Art, und wenn die Selbstverständlichkeit von Safer Sex vorgelebt wird, finde ich, begünstigt das für Zuschauer*innen eher eine Auseinandersetzung mit ihrem Safer Sex-Verhalten als wenn man es ins Auge drückt - ob das jetzt PrEP, Kondome oder andere Ansätze sind.

Tabu des schnellen Sex in der Öffentlichkeit

Wie ist es, sein Schwulsein auf dem Land zu entdecken? Die Antwort darauf gibt der Kurzfilm CRUISING. Er handelt von der Suche nach gleichgesinnten Jungs beim Cruisen. Der Film will für Safer Sex sensibilisieren.

Stani wächst in der Einsamkeit mitten im Sauerland auf. Fernab der Stadt und einer schwulen Jugendgruppe entdeckt er sein Schwulsein. Bei nächtlichen Begegnungen an versteckten Orten trifft Stani andere Männer - die das gleiche wie auch er suchen. Bis er dann Johannes kennenlernt. 

Das ist die Geschichte von "CRUISING" - einem Begriff, den die meisten Menschen eher mit früheren Zeiten der Schwulenbewegung zusammenbringen.

Aber auch 2017 ist Cruising, also die meist Suche nach Sex mit Männern an öffentlichen bzw. halböffentlichen Orten, noch ein Thema. Das zumindest stellten die jungen Teilnehmer eines Mediemcamps zum Thema HIV, Aids und STI fest, als sie eigene Erfahrungen austauschten. Und so entstand in einem einwöchigen Workshop unter Förderung der Aidshilfe NRW der Kurzfilm "CRUISING". (dpna)

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«Moralische Werturteile sind fehl am Platz»

Kondomloser Analverkehr unter Schwulen galt bis vor wenigen Jahren ausnahmslos als grosses Gesundheitsrisiko und war dement­sprechend verpönt – sowohl in der Szene als auch in der Gesellschaft. Heute steht fest: Die Thematik muss differenziert betrachtet werden.

Nicht ohne Kondom.» So lautet eine der bekanntesten und einfachsten Safer-Sex-Regeln überhaupt. Sie begegnet einem überall – sei es im Aufklärungsunterricht in der Schule, sei es auf Plakaten oder in Broschüren zur Prävention von Geschlechtskrankheiten.

Kondom als Rettung
Für Schwule wurde das Präservativ im Zuge der Aidskrise zentral. Es sorgte für einen verlässlichen Schutz vor dem HI-Virus und damit vor Aids – einer Krankheit, die während der Achtziger- und Neunzigerjahre zahlreiche Opfer in den Gay-Communitys forderte. Mit Nachdruck wurde mehreren Generationen schwuler Männer die lebenssichernde Regel eingebläut, nur mit Gummi Analsex zu haben – und viele befolgen diese Regeln seither.

Anlehnung ans Reiten
Es gibt aber auch jene, die eine Verwendung von Kondomen ablehnen und ohne den entsprechenden Schutz anal verkehren. Diese Praktik wird gemeinhin mit einem hohen HIV-Infektionsrisiko in Verbindung gebracht und als «Barebacking» bezeichnet. Der englische Ausdruck wurde der Reiter- sowie der US-amerikanischen Rodeo­sprache entlehnt, wo er für «Reiten ohne Sattel» steht. Die sexuelle Bedeutungsvariante ist unterdessen in der Alltagssprache etabliert und hat gar den Weg in offizielle Englischwörterbücher gefunden.(Foto-Jonyode)

«Ohne Kondom» nicht gleich «ungeschützt»
Der Begriff ist dabei nicht unumstritten. Geprägt haben ihn HIV-positive schwule Männer, die untereinander bewusst auf Kondome verzichten. «Bei dieser Strategie geht es gerade darum, dass keine Neuinfektionen mehr stattfinden können», erklärt Tim Schomann, Leiter der Präventionskampagne «Ich weiss was ich tu» der Deutschen AIDS-Hilfe.

«Barebacking» als Begriff wurde der Reiter- sowie der US-amerikanischen Rodeosprache entlehnt, wo er für «Reiten ohne Sattel» steht.

Heute werde «Barebacking» jedoch als Bezeichnung für kondomlosen Analverkehr im Allgemeinen verwendet – und dabei oft mit ungeschütztem Sex gleichgesetzt. «Es wird nicht danach unterschieden, ob zwischen den Beteiligten tatsächlich Übertragungsrisiken bestehen.» Dadurch komme dem Sex mit Kondom insofern eine überhöhte Bedeutung zu, als er zum einzigen sicheren und damit «richtigen» Verhalten emporgehoben werde, wie es Schomann gegenüber der Mannschaft beschreibt. «Verkannt wird dabei, dass es heute mehrere Schutzstrategien gibt, die genauso wirksam sind wie Kondome.»

Vom Ausdruck «Barebacking» hält Schomann deshalb nicht viel. «Wir versuchen, den Terminus zu vermeiden. Es handelt sich um einen schillernden Begriff, der besonders im kommerziellen Bereich verwendet wird.» So gebe es eine ganze Reihe von Angeboten – von Sexpartys bis hin zu Pornofilmen – die mit dem «Faszinosum Bareback» beworben würden. «Über die Infektionswahrscheinlichkeit sagt das Wort aber nichts mehr aus.»

Schutz durch PrEP und Therapie
Auch Vinicio Albani, Redaktor und Berater «Dr. Gay» bei der Aids-Hilfe Schweiz, thematisiert diesen Punkt. «Es ist mehr als fraglich, ob ‹Barebacking› als Begriff überhaupt noch dasselbe bedeutet wie in früheren Zeiten, als das Kondom die einzige Schutzmöglichkeit war», sagt er im Gespräch mit der Mannschaft. Was HIV angehe, so stelle heute auch die Präexpositionsprophylaxe PrEP eine Safer-­Sex-Methode dar.

Zudem stehe der Grossteil der HIV-Positiven in der Schweiz unter einer wirksamen antiretroviralen Therapie. «Die Virenlast der Betroffenen befindet sich unter der Nachweisbarkeitsgrenze, sodass sie nicht mehr ansteckend sind», führt Albani aus. Mehrere seiner Freunde schliefen am liebsten mit HIV-Positiven, deren Virenlast unterdrückt ist. «Auf diese Weise fühlen sie sich am sichersten. Das ist gar keine schlechte Strategie.» Auf diesen «Schutz durch Therapie» weist auch Tim Schomann hin: «In Deutschland erhalten die meisten HIV-Positiven eine medikamentöse Behandlung, die eine Virentransmission auf negative Partner ausschliesst.»

«Bewusste Inkaufnahme»
Eine Übertragungsgefahr besteht jedoch unverändert in jenen Fällen, in denen ein HIV-negativer Mann die PrEP nicht nimmt und ohne Kondom mit Partnern schläft, deren HIV-Status er nicht kennt. Einer, der diese Gefahr bisweilen in Kauf nimmt, ist Jev. Der 26-jährige Biologiestudent lebt in Zürich und hat seit mehreren Jahren fast ausschliesslich ohne Gummi Analverkehr. Dies, weil es «einfach viel geiler, spontaner und natürlicher ist», so Jev gegenüber der Mannschaft. Noch sei er HIV-negativ. «Mir ist aber klar, dass sich das jederzeit ändern kann.» Zwar bevorzuge er positive Sexpartner, die den Virus dank Therapie nicht mehr weitergeben können. «Es kommt aber auch vor, dass ich über den Serostatus des anderen nicht Bescheid weiss – in diesen Fällen nehme ich das Infektionsrisiko bewusst auf mich.»

Eine veränderte Einstellung zu HIV
Die Frage nach dem «Warum» beantwortet Jev damit, dass sich seine Sicht auf HIV über die Jahre verändert habe. Zur Erklärung holt er etwas aus. Er erzählt davon, wie er seine Sexualität mit 17 zu erforschen begonnen habe und kurz darauf mit seinem ersten Freund zusammengekommen sei. «Mit ihm führte ich während zweieinhalb Jahren eine monogame Beziehung.» Nach der Trennung fing Jev an, seine Sexualität «richtig auszuleben», wie er es nennt. Dabei habe Analverkehr meist geschützt stattgefunden. «Doch dann kam es zu einer Romanze mit einem Mann, der mir nach kurzer Zeit offenbarte, dass er HIV-positiv sei», erzählt Jev. «Dies war mein erster Kontakt mit dem Thema und brachte meine Aufklärung ins Rollen.» Jev lernte immer mehr HIV-Positive kennen.

Menschen, die «dank der heutigen Medikamente ganz normal leben können», wie er es beschreibt. «Für Personen meines Alters ist HIV nicht das Gleiche wie für ältere Generationen. Ich habe nie miterleben müssen, dass eine Person aus meinem Umfeld an den Folgen der Infektion leidet.» Das Einzige, was er sehe, seien seine Freunde, die «täglich eine Pille schlucken und ein heiteres Leben führen». Seine ehemals gehegte Einstellung, wonach ein positiver HIV-Befund dem sicheren Tod gleichkomme, habe sich relativiert – was dazu führte, dass er heute fast nur noch ohne Kondom Sex hat. Und dennoch – der Gedanke an den Virus lässt Jev nicht kalt. «Ich gehe drei bis vier Mal jährlich zum Test, das ist unerlässlich. Ausserdem habe ich vor, noch diesen Herbst mit der PrEP anzufangen.»(Foto-Pinterest)

«Jedes Mal Lotto spielen»
Vergleichbares berichtet Simon aus Basel. Er hat rund ein- bis zweimal pro Monat Sex ohne Präservativ, die PrEP nimmt er nicht. «Bei mir fing das vor eineinhalb Jahren an», so der 43-Jährige. Damals endete seine langjährige Beziehung, in der es fast nie zu Analverkehr gekommen war. «Nach der Trennung lebte ich diesen Aspekt vermehrt aus», so Simon. «Dabei hatte ich immer wieder Erektionsprobleme, sobald ich ein Kondom benutzte.» Irgendwann sei es «einfach einmal ohne passiert, und das Gefühl war so viel besser, die Lust so viel grösser». Seither bevorzugt Simon kondomlosen Geschlechtsverkehr, legt es aber nicht darauf an.

«Nach jedem Mal schiesst es mir erneut durch den Kopf: Ach Scheisse, jetzt schwitze ich wieder bis zum nächsten Test.»

«Sagen wir es so: Wenn es sich ergibt, dann bin ich gerne dabei.» In der Regel – und bevorzugt – schläft Simon mit «zwei, drei Bekannten, die HIV-positiv sind und unter wirksamer Medikation stehen. So fühle ich mich sicher». Und wenn er Männer trifft, die er nicht kennt? Dann erkundige er sich meistens nach ihrem Status und vertraue ihnen einfach. «Das ist natürlich ein Risiko», gibt Simon zu Bedenken. Ein Risiko, das er derzeit eingeht, wenngleich es ihn auch belastet. «Nach jedem Mal schiesst es mir erneut durch den Kopf: Ach Scheisse, jetzt schwitze ich wieder bis zum nächsten Test.» Sein Blut lässt Simon alle drei Monate kontrollieren. «Zurzeit bin ich HIV-negativ. Aber jedes Mal erneut Lotto spielen?» Das sei alles andere als ideal, weshalb er gerne mit der PrEP beginnen würde. «Leider ist es aber nicht ganz einfach, an die Tabletten zu kommen.»





Teure Angelegenheit
Damit spricht Simon die Tatsache an, dass das HIV-Medikament Truvada sowohl in der Schweiz als auch in Deutschland viel kostet. Eine Monatspackung schlägt mit rund 800 Euro – beziehungsweise 900 Franken – zu Buche. Diese Kosten werden in beiden Ländern nur dann von den Krankenkassen übernommen, wenn das Präparat zur Therapierung bereits Infizierter eingesetzt wird. Soll das Medikament vorbeugend verwendet werden – als PrEP eben – liegt es allein am Konsumenten, den stolzen Preis zu bezahlen. In der Schweiz besteht immerhin die Möglichkeit, billigere Generika aus dem Ausland zu bestellen. Damit alleine ist es aber noch nicht getan, denn für eine sichere und effiziente Prophylaxe sind regelmässige Blut- und Urinkontrollen beim Arzt notwendig. «Es ist enorm wichtig, dass PrEP-Nutzer während der gesamten Einnahme medizinisch betreut werden», betont Vinicio Albani.

Komplizierter präsentiert sich die Lage in Deutschland, wo ein direkter Generikaimport über die Hersteller nicht erlaubt ist. Legal kann man die Billigmedikamente nur einführen, indem man sie bei der Einreise im Handgepäck bei sich trägt. Zwar ist seit dem 1. August ein Truvada-Generikum des Herstellers Hexal zur prophylaktischen Verwendung auf dem deutschen Markt zugelassen. Die erhoffte grosse Kosteneinsparung bleibt aber noch aus: «Das Hexal-Produkt ist nach Auspreisung rund 26 Prozent billiger als das Original», so Tim Schomann von der Deutschen AIDS-Hilfe. «Das reicht nicht. Wir fordern die weitere, drastische Senkung der PrEP-Preise.» Es müsse möglich sein, dass ein jeder, der die Tabletten brauche, einen regulären, bezahlbaren Zugang dazu erhalte. «Das würde verhindern, dass sich Menschen die Medikamente auf eigene Faust beschaffen. Manche machen das heute schon, zum Teil ohne ärztliche Begleitung. Damit sind aber hohe Risiken verbunden.»

Darüber reden
Jev und Simon gehen in ihrem Umfeld relativ offen damit um, dass sie bisweilen ungeschützten Sex haben. «Es kommt auf mein Gegenüber an», wie Simon sagt. Mit Leuten, die HIV nach wie vor mit einem Todesurteil gleichsetzen, spreche er nicht darüber. Seinen Freunden gegenüber mache er aber kein Geheimnis daraus. «Einige sind ängstlich und besorgt, andere haben Mühe, mein Verhalten zu verstehen», so Simon – und fügt an, dass derartige Reaktionen ja auch nicht unbegründet seien. Und Jev? Er ist der Ansicht, dass die Schwulen in diesen Fragen oft am gleichen Strang zögen. «Und im Gespräch mit Heteros hat die Thematik schon zu interessanten Unterhaltungen geführt.

Viele von ihnen haben eine überholte Einstellung zu HIV», so Jev. Er kriege aber auch immer wieder seltsame Meinungen und Kommentare zu hören. Das Repertoire reiche von Leuten, die ihm «im Chat Moralpredigten halten», bis hin zu Typen, die nach einer Sexsession ohne Kondom meinten, ob er es denn nicht gefährlich fände, das Sperma eines Fremden zu schlucken. Solche Fragen würden ihm zeigen, dass teilweise noch Aufklärungsarbeit nötig ist, sagt Jev. «Manche glauben, ungeschützter Analverkehr sei eine kleinere Gefahr als das Schlucken von Sperma – das sollte nicht sein. Und auch die veraltete, falsche Meinung, wonach der Aktive beim ungeschützten Analsex kein Ansteckungsrisiko hat, scheint noch immer im Gedankengut einiger Leute verhaftet zu sein.»

Andere Männer, die gerne auf Kondome verzichten, finden Simon und Jev an verschiedenen Orten. «Auf Gayromeo oder Grindr, zum Beispiel», sagt Simon. «Auf den Profilen der Apps wird heute ja oft angegeben, wie man es am liebsten macht.» Ansonsten besuche er gelegentlich einschlägige Partys, in deren Darkrooms «es dann ziemlich zur Sache geht». Auch Jev trifft seine Partner online, «manchmal in Sexclubs oder selten in Cruising-Areas», wie er erzählt. Seiner Ansicht nach könne man durchaus von «einer Art Bareback-Szene» reden, die dank der PrEP in letzter Zeit einen Aufschwung erfahre. «Plötzlich mischen sich auch HIV-Negative unter die mehrheitlich Positiven.»

Ähnlich sieht es Vinicio Albani. Er kenne eine Gruppe von Leuten, die ausschliesslich ohne Kondom Sex hätten. Oft handle es sich um HIV-Positive mit unterdrückter Virenlast, oder um Negative auf PrEP. «Eine allgemeine Aussage darüber, wer genau mit wem schläft, lässt sich allerdings nicht machen.» Ebenso wenig existiere der «typische Barebacker». Zum Teil wäre man wohl recht überrascht, welche Personen welche Vorlieben hätten, meint Albani. «Vielleicht stellt man den Lederbären eher in die ‹Bareback-Ecke› als den unschuldig wirkenden Twink – aber solche Pauschalisierungen sind meist unzutreffend und gefährlich.»

Suche nach Nähe
In Diskussionen rund ums «Barebacking» kommt oft auch das sogenannte Bug-Chasing («Virenjagd») zur Sprache – das Phänomen, wonach sich HIV-negative Bug-Chaser bei HIV-Positiven absichtlich mit dem Virus anstecken. Letztere gelten dabei als Gift-Giver («Geschenkgeber»). Sie sind die «Spender», sozusagen, die das Virus als ein Geschenk an den anderen weiterreichen. Die Beweggründe für ein solches Verhalten können ganz verschieden sein. «Manchen Männern dient dies als Mittel, um Beziehungen zu formen», schreibt Tim Dean. Der US-amerikanische Englischprofessor hat mit «Unlimited Intimacy: Reflections on the Subculture of Barebacking» ein Buch zum Thema verfasst. «Bei meinen Recherchen habe ich gelernt, dass Schwule nicht nur des Kicks wegen ungeschützten Sex haben», führt der Autor aus. «Vielmehr wollen einige dabei auch Intimität und Verletzlichkeit erleben.» Die Weitergabe von HIV als «etwas Greifbares» stehe dabei als «Symbol für eine emotionale Verbundenheit zwischen zwei Menschen».

Nicht überbewerten
Ein weiteres Motiv, erklärt Vinicio Albani von der Aids-Hilfe Schweiz, könne bei manchen auch darin bestehen, dass sie eine HIV-Infektion für fast unvermeidlich hielten in der Szene. «Sie entscheiden sich deshalb bewusst für eine Ansteckung, um dadurch die permanente Angst davor loszuwerden.» Dass Bug-Chasing vorkomme, sei möglich, so Albani. Seiner Ansicht nach handelt es sich aber eher um ein Phänomen der Neunziger- und Nullerjahre, das nicht überbewertet werden sollte.


«Mit den heutigen Schutzmassnahmen ist es sehr wohl möglich, in der Szene zu verkehren, Sex zu haben und sich nicht zu infizieren», so der Experte. «Und ich denke, dass dies den meisten bewusst ist.» Auch Tim Schomann von der Deutschen AIDS-Hilfe ist vorsichtig, was das Bug-Chasing angeht. «Wir haben uns diesbezüglich mit Fachpersonen kurzgeschlossen und sie nach ihrer Einschätzung gefragt», erklärt er. «Die Epidemiologen sprechen von einer Randerscheinung, die sich in der Statistik der Neudiagnosen nicht bemerkbar macht.» Schomann hält das Ganze für «Aufschneiderei – da wird viel behauptet, in der Realität ist das eher selten».

Zentral: Testen und vorsorgen
Safer-Sex-Debatten drehen sich meist nicht nur um HIV, sondern auch um weitere sexuell übertragbare Infektionen (STI) wie Chlamydien, Gonorrhö, Hepatitis und Syphilis. «Sowohl die PrEP als auch eine effektive antiretrovirale Behandlung machen es möglich, ohne nennenswertes HIV-Infektionsrisiko kondomlosen Analsex zu haben», sagt Tim Schomann. Dem werde oft entgegengehalten, dass einen diese Methoden aber «vor allem anderen» nicht bewahrten. «Und das stimmt», erklärt Schomann. «Allerdings muss man sich bewusst sein, dass das Kondom hier ebenfalls nicht immer ausreichend Schutz bietet.» So werden die erwähnten STI häufig auch durch Oralsex weitergegeben, bei Syphilis zum Beispiel kann bereits Küssen genügen.

«Heutzutage kann man Sex ohne Kondom haben und trotzdem verantwortungsvoll handeln – das soll man anerkennen»

Laut Schomann haben Untersuchungen gezeigt, dass PrEP-Nutzer, die auf Gummis verzichten, zwar vermehrt von den «anderen Geschlechtskrankheiten» betroffen sind als Männer, die Kondome verwenden. Da sie in der Regel aber in ein engmaschiges Test- und Vorsorgeangebot eingebunden seien, würden die Infektionen früh erkannt und behandelt. «Erste Daten aus Ländern wie England zeigen, dass die STI-Ansteckungsraten insgesamt zurückgehen.» Vinicio Albani weist an dieser Stelle darauf hin, dass eine Impfung gegen Hepatitis A und B sehr wichtig sei. «Gerade Hepatitis B wird sehr schnell und einfach übertragen. Es kann daher nicht schaden, einen Kontrollblick in den Impfausweis zu werfen.»

Breiteres Repertoire, mehr Auswahl
Über einen Punkt soll das bisher Gesagte nicht hinwegtäuschen: «Unter Schwulen ist das Kondom nach wie vor die erste Wahl, um sich zu schützen», sagt Tim Schomann. Daran habe auch die Tatsache nichts geändert, dass eine zunehmende Anzahl schwuler Männer nebst dem Kondom zusätzliche Schutzstrategien erprobe und in ihr Repertoire aufnehme. «Das ist eine wichtige und gute Entwicklung, die für die Präventionsarbeit eine grosse Bereicherung darstellt», mein Schomann. «Und für viele Menschen ist es auch eine Entlastung – sie können nun zwischen verschiedenen Safer Sex-Methoden wählen.» Aussagen, die auch Vinicio Albani unterstützt. «Heutzutage kann man Sex ohne Kondom haben und trotzdem verantwortungsvoll handeln – das soll man anerkennen», erklärt Albani. Wichtig sei, dass man sich mit den Risiken sowie den Schutzmöglichkeiten, die heute zur Verfügung stehen, auseinandersetze und entsprechende Erkundigungen einhole. «Und», fügt Albani an, «man sollte die Thematik wertungsfrei betrachten und nicht verteufeln – sonst sind wir schnell bei der Moral, und das finde ich heikel.»(von Markus Stehle –die Mannschaft)

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Sex, Dating & Love

Schwule Beziehungen :Wahre Liebe, geiler Sex und beste Freunde ! Und

Was tun, wenn es im Bett nicht passt?

Das wohl am weite­s‍ten verbreitete Vorurteil gegenüber schwulen Männern ist, daß diese immer nur auf der Pirsch nach dem näch­s‍ten Date fürs Bett seien. Dabei gibt es hier natürlich genau wie bei den Heteros auch, die gesamte Bandbreite der Beziehungen, von der rein platonischen Freundschaft, über die lockere Affäre bis zu einer in Treuen und vielleicht sogar in einer Ehe verbundenen Partnerschaft. Gay.de sprach mit Männerpaaren über deren Ein­s‍tellung.(Foto-Pinterest)

In platonischen Beziehungen (der Begriff wurde vom griechischen Philosophen Platon abgeleitet), gibt es oft ehemalige Paare, bei denen der Zauber zwar im Laufe der Jahre verloren ging. Dennoch hält einen nichts davon ab, sich weiterhin zu schätzen und zu mögen. Dann ist eine voll­s‍tändige Trennung vielleicht gar nicht gewollt. In dem Fall müssen sich beide Beteiligten natürlich einig sein, daß der Partner jeweils außerhalb seinen Spaß hat. Bei anderen Freundschaften war der Sex vielleicht von vornherein kein Thema. Dabei be­s‍teht lediglich die Gefahr, daß man sich auf der Pirsch gegenseitig ins Gehege kommen könnte. Wir haben mit drei in guter Freundschaft verbundenen Paaren gesprochen, die jeweils ihre ganz eigene Herangehensweise an ihre besondere Verbindung haben.

Abenteuer im Gay-Chat

Daniel und Sven sind schon seit ihren Zeiten als Teenager in der Coming Out-Gruppe ein unzertrennliches Duo. „Aber eben nicht im Bett“, beschreibt Sven. Der 32-Jährige und sein 26-jähriger be­s‍ter Freund unternehmen fast ständig alles im Doppelpack: Kneipentouren, Zocken an der Spielekonsole, lange gemeinsame Abende in der Szene und durch getanzte Nächte auf Partys. „Dabei ist es kein Problem, wenn wir zwar gemeinsam ausgehen, einer von uns aber an dem Abend einen Partner findet und mit zu ihm geht“, beschreibt Sven, der selbst durchaus auch gegenüber einem Abenteuer aus dem Gay-Chat nicht abgeneigt ist und dazu gleich mehrere Profile auf diversen Plattformen nutzt. „Allerdings würde ich zum Beispiel nicht so weit gehen und einen schönen Tag unter Freunden abbrechen, nur um mich mit einem Typen zu amüsieren“, schränkt er seine Ein­s‍tellung in Sachen Freizügigkeit ein.

Gute Freunde im Sexkino

Etwas anders sieht die Beziehung zwischen Marc und Chri­s‍tian aus. Die beiden Mittzwanziger sind zwar auch „nur gute Freunde“, wie das Duo be­s‍tätigt. Trotzdem brechen beide auch zu sexuellen Abenteuern gemeinsam auf, was durchaus zu skurrilen Situationen führen kann, wie sich beide erinnern: „Wir waren gemeinsam in einem Sexkino in Köln und entdeckten im Darkroom einen Typen, der sich einen runter holte. Erst bin ich auf die Knie gegangen, um ihn zu blasen“, beschreibt Marc. Dann folgte im wahr­s‍ten Sinne des Wortes der 'Stabwechsel'. Aber als Chri­s‍tian sich dann aber dem Gegenüber widmete, konnte der sich ein er­s‍tauntes „Boah!“ angesichts der Größe des Lu­s‍tobjektes nicht verkneifen. „Daraufhin mußte ich laut kichern, weil ich wirklich die ganze Zeit genau das gleiche gedacht hatte. Der Spaß am Sex war zwar vorbei, weil der Typ sein Riesending wieder einpackte und angesäuert abzog, aber wir hatten wie immer tierisch Spaß. Nur eben miteinander noch nie.“

Pornos und Partnersuche

„Wir haben es ein einziges mal versucht“, erinnert sich Thomas, wie er mit seinem be­s‍ten Freund Mike ausprobiert hatte, Sex zu haben. „Wir haben einen Porno angemacht und begonnen uns zu streicheln. Alles in allem hat es zwar irgendwie geklappt, aber eben wirklich nur 'irgendwie'. Es war für uns beide nicht erfüllend und danach haben wir es auch nie wieder ausprobiert.“ Trotzdem ist die gute und langjährige Freundschaft an diesem Fehlversuch nicht zerbrochen. „Wir unternehmen weiter fast alles andere gemeinsam. Komplikationen sind bei der stillen Vereinbarung aber vorprogrammiert. „Einmal fand ich einen Typen total süß und wir hatten schon begonnen zu knutschen“, erinnert sich Mike. „Aber dann ist Thomas dazuge­s‍toßen. Der Kerl hatte nur noch Augen für ihn, aber ich war abgemeldet. Klar, daß so was nervt. Ich wollte erst nie mehr mit Thomas gemeinsam ausgehen.“

Was tun, wenn es im Bett nicht passt?

Die Partnersuche in der heutigen Zeit ist sowieso schon schwer genug, doch machen es sich schwule Männer häufig noch schwieriger, indem sie akribisch nach dem passenden Gegen­s‍tück im Bett suchen. Aber können Beziehungen nicht auch zwischen zwei Tops oder zwei Bottoms funktionieren?

Die Geschlechterrollen in einer heterosexuellen Beziehung sind klar verteilt und lange war das Bild eines dominanten Mannes und einer devoten Frau unaufweichlich festgelegt. Homosexuelle galten stets als die sexuellen Rebellen und Freidenker. So sollte in diesem Sinne queerer Sex völlig losgelöst von öden Geschlechterrollen und deren Charakteri­s‍tika sein. Aber Schwule sind in der Rolle, die sie einnehmen, noch lange nicht von den Normen der Hetero-Welt befreit. Dem Mann wurde von Natur aus durch die Prostata ein Lustzentrum im Hintern geschenkt, der den Anal-Verkehr für so viele schwule Partnerschaften zur alltäglichen Sexpraktik macht. Entscheidet man sich für diese Praktik kommt es zu dem Dilemma, daß einer der Partner Top oder Bottom sein muß. Diese Begriffe haben sich in der Szene etabliert für denjenigen, der den aktiven Part (Top) übernimmt und denjenigen, der passiv seinen Arsch hinhalten mag (Bottom). Oft definieren sich Queers über diese Rollen, die viel mehr dar­s‍tellen als nur die bloße sexuelle Position beim Liebesakt. Mit dem Label „aktiv“ oder „passiv“ sind auch viele Stereotype verbunden, wie die Person sich verhält oder wie deren Charakter ist. Dem Bottom wird eine feminine Rolle zugeteilt. Er wird penetriert und ihm werden eher weiche und passive Eigenschaften zugeschrieben. Der Top hingegen ist schon als Kind auf Kerl geeicht und wird rundum mit maskulinen Attributen verbunden.

Können zwei Bottom-Boys miteinander glücklich werden?

Fern davon, daß es Männer gibt, die im Bett gerne beide Positionen einnehmen (Versatile), stellt sich die Frage, ob es Partnerschaften geben kann, wo die sexuelle Rolle nicht zueinander paßt? Können zwei Bottom-Boys miteinander glücklich werden? Oder wie sieht der Sex von zwei Tops aus, die miteinander eine Beziehung führen? Sind Homosexuelle wirklich in Ihrer Partnerwahl eingeschränkt und müssen sie sich auf die Suche nach dem kompatiblen Gegen­s‍tück zu ihrer sexuellen Rolle machen?


Schwules Dating wird durch sexuelle Vorlieben ge­s‍teuert

Wenn man durch die Dating-Apps sucht wird einem schnell klar, daß schwules Kennenlernen stark über die sexuellen Vorlieben ge­s‍teuert wird. Schon bei der Nick-Name-Wahl werden Begriffe ausgesucht, die bereits klar vermuten lassen, was die Männer im Bett bevorzugen: Top4Bottom, Hengstsucht, PassivesLoches oder DevoterBottom sind nur eine Auswahl an Namens-Kreationen, die sich im Online-Dating finden lassen. Die vermeintliche Freiheit beim schwulen Sex gleicht bei der Partnersuche doch eher einer Ideologie, der sich Homosexuelle unbewußt unterwerfen. Doch in der  Realität gibt es mehr als nur die Gleichung „Top + Bottom = Sex / Liebe“. Dasselbe Ergebnis erhält man auch, wenn wir zwei Bottoms oder zwei Tops addieren. Die moderne schwule Welt  hat mehr Vielfallt und bunte Verbindungen als es die reinen sexuellen Positionen vermuten lassen. Somit ist auch noch lange nicht jeder maskuline Mann sofort aktiv oder jede Tucke ein Liebhaber vom passiven Analverkehr. Gerade die Homosexuellen sollten doch wissen, daß sie nicht zu stark ins Schubladen-Denken geraten sollten, da die Wirklichkeit häufig ganz anders aussieht.(Foto-Pinterest)

Der Mann hat noch mehr erogene Zonen als nur den Arsch

Solche „Only Bottom“- oder „Only Top“-Paare berichten häufig, daß sie auch ohne Analverkehr glücklich sind und ihre sexuelle Stimulation auf anderem Wege suchen. Dank allermöglicher Sex-Spielzeuge können Männer auch die fehlende Komponente ersetzen. Tops benutzen Flashlights oder Bottoms sind gefragte Abnehmer von Dildos. Das gemeinsame Sex-Spiel mit Toys ist eine willkommene Abwechslung. Die Leidenschaft zwischen zwei Männern kann auf so viele Arten ausgelassen werden und schwul zu sein, ist auch nicht zwangsweise damit gleichzusetzen, daß jeder auf anale Penetration abfährt. Ganz nach dem Motto  „Mein Arsch ist nur ein Ausgang“ kommt die intime Zweisamkeit auch ohne Popo-Sex aus. Zwar sind wir alle Männer, aber kennt sich auch wirklich jeder mit den erogenen Zonen des starken Geschlechts aus? Wus­s‍tet ihr, daß am Kreuzbein am unteren Rücken Nerven liegen, die mit den Genitalien verbunden sind und die sexuelle Erregung beeinflussen können? Eine intensive und leidenschaftliche Massage an diese Stelle kann Männer auf Hochtouren bringen.


Aus Liebe zum Partner die Positionen tauschen

Die sexuellen Rollen „aktiv“ und „passiv“ sind zwar eine Vorliebe, aber sie sind nicht in Stein gemeißelt und lassen sich durch Zuneigung und Gefühle häufig aufweichen. Vielleicht sind es schlechte oder schmerzhafte Erfahrungen, die den einen oder anderen Mann dazu gebracht haben sich gegen eine sexuelle Rolle zu entscheiden. Aber für viele Männer gehört zum Geschlechtsverkehr Vertrauen und Vertrautheit dazu. Wieso sollte man also mit einem neuen Partner nicht auch mal die Positionen wechseln und Neues ausprobieren? So bleibt ein Top in einer Beziehung nicht immer standhaft, daß sein Hintern eine Sperrzone ist und genauso gilt es für Bottoms, die auch die Lust an der aktiven Rolle entdecken können.

Eine offene Beziehung als Plan B?

Aber wenn die sexuellen Rollen nicht zueinander passen, dann ergeben sich häufig offene Partnerschaften, wo aus Zweisamkeit für den Sex Dreisamkeit wird. Wenn die Penetration durch den Partner nicht funktioniert, dann sucht man sich jemanden, der diesen Part übernehmen kann. Ein Beziehungsmodel, das für manche Paare funktioniert. Die partnerschaftliche Bindung und Liebe bleibt davon weitgehend unangeta­s‍tet und der dritte Bettgefährte dient wirklich in den mei­s‍ten Fällen nur zur sexuellen Befriedigung, wenn Hand- und Blow-Jobs nicht ausreichen. Doch nicht für Jeden ist die Öffnung der Monogamie eine Lösung damit eine Beziehung unter zwei Tops oder zwei Bottoms funktioniert.

Schwule Männer sind wie Lego­s‍teine

Jemand hat mal gesagt, daß ein schwuler Mann eine Art Lego­s‍tein ist, denn er paßt von oben und unten auf einen anderen und Lego­s‍teine sind in allen Lagen kompatibel. Die ganze Dating- und Sex-Suche letztlich nichts anderes, als ein Spiel und wir be­s‍timmen, wie wir die Steine zusammensetzen. In diesem Sinne gilt es,  die vermeintlichen Grenzen der sexuellen Rollen niederzureißen und sich einem Menschen zu öffnen, der aufgrund seiner Vorlieben zunächst nicht als fe­s‍ter Partner in Frage kommt. Ein Lego­s‍tein paßt eben nicht nur von einer Seite auf den anderen. Sucht man nur nach dem kompatiblem Gegen­s‍tück anhand der Positionen im Bett, entgeht einem vielleicht der Traumprinz, der in allen anderen Lebenslagen vereinbar wäre. (von Sven Rickert und Redaktion)

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Do it yourself!

5 Gründe für ´s wichsen.

Sich einen von der Palme wedeln, wichsen, sich einen runterholen: nenne es wie du willst. Ma­s‍turbation ist etwas, das die mei­s‍ten von uns Männer a regelmäßig tun. Aber es bleibt immer noch ein Tabu.

Eine schnelle Umfrage im  Büro zeigte, daß wir zwar zugeben es zu tun, keiner von uns kann aber Bejahen, darüber in seinem Freundeskreis zu sprechen. Dabei sollte es keine Scham oder gar Schuldgefühle geben, wenn man mit sich selbst etwas Vergnügen hat. Im Gegenteil – wie du gleich lesen wirst. Also auf, denn manchmal ist es an der Zeit, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen…(Foto-Pinterest)

1. Je mehr du wichst, de­s‍to mehr Sex willst du:
Die Idee, deine Geilheit im Zaum zu halten, indem du häufiger onanierst ist absoluter quatsch ;-). Denn medizinische betrachtet wird mit jeder Ejakulation der Boten­s‍toff Dopamin - der Stoff, der dich in Wallung bringt - ausgeschüttet. Ein Stoff, der dich süchtig macht. Denn dein Verlangen nach dem näch­s‍ten Orgasmus wird größer, je häufiger du einen hast. Dopamin ist also eine Art Sexdroge für uns selbst, denn es steigert Lust und Verlangen. Unser Körper sehnt sich nach einer neuen Dosis, wir uns nach einem neuen (am be­s‍ten noch intensiverem) Orgasmus.
Am be­s‍ten vergleichen kannst du das anhand einer Tafel Schokolade. Mit jedem Stück mehr wird ebenfalls der Boten­s‍toff ausgeschüttet und meist ist die Tafel auch alle - oder?

2. Länger „Stand halten“!
Du kommst schnell und das ärgert dich manchmal? Dann hast du sicher schon davon gehört, daß man auch trainieren kann…
Hol dir einen runter, bevor du mit deinem Freund aktiv wirst. (Achtung Wortspiel ;-) )
Wenn du drollig bist und das schon vor deinem eigentlich Date - Dann fang schon mal an. Nutze deine Geilheit und mach´s dir selbst. Dann dann bist du für später gewappnet und kannst die Ejakulation ein wenig hinauszögern.
Übung macht halt den Mei­s‍ter.
Oder ist es dir noch nie so gegangen, daß du in einer Situation warst, in der du schneller gekommen bist, als dir eigentlich lieb war?!? Kann passieren, kein Problem - Aber wir können uns auch in „Geduld“ üben…

3. Du wirst nicht blind. In der Tat, Wichsen ist sehr gut für deinen Körper...
Sich regelmäßig einen runterholen ist gut für uns. Es entla­s‍tet uns vom Streß und hält alles in unserem Körper – Herzfrequenz, Blutdruck, Fortpflanzungssy­s‍tem sowie Gehirnaktivität – in guter Form. Eine australische Studie von 2003 hat festge­s‍tellt, daß Männer die mehr als fünfmal wöchentlich ejakulieren, das Risiko an Prostatakrebs zu erkranken um ein Drittel reduzieren. Man(n) könnte auch sagen: „Regelmäßig dein Sy­s‍tem zu spülen, hält dein Sperma gesund und verhindert die Bildung von krebserregenden Stoffen.“ Na also, noch ein Grund um die Kleenex zu holen…

4. ... du wirst keine sexuelle übertragbaren Krankheiten bekommen
Zugegeben, es sich selbst zum lachen ist nicht immer so aufregend, wie zu zweit oder mit mehreren, aber immerhin die sicher­s‍te Variante in deinem Sexualleben. Krankheiten und Infektionen sind eigentlich ausgeschlossen. Und dein Höhepunkt kann allemal richtig gut sein. Oder?!?

5. Glücklich bleiben!
Ma­s‍turbation entläßt auch Wohlfühlhormone wie Oxytocin und Endorphine in den Körper, die dir helfen, Streß abzubauen und zu entspannen. Auch können diese Stoffe dazu beitragen Depressionen abzubauen - dich glücklich(er) zu machen. Sich vor dem Einschlafen einen runter zu holen, kann auch ein Mittel für einen guten und erholsamen Schlaf sein. Am wichtig­s‍ten ist aber, daß uns ein ordentlicher Orgasmus ein Lächeln ins Gesicht treibt. Wir sind glücklich und erfüllt. Besser kann es doch eigentlich nicht sein…



Top Tip: Nutze die Fremde
Verwirre dein Gehirn durch das wichsen mit deiner linken Hand (für Linkshänder: die rechte). Fü dein Gehirn ist es schwieriger deine Empfindungen und Gefühle zu verarbeiten und es dauert länger uns ist intensiver. Es fühlt sich fast so an, ob jemand anders tut, was du dir da grad wünscht - Realitätsnahes Wichsen also ;-)(Redaktion-Gay.de)

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Drei Männer erzählen, warum sie ihren Penis in Käfige sperrenVom Reiz der Unterwerfung, Sitzpinkeln und anderen Vorzügen, die Keuschheitskäfige so bringen.

m BDSM-Kontext bedeutet "männliche Keuschheit" Folgendes: Der Penis wird in einen speziellen Käfig gesperrt, der den Mann davon abhält, eine volle Erektion zu kriegen oder den Penis für Sex zu nutzen. Masturbation und Orgasmen sind während des Tragens ausgeschlossen. Nur der auserwählte "Schlüsselhalter" kann den Käfig entfernen. Die meisten Männer krümmen sich schon beim bloßen Gedanken, doch andere macht die Vorstellung heiß. Manche sagen, Orgasmusverweigerung erhöhe die Libido und verbessere das Konzentrationsvermögen. Natürlich stellt die Praktik auch eine Steigerung der Dom-Sub-Beziehung dar, wo ein Herr oder eine Herrin den Sub bestrafen kann, indem er oder sie ihm nicht nur Sex verweigert, sondern auch die Fähigkeit, einen Orgasmus zu haben.

Das ist natürlich kein Fetisch für Leute, die nur mal eben eine Prise BDSM wünschen. Nicht nur verändert er das Leben des Eingeschlossenen, er bedeutet auch große Verantwortung für den Schlüsselhalter. Es ist natürlich normal, dass der Käfig für den Träger unangenehm ist, doch in ernsten Fällen kann ein mangelhafter oder schlecht angelegter Käfig auch schwere Verletzungen verursachen. In so einem Fall muss der Schlüsselhalter die Vorrichtung sofort entfernen können.

Um mehr darüber zu erfahren, was Leute mit diesem Fetisch antreibt, haben wir uns mit drei Männern über ihre Erfahrungen mit Keuschheitskäfigen unterhalten. Zwei der Männer sind schwul, der dritte ist bisexuell, doch das bedeutet nicht, dass es keine Hetero-Männer gibt, die auf diese Käfige stehen. Es bedeutet lediglich, dass die Heteros, die wir für diesen Artikel angesprochen haben, sich nicht getraut haben. Alle Namen wurden geändert.

Travis, 29, schwul

Wie war es, als du das erste Mal einen Käfig getragen hast?
Travis: Es war eine lehrreiche Erfahrung. Ich musste erst lernen, wie man damit umgeht und die Nacht durchschläft. Beim ersten Versuch trug ich nur einen Tag lang den CB-3000. Man muss sich daran gewöhnen. Ich konnte in dieser Nacht nicht schlafen, also nahm ich ihn ab und wartete ein bisschen und tastete mich nach und nach ran. Alle kriegen im Schlaf Erektionen, aber die Käfige sind so gemacht, dass man keine Erektion bekommen kann, also wird man wach und muss herausfinden, wie man sie loswird. Ich wusste nicht wirklich, wie. Erst habe ich kalt geduscht, aber dann wurde mir klar, dass man nur pinkeln muss und alles ist gut.

Was gefällt dir daran am besten?
Am meisten mag ich den Aspekt, dass man keinen Orgasmus haben kann. Es ist, als würde man etwas aufgeben. Ich stehe drauf, wenn jemand ein gewisses Maß an Kontrolle über mich hat und zum Beispiel befiehlt, was ich anziehen soll. Keuschheit ist eine Erweiterung dessen. Ich gebe das für jemanden auf, übergebe es an ihn. Ich lasse ihn entscheiden. Ich weiß noch, dass ich mir in der Schule damals High-Top-Chucks gekauft habe, weil es wie eine milde Form von Bondage war, wenn der Knöchel so umschlossen ist. Mir geht es darum, etwas anzuhaben, das sexy ist und von dem die Leute nichts wissen.

Was hat dich an der Erfahrung mit dem Käfig am meisten überrascht?
Es macht viel Arbeit. Wenn du eine Geschichte liest oder einen Porno schaust, sieht es durchgehend sexy aus, aber du musst den Käfig jeden Tag reinigen, du musst aufpassen, dass du deine Haare stutzt, damit sie nicht darin hängenbleiben, du musst beim Toilettengang aufpassen ... Einmal war ich in einer öffentlichen Toilette und habe überall Urin verteilt. Ich stand, weil mir nicht klar war, dass man sich hinsetzen muss, wenn man eingesperrt ist. Es war eine totale Sauerei ... es war auf meiner Hose, meiner Jacke, einfach allem.

Welche Vorteile bringt dir der Keuschheitskäfig?
Ich habe oft weniger Lust auf Sex als meine Partner, und damit habe ich festgestellt, dass ich ein bisschen mehr auf Touren komme. Vor allem an der Uni habe ich mir einfach einen runtergeholt, um es hinter mich zu bringen. Ihn jetzt einzusperren, macht das Ganze also irgendwie ein bisschen unerreichbarer und interessanter. Der Käfig bringt meine Sub-Seite zum Vorschein, und in der Nacht danach will man sich einfach nur ankuscheln und Nähe genießen.

Jerry, 27, schwul

Wie bist du mit der Keuschheitsszene in Berührung gekommen?
Jerry: Beim ersten Mal, als ich mich zum Spielen mit jemandem getroffen habe, war ich 19. Fast als Erstes steckte er mich in eine Keuschheitsvorrichtung. Es war ein Metallkäfig, und ich war so erregt, dass ich nicht schlaff genug werden konnte, um ihn überhaupt anzulegen. Das war das erste Mal, dass ich etwas mit einem Mann hatte, abgesehen von ein bisschen Rumknutschen und Füße anfassen mit einem Typen von der Uni. Ich war beim ersten Mal vielleicht fünf Stunden im Käfig. Es war Heiligabend, und als ich nach Hause kam, musste ich die Abdrücke von den Handschellen an meinen Handgelenken verstecken.

Weshalb hast du dich überhaupt zu dem Fetisch hingezogen gefühlt?
Ich stehe definitiv auf Spiele, die auf eine kinky Art die Sinne involvieren. Bei der Keuschheit gibt es dieses Gefühl des Eingeschlossenseins; dein Schwanz ist komplett umschlossen. Das verstärkt meinen Fetisch-Headspace, dass ich minderwertig bin, eine Schwuchtel, die es nicht verdient hat zu kommen, der man zeigen muss, wo es langgeht. Das ist es, was ich wirklich wollte, meine sexuelle Fantasie. Keuschheit bietet mir das, weil man da keinen penetrativen Sex haben kann. In dieser Hinsicht impotent zu sein, ist für mich extrem erregend. Da gibt es definitiv auch einen Aspekt der Feminisierung, der mir sehr gefällt. Ich mag, dass man nicht im Stehen pinkeln und ein Urinal benutzen kann. Irgendwie zerstört man damit das Hetero-Patriarchat ein bisschen. Wenn ich in einer öffentlichen Toilette bin und mich wegen meines Käfigs hinsetzen muss, dann ist das, als würde ich sagen: "Nur damit ihr Männer es wisst, ich bin keiner von euch." Im echten Leben bin ich ziemlich ambitioniert und extrovertiert. Aber das führt dazu, dass ich auch eine gegenteilige Seite habe. Diese Seite will mich eingeschränkt und unterwürfig sehen.

Es ist mir wichtig, dass Bondage wirklich ernst und gleichzeitig funktional und praktisch ist. Keuschheit erfüllt diese Bedingungen für mich. Es ist für mich sehr schwierig, das nötige Maß an Vertrauen mit jemandem aufzubauen, sodass ich ihm erlaube, mein Schlüsselhalter zu sein. Meistens bin ich mein eigener Schlüsselhalter. Wenn ich jemandem meinen Schlüssel gebe, dann will ich, dass er vollständig die Kontrolle über die Situation hat und mir keine Option lässt rauszukommen. Subs müssen oft bei ihren Doms erst einmal eine würdige Position verdienen oder ein Symbol, wie ein Halsband oder ein Abzeichen, aber bei der Keuschheit muss der Dom sich bei mir die Verantwortung verdienen, meinen Schlüssel haben zu dürfen. Was einem aber keiner sagt: Wenn man sich genug anstrengt, kommt man aus den Dingern auch alleine wieder raus.

Kevin, 26, bisexuell

Wie lange machst du das mit der Keuschheit schon?
Kevin: Ich habe vor zwei Jahren das erste Mal damit experimentiert. Etwa zur selben Zeit habe ich angefangen, mich für Puppy Play zu interessieren.

Wie hast du damit angefangen?
Ich habe mit einem CB-6000 angefangen; ich habe ihn ein paar Stunden lang auf einer Geburtstagsparty getragen. Nach der Party habe ich ihn jemand anderem angelegt und einen Monat lang als Schlüsselhalter agiert. Ich habe den CB-6000 noch nie länger als ein paar Stunden am Stück getragen. Ich habe festgestellt, dass meine Haut durch die Löcher gequetscht wird, und von der Reibung an meiner Unterwäsche kriege ich Blasen. Ich hatte auch einmal so eine Erektion, dass das Teil an der mittleren Naht aufgeplatzt ist und dann zugezwickt hat. Das hat eine schlimme Blutblase verursacht und seitdem habe ich ihn nicht mehr getragen.

Welche anderen Modelle hast du schon probiert?
Ich habe die Marke Bon4 versucht, deren Käfige komplett aus Silikon bestehen. Das passt besser, aber damit habe ich andere Probleme. Ich kann es nicht ordentlich gleitfähig halten, und nach etwa einer Stunde fühlt es sich an, als hätte jemand meinen Schwanz in Panzerband gepackt und würde versuchen, ihn abzureißen.

Ich habe mir auch einen ziemlich billigen Metallkäfig bei Purple Passion geholt, der aussieht wie eine Reihe von zusammengeschweißten Ringen. Den kann ich ohne Probleme tagelang tragen. Er kann aber ziemlich schwer werden, also mache ich aus einer Nylonschnur eine Art Gürtel, um etwas vom Gewicht abzufangen.

Was war die längste Zeit, die du mal einen Käfig getragen hast?
Das längste waren vier Tage, aber das ist kurz im Vergleich zu anderen Typen, die ich kenne. Ich habe keinen regelmäßigen Schlüsselhalter oder Spielpartner, also ist der Käfig bei mir selbstauferlegt. Mein Rat an Leute, die es gern ausprobieren wollen: Such dir einen Freund, dessen Käfig du mal ausleihen kannst, denn die Teile sind nicht billig. Trage ihn ein paar Tage lang und lass jemanden als Schlüsselhalter agieren. Viele Käfige sollte man mindestens einmal die Woche abnehmen, um sie zu reinigen, und um die Genitalien nach Schnitten, Abschürfungen, Ausschlägen, etc. zu untersuchen. (von Zak Krevitt und Thomas MCCarty-Vice)  

Alle Fotos von Zak Krevitt und Thomas McCarty. Prop-Styling von Cale Hughes.

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Dustin Cook zum Verlieben.

Dustin Cook ein süßer neuer Junge der so frech daher kommt, das man nur noch staunen kann. Max Carter plaudert mit Ihm auf dem Hoff und merkt gar nicht so richtig wie Faust Dick es der Boy hinter den Ohren hat.

Man merkt schnell das der Schein trügt und Dustin genau weiß was er will. So will Dustin mehr erleben und zeigt in seinen Solo spielen, was er hat und zeigt es auch gern.

Mehr wird natürlich hier nicht verraten. Aber du wirst nicht enttäuscht sein, wenn du alles gesehen hast.


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So more to Dustin and many more guys, if you click the pictures.


Dustin Cook to fall in love with.

It doesn't get FRESHER than nasty young newbie Dustin Cook. Max Carter chats with the adorable jailbait jack off junior who looks like he just stepped off the set of "Saved by the Bell." We find out looks can be deceiving!

The adorable kid has more than a few kinks and discusses them confidently AND in dirty detail. The boy wonder chats choking, spanking, hair pulling and more, VERY specifically. He also enjoys being both dom and sub. This scene is all about getting to know our newbie and checking under the hood. He pulls down his colorful undies to show us that big things DO if fact come in small packages!

His supple, smooth skin looks untouched and his pretty piece starts extending in excitement from his barely there pubic hair. Carter and Cook both crank some tender care onto the kid's cock. Not wanting his amazing ass to feel left out, Max instructs the fresh faced lad to turn around.

There's not one hair on this kid's sweet hole. Max massages a finger inside while cracking the kids smooth cheeks with some sexy spanks. Cook asks Carter to go even harder; yea, we can expect great things from this one. Revved up, the refreshing raunchy pretty boy is about to bust, and he must've been super excited because this orgasm is absolutely volcanic!

The kid nearly covers the entire room, splashing seed like a beautifully busted sprinkler before Max pulls on his piece to milk out even more.


Das schmutzige Geschäft mit dem Sex im Knast: Ex-Häftling berichtet über die Abgründe in deutschen Gefängnissen

Sex hinter Gittern. Vielleicht eines der letzten großen Tabus in unserer Gesellschaft.

Intime Beziehungen zwischen Inhaftierten und JVA-Bedien­s‍teten sind streng­s‍tens verboten, dennoch finden sie statt.

Gleichgeschlechtlicher Sex unter Gefangenen ist weit verbreitet, wenn nicht gar an der Tagesordnung. Pro­s‍titution ist auch im Knast das "älte­s‍te Gewerbe der Welt". Das ist behördenintern ein offenes Geheimnis.(Foto-Huffingtonpost)

Fazit: Der Knast ist keine Sex freie Zone!

"Intime Beziehungen" zwischen Anstaltspersonal und Gefangenen

Das Thema ist seit einigen Tagen in den Schlagzeilen. Eine JVA-Beamtin aus Brandenburg wurde noch in ihrer Probezeit aufgrund "intimer Beziehungen" zu zwei inhaftierten Männern vom Dienst suspendiert.

Das bleibt natürlich nicht ohne Folgen: Durch ihre Liebesverhältnisse ver­s‍toße die Frau gegen Pflichten des Beamtenschutzgesetzes, so heißt es aus dem Landesju­s‍tizmini­s‍terium.

Neben dem Strafverfahren wegen sexuellen Mißbrauchs Schutzbefohlener wurde gegen sie auch ein Disziplinarverfahren eröffnet.

Intime Beziehungen zwischen Inhaftierten und JVA-Bedien­s‍teten sind streng­s‍tens verboten, dennoch finden sie statt.

Gleichgeschlechtlicher Sex unter Gefangenen ist weit verbreitet, wenn nicht gar an der Tagesordnung. Pro­s‍titution ist auch im Knast das "älte­s‍te Gewerbe der Welt". Das ist behördenintern ein offenes Geheimnis.

Schwule und lesbische Beziehungen unter Gefangenen

Gleichgeschlechtliche Beziehungen sind im Knast keine Seltenheit. Für Sex gibt es genügend Möglichkeiten: die Aufschluß- und Umschlußzeiten auf den Stationen, ein gemeinsamer Gang unter die Dusche oder die Nächte in den Gemeinschaftszellen.

Schwuler und lesbischer Sex wird unter Gefangenen in den Haftanstalten weit häufiger praktiziert als vor den Knastmauern. Das Zusammenleben auf eng­s‍tem Raum und fehlende "Alternativen" hinsichtlich der Partnerinnensuche sind zwei Gründe, warum Menschen in Haft eine gleichgeschlechtliche Liebelei eingehen. Egal ob kurzweilig oder dauerhaft.

Das Phänomen von "Knastschwulen oder - Lesben" ist mittlerweile bekannt. Es ist keine Seltenheit, daß die Insassen nach der Haft wieder ausschließlich heterosexuelle Bindungen eingehen und ihre homosexuellen Kna­s‍terfahrungen weit von sich wegschieben.

Käuflicher Sex hinter Gittern

Auch Im Knast kann man Sex kaufen. Pro­s‍titution macht auch hinter den Gefängnismauern nicht halt. Ein sicherer Geschäftszweig. Stille Momente und unbeobachtete Situationen finden sich auch in den Stollen der Anstaltshäuser.

Unter den Gefangenen ist bekannt, wer sexuelle Dienstlei­s‍tungen anbietet, wer was praktiziert und wieviel für welche Lei­s‍tung gezahlt werden muß.

Zu den gängig­s‍ten Zahlungsmitteln für Sex zählen einige Päckchen Tabak, die Weitergabe illegaler Drogen oder der Bezug von Lebensmitteln über den externen Knastshop.(Foto-youtube)

Mehr zum Thema: "Knast wie vor 200 Jahren": Die Zu­s‍tände in vielen deutschen Gefängnissen sind menschenverachtend

Besonders hoch im Kurs steht Oralsex. Dafür pro­s‍tituieren sich häufig drogenabhängige junge Gefangene. Aus dem Teufelskreis von Pro­s‍titution, Drogenerwerb und Beschaffungskriminalität kommen sie so schnell nicht mehr raus.

Die häufig­s‍te sexuelle Handlung ist und bleibt die Selbstbefriedigung

Die sexuelle Notlage Inhaftierter ist akut, und die Sex-Phantasien sind hinter Schloß und Riegel bizarr.

Bereits 1929 hat der Sozialbandit Karl Plättner in seinem auf Selb­s‍terfahrungen basierenden Buch "Eros im Zuchthaus" von den "Sehnsuchtsschreien und der Geschlechtsnot der Gefangenen" gesprochen.

Kein Zweifel, alle der oben genannten Sexpraktiken exi­s‍tieren auch im Knast, allerdings bleibt die häufig­s‍te sexuelle Handlung Selbstbefriedigung.

Diese nutzen die Gefangenen zum tägliche Druckabbau. Schließlich müssen sie irgendwie den "Kopffick", also die ständigen unausgelebten Fantasien, in den Griff kriegen.

Onanie ist und bleibt die Sexpraxis Nummer eins. An diesem Punkt dürften sich die Lebenswelten inhaftierter und nicht inhaftierter Menschen treffen.(Oliver Rast-huffingtonpost)


Du möchtest mehr von diesen netten Jungs sehen?!? Dann klick das Bild an.

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Wiens unsichtbare Stricher

Sozialarbeiter kritisiert, daß es für männliche Pro­s‍tituierte keine Anlauf­s‍telle gibt.

Es dauert einige Zeit, bis sich nach Einbruch der Dunkelheit langsam etwas tut im Schweizergarten. Der Park im dritten Wiener Gemeindebezirk liegt unweit des Hauptbahnhofs und ist tagsüber gut besucht. Familien mit Kindern bevölkern die Spielplätze, Hundebesitzer gehen mit ihren Tieren Gassi.

Sobald es aber dunkel wird, finden sich dort Menschen ein, die sonst von der Gesellschaft kaum wahrgenommen werden: männliche Pro­s‍tituierte. Als der KURIER auf Lokalaugenschein gegen 23 Uhr im Park ist, verschwinden die jungen Männer sofort. Zu gefährlich ist es für sie, von der Polizei erwischt zu werden. Beamte, die sich mit dem Thema Pro­s‍titution beschäftigen, be­s‍tätigen, daß es sich bei den Männern um Stricher handelt.(Foto-Kurier.at)

Hauptsächlich stammen die Männer aus Bulgarien und Rumänien, nur selten würden auch Flüchtlinge, etwa aus Afghani­s‍tan, in der Haupt­s‍tadt anschaffen gehen.

Sich im Schweizergarten Befriedigung zu holen, ko­s‍tet etwas mehr als auf den legalen Straßenstrichen, wo Frauen Sex gegen Geld anbieten. Laufhäuser, wie es sie für weibliche Sexarbeiterinnen gibt, stehen Männer nicht zur Verfügung. "Es gibt eigentlich nur ein Lokal in Wien, wo junge Männer sich Zimmer nehmen können. Dort mieten sie sich aber nur auf Stundenbasis ein", sagt David Köck. Der Sozialarbeiter setzt sich wissenschaftlich mit dem Thema Männer in der Pro­s‍titution auseinander – ein Thema, das in der Gesellschaft fast keinen Platz findet.

400 Männer

Köck fordert schon lange eine offizielle Anlauf­s‍telle für männliche Pro­s‍tituierte. Denn während es für Frauen etliche Adressen mit Hilfsangeboten gebe, blieben männliche Sexarbeiter auf sich alleine ge­s‍tellt. "Das ist ein großes Problem. In deutschen Städten die mit Wien vergleichbar sind, betreuen die Organisationen um die 400 Männer. In Wien gibt es keine offiziellen Zahlen aber es gibt schätzungsweise genauso viele Sexarbeiter hier", sagt Köck.

Polizeilich gemeldet sind in Wien derzeit 68 männliche Pro­s‍tituierte. Die mei­s‍ten davon sind Transsexuelle. Nur etwa zehn Sexarbeiter, die homosexuelle Kunden haben, sind in Wien offiziell eingetragen und lassen sich auch regelmäßig untersuchen.

Dabei wäre es für männliche Sexarbeiter wichtig, betreut zu werden, denn auch für sie spielt – wie auch bei vielen weiblichen Pro­s‍tituierten – Gewalt und vor allem Drogenmißbrauch eine Rolle, wie der Sozialarbeiter Thomas Fröhlich, der beim Gesundheitsdienst der Stadt Wien tätig ist, be­s‍tätigt: "Von Gewalt und Zwang sind auch männliche Sexarbeiter betroffen, da diese Themen ganz grundsätzlich in Abhängigkeitsbereichen der Pro­s‍titution vorkommen können. Außerdem gibt es die Gefahr von Drogenmißbrauch von Poppers (kurz wirkende Aufputschmittel, Anm.), Viagra und Ähnlichem sowie die Gefahr von Körper-Manipulationen, um die Erektionsfähigkeit zu steigern oder zu erhalten", sagt Fröhlich.

Sozialarbeiter Köck erklärt, daß die mei­s‍ten Sexarbeiter aus Not anschaffen gehen. Viele von ihnen hätten bereits in sehr jungen Jahren Familien mit Kindern in ihren Heimatländern, die sie durch Pro­s‍titution finanziell versorgen.(Brigite Seiser-kurier.at)

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Ich habe Angst, daß mein Freund bisexuell ist

Sandra (33) führt seit vier Jahren eine glückliche Beziehung – bis ihr Lieb­s‍ter auf einer Party vor ihren Augen mit ihrem be­s‍ten Kumpel knutscht. Seither ist nichts mehr, wie es war.

Ein bißchen bi schadet nie. Aber wie bi ist zu bi, und wäre auch schwul noch cool? Flapsig ausgedrückt sind genau das die Fragen, mit denen ich mich gerade beschäftige. Und ich hoffe, mein Freund tut das auch. Denn es geht um die Frage, ob es eine gemeinsame Zukunft überhaupt noch geben wird. Der Gedanke, daß ich Chris verlieren könnte, macht mir Angst.(Foto-wikihow)

Die Befürchtung, daß Chris vielleicht nur bei mir bleibt, weil er nicht den Mut hat, seine wahren Gefühle auszuleben, zermürbt mich. Ich weiß nicht, was von beiden schlimmer wäre. Ich habe Angst davor, einen Teil meines Lebens zu verlieren, weil mein Freund gerade einen Teil seines Lebens entdeckt – und keiner von uns weiß, wie wir damit umgehen sollen. Aber das werden wir lernen müssen, wenn wir uns lieben.

Ich weiß, daß ich Chris liebe, ich glaube, er liebt mich auch. Ich hoffe es zumindest. Chris und Roman sind die Menschen, die mir am näch­s‍ten stehen. Chris ist die Liebe meines Lebens, Roman ist mein schwuler be­s‍ter Freund. Ich liebe ihn von Herzen. Auch wenn er der Auslöser dafür ist, daß ich an meiner Beziehung zweifle.

Roman und ich sind Chris gemeinsam begegnet: Als ich auf einer Party vor vier Jahren über die Katze des Gastgebers stolperte und diesem Mann mit der Chris-Isaak-Frisur bei der Gelegenheit schwungvoll ein Glas Chianti übers weiße Oberhemd kippte, war es Roman, der in die Küche stürmte, einen feuchten Lappen aus der Spüle zog, mit dem er ihm über die rotbesprenkelte Brust rubbelte – und damit alles schlimmer machte. Also, den Fleck. Verliebt haben wir uns trotzdem. Chris und ich.

Bei Roman und Chris hat’s ein bißchen länger gedauert. Ob Chris verknallt in ihn ist? Oder geht es nur um Sex? Ist Roman ehrlich zu mir? Ist überhaupt jemand ehrlich in dieser verdammten Dreierkon­s‍tellation, in der sich wahrscheinlich jeder von uns für den größten Verlierer hält? Die "Sache" – oder wie soll ich es nennen? Affäre? Liebschaft? Also, die "Geschichte" oder was auch immer das zwischen Roman und Chris nun ist, begann auch auf einer Party. Auf meiner Party. Wir feierten meinen Geburtstag, es gab Margaritas, und gegen zwei tanzten wir zu viert Lambada im Wohnzimmer. Die letzten Gä­s‍te sind die lu­s‍tig­s‍ten, so ist es ja immer. Roman hüftkreiselte neben Chris, der eindeutig den be­s‍ten Hüftschwung von uns allen hat, ich wackelte eng umschlungen mit meiner Freundin Janine.(Foto-Graziamagazin)

Eng, enger, wir tranken und kicherten, weil wir ständig aus dem Rhythmus kamen, dann küßte sie mich. Ich küßte zurück. Spürte, wie es kribbelte. Ich lachte, weil ich verlegen war. Alles nur ein Scherz, sollte das Lachen sagen. Ich genoß es, auch, weil ich wußte, daß Chris uns sah. Ich kam mir wild und gefährlich vor: "Guck mal, was ich hier an­s‍telle, Baby!" Dann sah ich aus dem Augenwinkel, wie Roman Chris tief in die Augen blickte und ihn küßte. Ihn küßte? Mein Freund küßt meinen be­s‍ten Kumpel!

Während Janine an meiner Unterlippe knabberte, sah ich, wie Roman den Mann meines Herzens ableckte. Jawohl, ableckte! Das war eindeutig kein zärtliches Gebussel, die beiden schoben sich heftig die Zunge in den Rachen. Von wegen wild und gefährlich, das, was Chris da an­s‍tellte, war wilder. Und gefährlicher, das ahnte ich bereits, als ich hüftschwingend zu "meinen" beiden Männern wackelte. Die waren so vertieft ineinander, daß ich ihnen synchron in den Hintern zwicken mußte, um sie zu trennen.

Ich war plötzlich gar nicht mehr in Party­s‍timmung. Mein Freund küßt einen Mann? Hat er dabei dasselbe gespürt wie ich eben bei Janine? Chris packte mich und drückte mir einen verrutschten Kuß ins Gesicht. Ich roch das Aftershave von Roman. Das war gleichzeitig vertraut und erschreckend. Die Situation war bizarr. Zu viele Margaritas, zu viele Küsse, zu viel Durcheinander. Roman tanzte mit Janine. Für ihn war’s wohl nur ein Scherz gewesen. Ich war ein bißchen erleichtert, zog Chris Richtung Schlafzimmer. Schluß mit der Party. Die Hoffnung, meine Verwirrung mit Sex zu bekämpfen, wurde von plötzlichem Schnarchen zer­s‍tört. Es war alles nur ein Spaß, so beruhigte ich mich.

Beim Früh­s‍tück fragte ich Chris: "War Roman der er­s‍te Mann, den du geküßt hast?" Das Thema war ihm unangenehm. "Das war er. Es hat sich seltsam angefühlt", sagte er schließlich und blickte mir direkt in die Augen. Dann stand er auf. Thema erledigt. Ein bißchen bi schadet nie. Das gilt für Frauen. Mädchen dürfen knutschen. Aber heterosexuelle Männer? Nein, das ist schwul!

Bin ich nicht sexy genug für ihn? Sehnt er sich nach etwas, das ich ihm nicht geben kann?

Ist mein Freund schwul? Bin ich nicht sexy genug für ihn? Sehnt er sich nach etwas anderem? Kann ich ihm nicht geben, was er eigentlich will? Verdammt viele Fragen. Keine Antwort. Nur die von Roman: "Ich glaube, er fand’s geil. Er küßt gut!" Ach, Roman. Er ist zumindest ehrlich, auch wenn’s wehtut. Und das tat es, als mein Kumpel eine Woche nach der Party vor der Tür stand. "Ich will nicht, daß du denkst, ich würde dich hintergehen. Also schau." Er zeigte mir eine Nachricht. Absender Chris: "Hey, du hast mich verwirrt. Können wir reden? LG C." "Was soll ich machen? Was will er? Hat er dir was gesagt?", fragte Roman. Doch mich beschäftigte nur: Wo bin ich in dieser Geschichte? "Das hat überhaupt nichts mit dir zu tun", beschwor mich mein Freund später. "Mit dir finde ich es genauso geil wie immer."

Sandra, das verwirrt mich! Ich habe noch nie einen Mann geküßt – und ich hätte nie gedacht, daß ich es mag! Wie die Sache nun weitergeht? Roman will sich nicht wieder allein mit Chris treffen. Chris sich auch nicht mit Roman. Ich mich nicht mit beiden zusammen. Alle haben jetzt irgendwie Angst voreinander. Warum macht Liebe eigentlich so viel Angst? (Graziamagazin)

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Noch mehr Sport und Freizeit Jungs / Männer findest Du?!?

Even more sports and leisure time guys / men?

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Noch mehr von diesen Jungs und was sie erleben, wenn du das Bild anklickst.

More of these guys and what they experience when you click the picture.



Three Tight Teens

Nach der Schule treffen sich Jamie , Jimmy , Caleb bei Jimmy um für die Schule zu lernen. Und da Jimmy ein Matheas ist soll es Nachhilfe für die anderen Jungs geben.

Auch wenn sie sich am Anfang der Nachhilfe noch auf die Matheaufgaben konzentrieren so fehlt das mit der Zeit immer schwerer. Und am Ende kommt es zu dem was es kommen muss.

Wenn so 3 süße Jungs als Gays zusammen sind. Die Aufgaben fliegen in die Ecke und man hat wichtigeres zu tun, als zu lernen.

Ein Feuerwerk der Leidenschaft geht auf die Jungs über. Mehr wird natürlich nicht verraten.


Klick einfach die Bilder an, und du erfährst die ganze Story.

Just click on the pictures and you will get the whole story.


Three Tight Teens

This tight group of teens couldn't get any tighter! The three tight bodied teens meet after school for some orgasmic extracurricular activities.

Forming a circle on the bed, the budding young butt fuckers slowly and seductively strip one another, then slather on the kisses and cock sucking! Making sure no schlong is left unturned, Jamie Ray, Jimmy Andrews and Caleb Gray share the raunchy responsibility of pleasure as they suck, fuck and eat ass in some seriously sexy Karma Sutra type shit!

They may be young but they love cock and use one another's glorious girthy gifts to the fullest, filling every aching hole their butt buddies have got with tongues and big twink torpedoes! Young, carefree and condom free, the teens keep the circle going and ever flowing with new combinations of cock!

From daisy chain to fuck train, this hot trio will leave you breathless. The finale finds twinkie Caleb Gray filled with hot cream at each end! He gets a firehose of a facial from Jimmy and a cream pie surprise from hot blond babe Jamie.

 Absolutely yummy!  


Traum Jungs XXL findest Du, wenn du das Bild anklickst. Viel Spaß

You can find the dream boys XXL by clicking on the picture. Have fun




Cameron Parks, Gabriel Martin in…….

Cameron Parks und Gabriel Martin zwei Jungen wie aus dem Bilderbuch. Der eine etwas Dunkelheutiger ist es ein Fest für die Augen die beiden zu sehen.

Nach einem gemütlichen Tag sind sie zusammen zu Hause , genießen den Abend und wissen natürlich sehr genau, auf was sie beide Lust haben.

Und Cameron Parks als der Erfahrenere von den beiden weiß wie er Gabriel Martin verführen muss. Und am Ende ist es ein Feuerwerk von Gefühlen und Zärtlichkeit.


Freu Dich auf die beiden und weitere Jungs wenn Du die Bilder anklickst.

Looking forward to the two and more guys when you click the pictures.


Cameron Parks, Gabriel Martin in…….

Gabriel Martin is one of the most beautiful boys we've seen, with his beautiful bronze naturally smooth skin, bone structure a plastic surgeon would be in awe of, a thick uncut cock and a perfect peach of an ass that just won't quit!

Here, he's paired with gorgeous anglo, colossal cocked Cameron Parks. The boys are feeling pretty spicy from the start with a cute lil' tickle battle that quickly turns into a big, giant bang-fest! The cafe con leche cock suckers enjoy one another's ample attributes as they lick dick and kiss. Martin masterfully works Park's piece into a rock hard frenzy before Cameron offers him a raw ride.

Without hesitation, Gabriel is on top riding that cock in seconds, grinding his hips hard like a sultry Salsa dancer. Hypnotized by Gabriel's gorgeous groin in his face, Cameron realizes he needs that in his ass NOW. The boys flip flop and Gabriel takes cock control, allowing Parks a raw ride before plowing the big dicked dynamo on all fours like a boss.

Cameron reaches back and opens his ass a bit more for Martin's hot, uncut meat as the sweet sound of balls slapping a tight ass fills the air. Gabe gets on his back with a lusty look in his eyes that lets Parks know he needs to be pounded hard. Gabriel's groin goes off like a geyser, spreading hot white seed everywhere and looking gorgeous against his beautiful brown skin. Parks pulls up to pretty boy's face and aims his ammo at the kid's pouty lips. Martin opens his mouth, sticks out his tongue...... and doesn't miss ONE thick dicked drop.



Du möchtest mehr von Johann, Spencer, Eddie , Dorian und weiteren Jungen sehen?!? You want to see more of Johann, Spencer, Eddie, Dorian and other boys?!?

Dann klick das Bild an. / Then click on the picture.


Alone with Gabriel Martin

Leise fehlt das Sonnenlicht durch die Jalousien und in diesem Licht erscheint ein Junger Mann mit all seiner Schönheit.  

Gabriel Martin ein athletischer her Junger Mann, der durch seine Ausstrahlung, durch seine dunklere Haut, uns zum Träumen einlädt. Und er weiß natürlich auch , das er einfach süß ist.

Und er weiß mit allem was er hat, nicht nur umzugehen, sondern er entführt uns auf eine Traumreise, die unsere Sinne explodieren lassen.

Komm mit auf diese Reise.

Mehr wenn Du die Bilder anklickst. / More when you click the pictures.

Alone with Gabriel Martin

Gorgeous, camera ready, robust, bronze beauty Gabriel Marin is a magnificent masterpiece of a young man. Sun streams through the blinds, highlighting his smooth, beautiful bronze skin, exotically sexy good looks and a thick uncut cock that flops out of his tighty whities with an impressing bounce of beefy heft.



After eye fucking the camera with a sultry striptease and an erotic, ass spreading edible feast for the eyes. The swarthy sexpot enjoys giving us all the goods nice and slow. He cups his cock and jizz filled ball ever so gently.



The weight and size of his mouth watering piece of meat as he strokes hypnotizes the Helix hottie into a state of hot heat only sweet release can cure. His breathing, moaning and schlong strokes quicken.

The cock cam captures this epic dick at every angle, then goes in from underneath as our gorgeous guy gives in to pure pleasure,and glaze pours out of his perfect piece.

The camera nearly gets a lens full of young, latin liquid as our boy's big, full balls drain heavy cream down from his delicious dick.








Warum ich als heterosexueller Mann auf Analpenetration stehe

Da saß ich nun mit einem Finger im Po und meinem besten Stück in der Hand. Leicht zitternd ließ ich mein Ding los. So heftig war ich noch nie gekommen. Völlig erschöpft fiel ich zurück auf die Matratze. Ich hatte mich zum ersten Mal anal penetriert und mir dabei einen runtergeholt.

Ich stand schon immer auf Analsex.

Die Pornos, die ich schaute, die Fantasien, die ich hatte. So kam der große Moment als ich auch mal mit einer Frau anale Erfahrungen machte. Ich liebte es. Ganz zu schweigen davon, wie es mich auch heute noch anmacht, wenn Frauen auf Analsex stehen. 

Es mir aber auf diese Art und Weise selbst zu machen, darauf kam ich erst später. Ich war 22 und sprach mit einem schwulen Freund über meine Vorlieben. Er riet mir, es mal zu probieren und schwärmte von explosiven Orgasmen. Das Ergebnis: Ich wollte mit mir selbst Analsex haben. 

Und so fand ich mich mit Klopapier und ein wenig Adrenalinim Bauch auf meinem Bett wieder. Mit Spucke und einem leichten Schmerz ging der Finger rein. Wem Mutti schon mal ein Zäpfchen verabreicht hat, der weiß, wovon ich spreche. Wer verkrampft, verliert und hat keinen Spaß dabei. (Foto-Mannfoto)

Erst mal drin, wusste ich nicht, was ich machen sollte.

Ich war schließlich noch Analjungfrau. 

Eigentlich scheiß egal. Mein Penis wurde knallhart und ich kam fast sofort. Ich spritzte mit einer Wucht und Menge ab, das hatte ich noch nicht erlebt. Von diesem Tag an, konnte und wollte ich nicht mehr ohne Analpenetration onanieren. Anfangs war ich so erregt, dass ich es mir bis zu dreimal am Tag besorgte. 

Außerdem schaute ich mir verschiedene Videos und Blogs zum Thema Prostatamassage an. Dieses walnussgroße Organ regelmäßig zu massieren ist nicht nur nachweislich gesund, sondern führt auch zu einem verstärkten Orgasmus. Vorausgesetzt, man mag es. Ich jedenfalls wollte mir diesen Orgasmus nicht mehr entgehen lassen.

Um ehrlich zu sein, hatte ich mich anfangs auch überhaupt nicht unter Kontrolle.

Schnell fand ich meine Vorlieben raus. Ich legte mich aufs Bett, massierte mir den Damm und schob langsam einen Finger rein. Erst dann nahm ich meinen Penis in die Hand. 

Anfangs versuchte ich noch, das Ganze hinauszuzögern. 

Aber nix da. Lieber komme ich öfter und heftig, als einmal ordentlich. Um ehrlich zu sein, hatte ich mich anfangs auch überhaupt nicht unter Kontrolle. 

Auch in Sachen Pornos machte ich neue Schritte. Ich sah mir Filme an, bei denen sich Frauen selbst anal befriedigten und baute meine Vorlieben mit ein. Zuerst mit einem Finger im Po, später mit einem kleinen Analplug in Form einer Kaulquappe. 

Ich wurde mutiger und immer professioneller. Ich kaufte mir ein gutes Gleitgel auf Silikonbasis und experimentierte mit verschiedenen Spielsachen wie Analperlen und einem Dildo.

Sex mit Frauen hatte ich währenddessen immer noch. 

Mir wurde aber schnell klar, Analpenetration musste mit dabei sein. Es war mein Glück, dass ich eine sehr offene Affäre hatte. Wir hatten regelmäßig Sex und probierten gerne neue Sachen aus. 

Eine zog sich sogar wieder an, als ich sie fragte, ob sie mir den Finger in den Po stecken könnte.

Ich wollte gefingert werden, während sie mir einen blies, oder es mir mit der Hand besorgte. Für sie kein Problem, es machte sie sogar an. Wir einigten uns und ich überlies ihr die Führung. Sie schob mir einen Finger in den Po, massierte mir den Damm und nahm ihn in den Mund. Es war im wahrsten Sinne des Wortes geil. 

Mir sind allerdings auch Frauen begegnet, die darauf überhaupt keine Lust hatten. Eine zog sich sogar wieder an, als ich sie fragte, ob sie mir den Finger in den Po stecken könnte. Nicht jeder ist für dieses Thema offen und redet gerne darüber. 

Meine Erfahrung zeigt aber: Wenn man den Mut beweist und offen darüber spricht, kann man mit einer ehrlichen Antwort und dem meistmöglichen Spaß rechnen.

Irgendwann erzählte ich meine Vorlieben meinen Jungs. 

Beschämt wurde gelacht, gefragt ob ich schwul sei und ob ich es mir auch von Männern besorgen ließ. Die meisten heterosexuellen Männer gehen einen Schritt zurück, wenn das Thema zu Sprache kommt. Analsex bei Frauen ist ok. Sich aber selbst zu penetrieren kommt nicht in Frage. 

Das ist paradox und ich war enttäuscht. 

Da saß ich nun, mit meinen ach so modernen Freunden. Was war denn so schlimm daran, wenn ich es mir anal mit einem Plug machte?

Ich habe dann irgendwann mal auf den Tisch gehauen und meinen Standpunkt erklärt. Fast sofort sahen die Jungs ein, dass sie sich beschissen verhalten hatten. Seitdem besprechen wir das Thema recht problemlos.(Foto-Bento)

Einige sind da zwar offener als andere, aber es selbst mal auszuprobieren – davon sind sie glaube ich weit entfernt.

Ich würde gerne mal von ihr mit einem Dildo befriedigt werden und mir dabei einen runterholen.

Ich selbst bin aber noch nicht am Ende meiner analen Phase. Zum Glück habe ich mittlerweile eine Freundin, die diesem Thema sehr aufgeschlossen ist. Ich würde gerne mal von ihr mit einem Dildo befriedigt werden und mir dabei einen runterholen. Das wäre der next Step. 

Es muss nicht unbedingt mit einem Strap-On sein, ausschließen will ich das aber nicht. Denn ich kenne mich.Die Lust auf etwas Neues, auf das Ausprobieren, schlägt irgendwann immer durch. (von Tim Kolle-Bento)


Devin Lewis Solo Session

Dewin Lewis, der kleine süße aber auch freche Junge will endlich vor die Kamera, und möchte mit allen seiner Schönheit zeigen was er hat.

Und er findet einen süßen Kumpel der gern von Ihm und mit Ihm Fotos macht.

Was dabei heraus gekommen ist, seht Ihr ein wenig schon hier.

Und noch mehr von Dewin, siehst du wenn du die Bilder anklickst.

And more of Dewin, you see when you click the pictures.


Devin Lewis Solo Session

Devin Lewis is a naughty little new kid in town who applied to Helix because he has an appetite for exhibitionism and is anxious to show off. With his youthful good looks, creamy smooth complexion, and ability to take Max Carter's commands and make them wankable art, it's easy to see why.


Max makes the new boy bend over the couch and opens his fresh buns for business. Warming up the cakes with some sexy slaps, Carter caresses the pleasure pucker at the center before reaching down to get to his raging hard rod.

One wouldn't think a kid this tiny would have such an impressive package, but he does and Max makes the most of it. Already comfortable in front of the camera, Lewis leans back and lets Max make masturbation music on his magic stick.



Devin's hands dance over his supple young skin as he enjoys Carter cranking on his uncut, perfectly curved cock. It's the kind of dick that will hit your pleasure spot perfectly. The boy's body starts to tighten and his schlong sends sex spasms up and down his spine and then.... sweet, sticky, raunchy release.

Devin's first scene is complete, and as the camera fades he gives us a sweet smile as he's covered in his own cum like a warm blanket.


SEXTOURISMUS

„Käufliche Liebe ist auch nicht teurer als eine Beziehung“

Zweimal im Jahr fährt Robert Beckmann, 57, für mehrere Wochen nach Thailand als Tourist, der nicht nur Land und Leute kennenlernen, sondern auch Sex haben möchte. Bernd Aretz sprach mit ihm über seine schwule Biographie und sein Verhältnis zur bezahlten Liebe.

Vor dreißig Jahren lebte er im Ysenburger Land als monogamer Familienvater. „Glücklich war ich nicht, die Sexualität war nicht sonderlich befriedigend,“ erzählt Robert. Bei der Ma­s‍turbation hätten sich immer wieder Männer in seine Fantasien geschoben. Frankfurts Schwulenszene war ihm, auch weil sie zu öffentlich war, noch verschlossen.

„Sein er­s‍ter Mann war ein Profi, der behutsam mit ihm umging“

„Die Erlösung und Erweckung kam für mich, als ich in einem Gratisblättchen die Kleinanzeigen einiger Escorts entdeckte. Nach mehreren Telefonaten, war es endlich so weit.“ Mit zitternden Knien, nervös, ängstlich, aber mit einem naiven Urvertrauen in die Seriosität und Verschwiegenheit sexueller Dienstlei­s‍ter traf er den er­s‍ten Mann seines Lebens, mit dem er sich auf sexuelle Entdeckungsreisen begab.(Foto-thegaypassport)

Sein Vertrauen wurde nicht enttäuscht. „Frisch geduscht konnte ich endlich den ganzen Körper eines Mannes erforschen, streicheln, riechen, lecken und war selber Subjekt liebevoller Zuwendung.“ Er hatte Glück. Sein er­s‍ter Mann war ein Profi, der behutsam mit ihm umging, mit dem er über seine Lebenssituation sprechen konnte,wobei auch schon damals die merkwürdige neue amerikanische Krankheit Thema der Unterhaltung war.

Weitere Kontakte mit Escorts brachten ihn schnell dazu, klare familiäre Verhältnisse zu schaffen, auszuziehen und als schwuler Mann zu leben. „Es folgten mehr oder weniger monogame und offene Beziehungen, offen auch für gemeinsame Erlebnisse im größeren Kreis.“

Ziemlich schnell nahm sich HIV viel Raum in seinem  Leben. „Mein Partner starb, um mich herum erlebte ich die zunehmende Angst.“ Das war noch in der Zeit, als die Medizin nicht sehr viel mehr bieten konnte als redliches Bemühen und einen zugewandten menschlichen Umgang. Die Aidshilfen machten es sich zur Aufgabe, die Vereinzelung zu durchbrechen, und boten den Raum für Engagement. Für ihn hieß und heißt das immer noch Organisation des Positiven-Cafés, Prävention auf dem Parkplatz, im Pornokino und in der Schule, Standbetreuung und Nothilfeeinsätze im Einzelfall.

Das geschieht natürlich nicht allein, sondern sozial eingebunden mit Menschen, die zum Teil auch seine Freunde geworden sind. Engagement ist ja nichts Mildtätiges, sondern hilft gegen Isolation. „Für mich ist eine Triebfeder, daß ich nicht allein alt werden möchte, sondern um mich herum eine lebendige schwule Szene erhalten will, in der ich auch Sex haben möchte.

Ein Thailand-Urlaub eröffnete ihm eine neue Welt

Beziehungen stehen zurzeit nicht an. Die Verletzungen des letzten mehrjährigen Versuchs wirken noch nach. Billig war der nicht, weder emotional noch finanziell. „Und von der Gewährung oder Verweigerung sexueller Begegnungen als Kampfmittel in der Beziehung habe ich die Nase gestrichen voll.“ Zur Erholung brauchte er erst mal einen mehrwöchigen Urlaub. Der fand vor etwa drei Jahren in Thailand statt und eröffnete Robert, anknüpfend an seine er­s‍ten schwulen Erfahrungen, eine neue Welt.

„Ich war vorher schon häufiger in Thailand, aber es war das er­s‍te Mal, daß ich dort Sex für Geld hatte. Das ging nicht von mir aus, sondern ich wurde von einem jungen Mann verführt, der mir hinterher seinen Preis nannte, was mich zunächst überraschte. Aber er erklärte mir dann, er könne es sich bei seinen finanziellen Verhältnissen nicht lei­s‍ten, einen ganzen Abend umsonst mit einem Mann zu verbringen, der nicht die große Liebe für ihn sei. Er hat mich aufgeklärt, wie das Geschäft in Thailand läuft und wie die Preise sind. Danach habe ich über PlanetRomeo Moneyboys gebucht, Männer zwischen 25 und 40, vielleicht auch 45, sie sehen ja teilweise jünger aus, als sie sind.“

Plädoyer für einen fairen Umgang mit den Moneyboys

Robert ist da nicht so festgelegt. Zentral ist ein freundliches Gesicht. Ein knackiger Hintern ist ihm wichtiger, als zehn Jahre mehr oder weniger.

„Schön ist, wenn wir sexuell gleich ticken. Das ist ja leider nicht immer der Fall.“ Im Chat werden erst einmal die Bedingungen abgeklopft. Ort, Zeit und Preis. „Da gibt es ja Standards, an die ich mich auch halte. Ich möchte und kann die Preise nicht verderben. Ich bin nicht der reiche Onkel aus Amerika. Aber Feilschen mag ich auch nicht. Die Männer müssen zum Teil ja davon leben. Da muß man fair mit ihnen umgehen.“

Das Feilschen der Freier, das Robert manchmal beobachtet, sei aber nicht unbedingt nur Ausdruck von Geiz, sondern ein Versuch zu glauben, daß man mit ihnen auch um ihrer selbst willen Sex hat. „Nach meiner Beobachtung haben in Thailand Frauen da noch stärker drunter zu leiden als ihre männlichen Kollegen. Ich finde das nicht gut.“

Dreingaben für nette und sexuell besonders talentierte Männer

Der vereinbarte Preis sei zu zahlen, so Robert, und wenn jemand nett und sexuell vielleicht besonders talentiert sei, gebe es noch was extra drauf oder eine Einladung zum Essen, ein T-Shirt oder auch mal ein Fläschchen Poppers. „Meine Sache ist das mit dem Poppers ja nicht. Mir reicht hin und wieder eine Potenzpille und der Mann als Droge. Aber vor Ort ist das Zeug teuer, und man kann den Männern damit eine Freude machen.“ (Foto-Gayinchigmai)

Und manchmal kann Robert mit ihnen weit mehr erleben als Sex. Zu Einzelnen hält er auch von Deutschland aus über den Chat einen losen Kontakt. Ein Mann, mit dem er einen halben Urlaub verbrachte, macht nicht nur Reisebegleitung, sondern auch Führungen. Da lernt man dann nicht nur die besseren kulinarischen Adressen jenseits der Touri­s‍tenströme kennen. Man trifft sich in der Disco und am Strand.

Als Stammgast und Stammfreier kennt Robert inzwischen auch die familiären Verhältnisse einiger Männer, ihre Hoffnungen und Sehnsüchte und ihre Lebensplanung. „Es ist ja sehr unterschiedlich. Manche haben einen Beruf und machen das nur als Nebenerwerb, manch einer bezahlt so sein Häuschen ab, andere verjubeln alles und fragen an, wenn die Miete völlig überraschend mal wieder fällig ist, ob man sie nicht kurzfri­s‍tig buchen kann. Ich kenne inzwischen Männer, denen ich völlig vertraue. Bei anderen schließe ich Uhr und Handy lieber weg.“

Robert erwartet eine seriöse Dienstlei­s‍tung

Robert macht sich da nichts vor. Es passiert zwar auch mal, daß ein schwuler thailändischer Mann mit ihm jenseits aller finanziellen Interessen Sex haben möchte, weil er als attraktiv gesehen wird, aber in der Mehrzahl sind es gewerbliche Kontakte, in denen er ein zwar anspruchsvoller, aber verläßlicher und hoffentlich umgänglicher Kunde ist.

Und so erwartet er auch vom Gegenüber eine seriöse Dienstlei­s‍tung. Wenn die nicht erbracht wird, kommt der Mann auf die schwarze Li­s‍te. Am lieb­s‍ten sind ihm ehrliche, freundschaftlich-geschäftliche Kontakte. Dazu gehört für Robert auch das Gespräch über HIV und über Kondome. Da ist er ganz klar: „Ich gebe nur noch ehrliche Antworten, alles andere würde mich verfolgen.“ Pariser mag er zwar nicht, aber der Respekt gebietet es, sich entsprechenden Wünschen nicht zu verweigern.

„Das schnelle Verlieben ist nicht mehr seine Sache“

Er mag die Männer. Das schnelle Verlieben ist nicht mehr seine Sache. Seine Erfahrungen damit, wie er früher in Beziehungen geschlittert ist, lassen ihn vorsichtiger werden. Er schließt nichts aus. Aber bis es sich vielleicht ergibt, bleibt die Erkenntnis, daß er von dem, was seine Liebesbeziehungen letztlich geko­s‍tet haben, er noch viele Jahre seinen Urlaub als Tourist in freundlicher Verbundenheit mit den Moneyboys verbringen kann.(DAH-Bernd Aretz)



Introducing Jack Donovan

Josh Brady und Jack Donovan begegnen sich bei einem Vorstellungstermin bei einer Filmfirma. Dabei fragen sie sich über das Leben und über die Liebe mehr als aus.

Und da sie sich beide sehr sympathisch sind. Kommen sie sich auch so näher.

Gemeinsam wissen sie , wie sie den anderen Verführen können und ein Feuerwerk der Gefühle nimmt seinen Lauf.

Und das zwischen den beiden dann mehr als die Funken fliegen, kannst du ganz einfach erleben, wenn du die Bilder anklickst.

And if you're flying between the two, then you can easily experience it by clicking on the pictures.

Introducing Jack Donovan

"Introducing" is our sexy series that allows you to get to know our newbies inside and out, LITERALLY! New boy, Jack Donovan is one lucky guy getting initiated into our Helix family by hunky Josh Brady! Before the ultra erotic encounter goes down, the boys dig deep with probing questions about how Jack's BF feels seeing his sexy significant other being banged on screen.

Donovan turns the tables and tests Brady about HIS porny past as well, blowing all our dirty little minds, among other things! We find out Jack's favorite fantasy is group sex, including dirty dorm room deeds. We'll definitely look forward to that in he future! Nature takes it's course and Brady takes new boy to the bedroom. Our hunk welcomes Jack's jock with a wet mouth and a balls deep blowjob. Already cocky and comfortable with the camera, Donovan is a dick licking marvel.

He goes between Brady's bone and handsome face, worshipping both equally before planting his ass on Josh's fuckable face. Brady wants to get deeper and orders the boy on his back, legs in the air and then goes to tongue fucking town on Jack's hungry hole. Josh slides his hands, rough from working out inside the boy's butt, then offers him a seat on his hard cock. Jack jumps at the chance, then bounces his beautifully round, smooth booty down bareback till it's completely full of cock. Brady flips the cock control and gets Jack on his back.

He pile drives his raw rod hard and deep, making sure our newbie gets the full treatment. Donovan enjoys every thrust, allowing his perfectly proportioned, rock hard cock to sway a bit before grabbing it as it's about to go off! Pretty boy shoots a nasty nut all the way up to his neck, causing Josh to aim for the fences too! Well, more like the FACE! Brady's fills his conquest's mouth, then kisses the kid full on the lips, enjoying the taste of his own hard work.

Leben mit Asexualität

Wie es sich anfühlt, wenn die sexuelle Anziehung ausbleibt.

Aufgeklärte Menschen wissen mittlerweile längst, daß es weit mehr als die Liebe zwischen Mann und Frau mit sich früher oder später ein­s‍tellender sexueller Begegnung gibt. Und auch über „schwul, lesbisch und bi“ hinaus hört die Vielfalt nicht auf. Denn Lust hat viele Gesichter.

Doch es gibt auch Menschen, für die der Lu­s‍taspekt der Sexualität keine oder nur sehr wenig Bedeutung hat.   

Asexuell: Was heißt das?

Für viele ist es vielleicht schwer vor­s‍tellbar. Aber es gibt Menschen, die gar keine Gefühle von sexueller Anziehung gegenüber anderen entwickeln. Die überhaupt kein Verlangen nach sexueller Interaktion spüren.(Foto-Pinterest)

Nach dem unter anderem durch den Au­s‍tausch in Internetforen immer mehr darüber bekannt wurde, daß es durchaus vielen Menschen so geht, ent­s‍tand für dieses Phänomen zunächst der Begriff der „Asexualität“. Später haben sich weitere Differenzierungen entwickelt, die dem Einzelnen oft noch besser gerecht werden, weil sie auf die jeweiligen Bedürfnisse abzielen.  

Hetero-, homo- oder biromantisch

Asexuelle Menschen ver­s‍tehen sich nämlich nicht als Eremiten, die Nähe und Beziehung in jeder Form ablehnen. Im Gegenteil: Ihnen ist vor allem die emotionale bzw. romantische Komponente der Anziehung wichtig. Und somit ist bei ihnen durchaus oft der Wunsch nach Beziehung vorhanden. Nur eben auf platonischer Basis.

Je nach Orientierung wird daher auch von Hetero-, Homo- oder Biromantik gesprochen. Diese Begriffe scheinen weniger defizitär und stigmatisierend, weil sie das Vorhandene betonen, statt das vermeintlich Fehlende hervorzuheben, wie im Begriff „Asexualität“.

Zur leichteren Lesbarkeit (und weil es noch viel mehr Unterbegriffe gibt) bleiben wir im weiteren Text jedoch bei dieser Bezeichnung.

Asexualität als Ausrede für Lustlosigkeit?

Manch einer macht sich vielleicht Gedanken, ob Asexualität vielleicht nur eine Umetikettierung für die sich häufig ein­s‍tellende Lustlosigkeit in längeren Beziehungen sein könnte. Eine Art gutes Argument für fehlende Lust am Beischlaf mit dem Partner. Doch diese Deutung wird dem Thema nicht gerecht. Denn es geht hier nicht um etwas, daß abhandengekommen ist, wie es zum Beispiel beim (vorübergehenden) Verlust der Libido in Folge psychischer Krankheiten oder als Nebenwirkung von Medikamenten vorkommen kann.

Wenn Asexuelle auf ihr Leben zurückblicken, können sie oft erkennen, daß sie schon lange so fühlen, vielleicht früher mal sexuell experimentiert haben um herauszufinden, wo sie eigentlich stehen. Um dann doch zu dem Schluß zu kommen, daß die Anbahnung von Geschlechtsverkehr ihnen nicht wirklich selber entspringt und daß das körperliche Erleben dabei eine geringe Bedeutung hat.

Krank oder normal?

Als Krankheit oder sexuelle Störung ist Asexualität in moderner Literatur nicht zu finden. Dies liegt unter anderem daran, daß für Asexuelle kein Leidensdruck dadurch be­s‍teht, daß sie keine sexuelle Anziehung erleben. Sie sehen es als normalen Teil ihrer Persönlichkeit.  

Trotzdem ergeben sich für manche Asexuelle schmerzliche Entbehrungen. Denn es ist offenbar schwierig für sie, Gleichgesinnte zu finden. Also andere, die sich eine innige Beziehung ohne Sexualität vor­s‍tellen können.

Für die mei­s‍ten Menschen hat die sexuelle Komponente innerhalb der Partnerschaft nun mal einen hohen Stellenwert. Und das Fehlen von Sexualität in einer Beziehung wird von dieser Mehrheit als Defizit erlebt. Als Anzeiger, daß etwas nicht stimmt mit der Partnerschaft. Die Suche nach einem Partner ist für Asexuelle also durchaus schwierig und die Ver­s‍tändnislosigkeit bei anderen nach einem „Outing“ oft groß.  

Haben Asexuelle nie Sex?

Ob oder wie oft asexuelle Menschen Sex haben, hängt von ihren weiteren Wünschen an das Leben ab. Manche tun es hin und wieder, um ihrem nicht asexuellen Partner entgegen zu kommen oder ihn nicht zu verlieren. Für viele wird es wegen des Kinderwunsches ein Thema. Wobei das ja heute keine sexuelle Begegnung mehr voraussetzt. Trotzdem rechtfertigt es für manche offenbar eine Ausnahme. Warum auch nicht? Asexuelle finden Geschlechtsverkehr ja nicht unbedingt ekelhaft. Er bedeutet ihnen nur wenig oder eben nichts.

Tiefere Gründe für diese Orientierung?

Psychologisch Interessierte Menschen fragen sich in diesem Zusammenhang sicher, ob es nicht Gründe wie sexuelle Gewalterfahrung gegeben haben muß, wenn Sexualität oder sexuelles Verlangen für einen Menschen kein Thema ist. Dem würden jedoch viele Asexuelle nicht zu­s‍timmen. Sie fühlen sich nicht als Opfer früherer Ereignisse, die sie „in die Asexualität getrieben“ haben.(Foto-flickriver)

Ausgehend von der unter heutigen Sexualforschern anerkannten Überzeugung, daß wir alle als sexuelle Wesen auf die Welt kommen, sei trotzdem die Frage erlaubt: Wie war das bei den bekennenden Asexuellen? Was hat dazu geführt, daß sie diesen 

Teil in sich nicht haben oder leben wollen, der für so viele andere Menschen ein wichtiger Quell der Freunde und Spender von Lebensenergie und Entspannung ist?

Manch ein Asexueller sucht vielleicht nach einer Antwort auf diese Frage. Der findet hoffentlich bei Psychologen Hilfe. Für andere stellt sich diese Frage nicht. Sie akzeptieren sich, wie sie sind. Und das ist letztlich das Entscheidende: Mit sich selber im Reinen zu sein. Jeder nach seiner Fasson. Das sollte in unserer Gesellschaft möglich sein. (Redaktion-Cosmopolitan)


Poolside Affair - Greco Rai,Blake Anderson

Auch wenn Die Tage des Sommers vorbei sind, so Träumen wir uns doch gern zurück in den Sommer, an den Strand, ans Meer oder an dem Pool in einem schönen Hotel.

Und wenn dann noch ein junger Mann in der Sonne so überaus süß blinkt, dann ist man fast wieder im Urlaub. Und dieser viel will Dich genau wieder dahin entführen.

Zwei Jungs am Pool im Hotel, und überall dort wo man zärtlich zusammen sein kann und will, an alle diese Stellen entführt Dich dieser Film. Und du kannst den Jungs zuschauen, bei allem was zwei Gays so Spaß macht.

Also schau vorbei, die Jungs geben Ihr bestes und du wirst nicht enttäuscht sein.

Mehr zum Film und weitere Jungs , wenn Du die Bilder anklickst. Viel Spaß.

More about the movie and other guys, when you click the pictures. Have fun.

Poolside Affair

As the days warm up and the clothes come off, it's not hard to get stiff, especially at the sight of a half naked and glistening, Greco Rai, lounging by your pool. When costar, Blake Anderson approaches, the tattooed twink has one filthy thing on his mind and it's that very sexy sentiment that Greco echoes when these two frisky fuckers embark on a bareback and buck naked poolside ride to screw city.



Zwei Jungs zwitschern, oder zwei Twitter  Vögelchen.

Danny Nelson, Ezra Michaels

Sehr  offen zwitschern und vögeln zwei Jungs hier bei Twitter über Ihre Liebe, über Ihre Träume und über alles was eben zwei Jungs so bewegt.

Besonders sind sie auch offen und ehrlich und sagen was sie über guten Sex denken. Und wissen nach dem Twittern noch mehr, was sie wollen. Was dann alles passiert und wie zwitschern und Vögeln.

Kannst du in diesem neuen Film bis zum großen Höhepunkt sehen, also schau vorbei. Diese und weitere Jungs warten auf Dich.

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Description: We always have a fresh feast of new meat joining us here at Helix, and not only are our boys stunningly sexy, but they're also a great time and a LOT of fun to get to know. Our popular series #Helix allows you the fans to ask AND direct your favorite beautiful boys through Twitter.

For the first time, newbies Ezra Michaels and Danny Nelson are tossed in the deep end of this sexy series, answering every question with complete naked honesty and then fulfilling your raunchy requests to do the dirty deeds you desire. Ezra and Danny have great chemistry, wrapped around one another half naked as they heat up giving you all the answers you've been craving.

Well primed for their fan's directorial debut, the boys get to it with a bit of biting, muscle worship and even feet tickling and sucking! Of COURSE you want these beauties to deep throat some delicious dong. Danny gets on Michaels meat as Ezra probes the kid's smooth pink pucker and slaps his apple bottom booty. You asked for a lot this go, and these newbies definitely aim to please giving it their all. Bareback raunchy rides are followed by Ezra flexing his muscle fucking the tasty twink in the air! He takes the kid a ride like he's at the Youth Fair!

Michaels gets bottom boy on his back and muscles his meat down deep inside as the kid cranks out a crazy amount of fresh cum from his rock hard, thick dick. Ezra angles his bad boy boner, hitting his twink target everywhere, including a rocket shot to the pretty boy's face. We here at Helix would like to personally thank you, the fans for making this edition our #Helix series a soaking wet, super special event!


In the Grip of Garrett Graves

Wer auf einen echt Sportlichen und Durchtrainierten Mann steht, der sich mit Schwimmen, laufen und anderem Sport Fit hält kommt bei Ihm auf seine Kosten.

Garrett Graves mit seinem Blonden und so süßem Blick lest bestimmt auch dein Herz höher schlagen.

Und da er nach der Arbeit ein wenig Entspannung braucht, weiß er sich auch allein zu helfen.

Deine Augen und Sinne werden begeistert sein, den der Blondschopf weiß was er zu bieten hat.

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In the Grip of Garrett Graves

Description: Lean, mean, big dicked machine Garrett Graves brings jacking off to an art form in this smolderingly hot self love strokathon. This blond beefcake has an olympic swimmer's body and the colossal cock to match! Graves definitely takes pride in both.

 Worshipping his amazing appendage with the devotion a big dick like this deserves, Garrett takes us on his epic orgasmic jack off journey. The peaches and cream dream is clad in bad boy black briefs, highlighting his flawless complexion and caging a cock that wants to cum out and play. After a tempting tease where the boy rubs his own rippling body, Garrett reaches in his straining undies and grabs for his ever growing groin.  

He pulls out one of the longest, thickest, most fabulously veiny dicks we've seen in a while. The view from the side is breath taking, Graves giant jack hammer hangs hard and heavy and his rock hard perfectly round rump will leave you ravenous. The boy clearly enjoys his gifts and is more that happy to show them off. Spread eagle toward our camers Graves jack his giant with one hand and keeps the other planted firmly up his hot, hairless, pretty pink hole with multiple fat fingers.

As he gets close, his moans grow animalistic and his muscles tense, showing off his fuckable physique and strong jaw. The thick vein underneath the kid's cock gets even fatter, pumping genetically perfect fuck juice right in the kid's face as he leaves his mouth open, anxious to taste himself. Garrett runs his hands over his sexy, sticky, cream covered body and then licks his fingers. This one is definitely good to the last drop.




Danny Nelson´s Mornig Wood

Nach einer Verträumten Nacht ist Danny sehr entspannt aber eben auch …… und er braucht eine gute Entspannung mit sich selbst.

Da er aber genau weiß wie man auch mit sich selbst sehr viel Spaß haben kann, weiß er sich zu helfen.

Und sein ganzes Wessen, sein Durchtrainierter Köper wird dich in deinen Fantasien mehr als Beflügeln und Danny wird deine Herz und deinen Puls zum Rasen bringen.

Schau selbst bei Danny vorbei, du wirst nicht enttäuscht sein, wenn Du auf sportliche gute Trainierte Männer stehst.

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Danny Nelson´s Mornig Wood

Tasty tatted twink Danny Nelson wakes up with the contents of his red hot jock strap pointing north and needing a raunchy release. In his deceivingly innocent virginal white sheets, the bad boy teases our camera with a piping hot game of peekaboo, giving us glimpses of his flawless flesh and amazing ass.

Our boy's balls have been filling up with wild wet dreams all night and he can no longer control himself. Keeping his jock on, Danny shows off his perfectly round ass before playing with his smooth pink hole. With a hungry ass and a hard cock, Danny multitasks filling his hot hole with a few fingers while working the hell out of his morning wood.

The boy takes his time making sure to give us a good show. He flirts with the camera with his fuck me please face, showing off his perfect bone structure as his strong jaw opens letting out moans of pleasure. After a bit of seductive slow milking, Danny picks up the pace and fucks his hand ferociously.

His entire body starts to tighten, allowing his taught swimmers body to ripple and glow gloriously in the morning sun. Our boy's boner is ready to burst, he blows boy juice like a bottle rocket blasting nut into the air and landing with a splash on his six pack. But Danny isn't done with you yet. Nelson gets nasty, licking his load like a kid with candy from his cum covered hands.




Free to Experiment

Nach einem schweren Tag trieft David Rhodes seinen Schwager im Park, und da er schon lange ein Auge auf den Blonden Jungen geworfen hat. Freut er sich umso mehr als sie sich endlich Begegnen.

Und ja er findet seinen Schwager nicht nur süß sondern er Träumt schon lange davon, Ihn doch endlich mal näher zu kommen und Ihn Liebevoll zu verführen.

Zu Hause angekommen, wissen bei dann auch gleich sehr genau was man so alles zusammen machen kann. Und auch wenn Blondie anfangs ein wenig zurück halten ist. David weiß wie man einen Jungen auftaut.

Mehr wird natürlich nicht verraten.

Du willst mehr von den zwei Jungs?!? Dann klick die Bilder an.

You want more of the two guys?!? Then click on the pictures.

Free to Experiment

After some heavy flirting at the park, new San Diego transplant (and horse hung hottie) David Rhodes works up some of that big dicked swagger to ask adorable blond boy Jamie Ray if he's got some free time to fuck. It's Ray's lucky day and our blond boy can't contain his cock composure.

Jailbait Jamie is on David's divine dick as quick as possible. Hottie blondie enjoys every olive hued, hefty, hung inch of delicious dick David's got. Upping the excitement, Rhodes gets his slender bronze body on all fours and blows our blond boy's bone like a champ. Then the tall, dark and dicked dirty boy orders Ray's amazing rump onto his face for an incredible ass eating, schlong sucking 69 session. Rhodes needs his rager ridden and invites Ray to have a seat.

The kid slides his hungry cock cubbyhole down on David's dong for a raw, hot railing. David enjoy's a full menu and isn't shy about asking Ray to ram his tight twink hole. Jamie jumps at the chance, burying his bareback bone deep inside as the two hot, horny twinks suck face. Rhodes spectacular schlong stays incredibly stiff, pointing north for the full dick drilling duration. It's no surprise that pretty boy Ray loves a heated hog deep inside that smooth derriere when his bone blasts off.

The cute kid can't contain his cock's thoughts, spitting out, "I want you to fuck me till I cum." Spinning his beautiful bubble butt around, he aims all that amazing ass at David's goliath. Definitely turn up the sound for this section boys, the beautiful ball slapping symphony is a sexy seed soaker soundtrack.

David drills till he hits Jamie's hot spot, and the kid lets loose every ounce of his young, love juice. Keeping his cock pleased between Ray's slick cheeks, Rhodes explodes. He covers the cutie's cheeks with salty, sweet, orgasmic ecstasy as he swipes his hefty hog back and fourth between the boy's slick, smooth, cock covered crevice.






Liebe auf den er­s‍ten Wisch

Das lukrative Geschäft der Online-Dating-Apps wie Lovoo, Tinder & Co. Mit Premiumangeboten sollen Kunden Traumpartner schneller finden

Der Zeigefinger der Frau gleitet über das Display des Smartphones. Fotos junger Männer blinken nacheinander auf. Ein "Wisch" nach links: Der Mann mißfällt ihr. Ein Wisch nach rechts: Der könnte der Eine sein. Maximilian, der Mann auf dem Bild, ist 29, sportlich, mag laut Steckbrief Bier und Museen. Ob der zu ihr paßt? Nur wenn beide einander mögen, wird ein Kontakt herge­s‍tellt und sie können über die App miteinander chatten.

Die Liebe in Zeiten der Digitalisierung ist eine auf den er­s‍ten "Wisch": Dating-Apps bieten ihren Nutzern leichten Zugang zu Millionen Single-Profilen. Die Anmeldung ist häufig ko­s‍tenlos. Doch die App-Entwickler wollen ihre Smartphone-Kunden durch Abonnements immer stärker zu Kasse bitten.(Foto-Youtube)

Der weltweite Marktführer Tinder führte Ende August einen Goldstatus ein, der noch bessere Chancen auf die große Liebe oder schnelle Affäre verspricht. Der deutsche Platzhirsch Lovoo aus Dresden, der jetzt vom US-Konzern The Meet Group für umgerechnet 58 Millionen Euro übernommen wurde, schaffte es mit seinen ko­s‍tenpflichtigen Zusatzangeboten sogar bis an die deutsche Spitze der umsatz­s‍tärk­s‍ten Apps – jenseits des Spielesektors. Prognosen deuten auf weiteren Wachstum des Marktes hin.

"Onlinedating ist kein Nischenphänomen, sondern für viele Singles ein ganz normaler Weg bei der Partnersuche", sagt Julia Miosga, Expertin des Digitalverbands Bitkom. Dessen Umfragen zufolge hofft jeder zweite Internetnutzer ab 14 Jahren auf die große Liebe via Internet. Vorurteile gegenüber Onlinedating verschwinden laut Bitkom zunehmend.

Tinder wirbt derzeit mit 26 Millionen sogenannter "Matches" täglich. Lovoo nutzen täglich 1,9 Millionen. Insgesamt konnte das Dresdener Unternehmen seinen Umsatz in den vergangenen drei Jahren nahezu verdoppeln - auf 27,2 Millionen Euro in den zurückliegenden zwölf Monaten. Und das, obwohl die Firma 2016 nach Ermittlungen um Fake-Profile kurzzeitig in Schieflage geriet. Davon aber habe sich Lovoo gut erholt, sagt Mitgründer und Marketingleiter Tobias Börner. Die App zähle aktuell bis zu 50.000 Neuanmeldungen pro Tag. "Wir sind sehr stark in der Fläche. Bei Lovoo kann man bis ins letzte Dorf fahren und hat genug Auswahl", so Börner.

Das Modell ist einfach, funktioniert wie bei Spiele-Apps: Wer bezahlt, darf Zusatzfunktionen nutzen. Die Hoffnung auf das perfekte "Match" steigt. "Spielerischer Ernst – das ist es, was User in dem Umfeld erwarten", meint Tobias Börner. Für 9,99 Euro können Nutzer einen Monat lang "VIP"-Mitglied bei Lovoo werden, ein Jahresabo ko­s‍tet 59,99 Euro. "VIP"-Kunden werden anderen Singles häufiger vorgeschlagen und können direkt sehen, welche potentiellen Partner ihr Profil für interessant befunden haben. Mit solchen Funktionen lockt auch Tinder beim neuen "Gold"-Abonnement, das nach Tests in Argentinien, Kanada und Australien jetzt auch in Deutschland eingeführt wurde. 9,66 Euro ko­s‍tet es bei Abschluß für einen Monat, 90,96 Euro über einen Zeitraum von 12 Monaten.

Bei beiden Apps läßt sich durch den Abo-Abschluß auch die Ausspielung von Werbung abschalten. Für das Unternehmen Lovoo lohnt dieses Angebot: Werbeeinnahmen machen dort im Vergleich zu den ko­s‍tenpflichtigen Angeboten nur 30 Prozent der App-Umsätze aus, sagt Tobias Börner.

Ebenso verhält es sich bei "Planet-Romeo", einem weltweiten Netzwerk ausschließlich für homosexuelle Männer aller Altersklassen. "Wir haben eine sehr reisefreudige, kaufkräftige Nutzergruppe, die für Werbekunden besonders interessant ist", sagt Gui Bosselaers, Sprecher des niederländisch-deutschen Unternehmens. Schon im Jahr 2002 ging das Projekt als Website an den Start – bereits zwei Jahre vor der Gründung von Facebook. "Für Homosexuelle war es damals besonders schwer, sich zu vernetzen", erklärt Bosselaers die Idee der ebenfalls homosexuellen Gründer. Mittlerweile wird auch eine App angeboten, die es Nutzern ermöglicht, Freunde, Flirts und Dates zu suchen. 1,8 Millionen aktive User zählt Romeo nach eigenen Angaben. Deutschland bildet mit 40 Prozent den Kernmarkt der App, die in sechs Sprachen erhältlich ist. Konkrete Umsätze nennt PlanetRomeo nicht, nur so viel: Zehn Prozent der Einnahmen flössen in eine gleichnamige Stiftung, die sich für Antidiskriminierungsprojekte einsetzt.(Foto-Youtube)

Beim Blick auf den Markt der Dating-Apps sieht der Romeo-Sprecher noch Luft nach oben: "Gerade für Homosexuelle sind in den letzten Jahren viele spezialisierte Apps ent­s‍tanden – dort finden Nutzer dann zum Beispiel nur Bartträger." Aufgrund dessen würden viele homosexuelle Singles gleich mehrere Apps nutzen.

Doch wie erfolgreich ist der Markt mit der Liebe wirklich? Laut repräsentativer Bitkom-Umfrage fand nur jeder vierte Nutzer seinen aktuellen Partner über Onlinedien­s‍te. Bei einem weiteren Viertel ging eine Partnerschaft bereits wieder in die Brüche. Vier Prozent gaben an, daß sie einen erotischen Kontakt hatten. Die größte Gruppe jedoch – mit insgesamt 43 Prozent – ging leer aus.(Von Anna Ernst-morgenpost.de)

LUSTY TEENS

Grayson Lange und Devin Lewis zwei neue Jungs ganz allein zu Haus. Und nach dem sie sich den Nachmittag mit allerlei Spielerein beschäftig waren. Wollen sie nun einen schönen Abend genießen.

Und da bei sehr romantisch sind, es lieben zu Kuscheln und zu schmusen, da kann man einfach nur darauf warten, wie sie sich zärtlich und mit viel Liebe verwöhnen werden.

Und das das auch beim Zuschauen für uns sehr schön werden wird, zeigen die Bild ausschnitte.

Noch mehr süßes Jung´s , wenn du die Bilder anklickt!

Even more sweet young  , when you click the pictures


This sex soaked teen scene starts off with a bang! Slithering around on a sexy black leather couch, Grayson Lange and Devin Lewis lick, kiss, and dry hump like the horny high schoolers they are. Pretty soon that dry hump heats up and needs to be hosed down with wet, warm dick lickin' lust.

 The fired up fellas take turns downing dick between deep kisses and hot handys. Never one to hold his tongue (in more ways than one) Grayson lets Lewis know exactly what he wants, which is to have his smooth pink hole eaten out good. After his tasty treat, Devin grabs Grayson's groin and plunges his raging rod up Lange's love hole.  

Devin is an amazing top; however, after eyeballing his bottom's boner the kid wants Lange's cock inside his hot little hole, so he hops on and goes for a raw ride. Grayson gives good dirty talk, commenting how tight the boy is while the kid's cock slaps against his sexy six pack.

Lewis looks slutty hot on all fours and Lange REALLY lays into the kid, blasting his bunghole hard while his balls slap the teen's tight cheeks in unison. Devin grabs his swaying schlong and strokes up a hefty load of hot spunk that he spreads everywhere.

Full steam ahead, our teen top just keeps on truckin' till he looses his load all over bottom boy's beautiful booty. With his smooth ass covered in cream, Devin turns around to thank Grayson with a well earned postcoital kiss for giving his hole exactly what it needed, and then some.

CARLEB GREY

Caleb Grey, ein verträumter Junge aus Nord Carolin er, der Musikalisch große Träume und Ambitionen hat und ein großes Talent, aber nicht nur für die Musik, zeigt sich hier.

Einfach ein netter Junge von neben an der weiß was er hat, und der noch mehr und gern sich vor der Kamera zeigt.

Dabei zeigt sich Caleb nicht nur zu Haus sondern , da er auch die Berge mag ist er in den Bergen gern unterwegs und zeigt sich dort dann auch wie sportlich er ist.

Und wer gern in ein schönes Gesicht schaut, besonders wenn Caleb vor sich hin Träumt, der kann diesen Augen einfach nicht wiederstehen.



Du möchtest mehr von Caleb entdecken? Dann klick einfach die Bilder an.

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North Carolina cutie Caleb Gray is a country boy with musical ambitions, big dreams and a HUGE talent between his legs! Max Carter has the honor of welcoming this country crooner into the Helix fold. Caleb also enjoys hiking through the Carolina mountains and it definitely shows in his taught, sinewy physique.

When this peaches and cream all american teen dream drops his drawers, be prepared for your jaw to drop as well (you may even want to unhinge it!) Carter wants in on the action because this huge, all american, apple headed appendage would be anyone's cock Kryptonite!

Max makes the newbie spin around to show us his perfect peach of an ass which is ready to be plucked. Carter caresses the kid's caboose then does some interior exploration. The boy's butt is just begging to be played with so Max tosses him a toy. Caleb's cock is raging hard as Max maneuvers the monster back and fourth deep into the boy's pleasure center.

Gray grabs his groin and Carter takes the reigns on railing the rambunctious teen's tight hole. Caleb tosses his pretty head back in absolute ecstasy and stuffs the thick pleasure piece as deep as it'll go. Then he lets loose, covering his creamy torso with wet wonder like it's a wonderful, white Christmas morning!

CABIN - FEVER

Zwei Super süße Jungs Joe3y Mills und Ashton Summers sind zusammen auf einer Berghütte. Ganz schlimm ist das es dort kein Fernsehen, keinen Handyempfang gibt und sie somit ganz für sich allein sind.

Nach dem sie den ganzen Tag die tolle Sonne und die Berge erkundet haben, sind sie abends einfach gut drauf und wollen nach einem ausgiebigen Bad, entspannen.

Und da sie nun frisch gebadet und zufrieden sind, wissen sie auch wie sie sich Ihren Abend Versüßen werden.

Viel mehr wird nicht verraten. Schau einfach vorbei bei den Jungs, wenn du die Bilder anklickst.### Much more will not betray. Just take a look at the guys when you click on the pictures.

CABIN - FEVER

Twink super star Joey Mills is holed up in a cabin in the woods with super sexy Ashton Summers. With no one around for miles and no tv, the boys take advantage of the privacy and get pervy! It's clear jailbait Joey wants all Ashton has to offer, which is a whole lotta dick, AND the skills to tame the twink with it! Joey has been eyeing Summer's schlong all day and when when he finally does get his mouth on that perfect piece of meat, Mills makes a meal out of it.

Joey is doing his best work, and Ashton is impressed with the boy's skills AND his titanic twink torpedo! Ashton goes IN, devouring every thick inch of Mills massive member before lifting the boys butt in the air and tongue fucking his smooth hole. Our hunk walks joey up the stairs, bends his boy over the banister and breaks in the back door bareback with his big bronze boner. Ashton fucks like a champion, salting the rim with his pre-cum then blasting in balls deep.

He places Joey's leg up on the banister and gets to ball slapping as our bottom's big cock sways. Back on the bed, Joey jumps for joy on Ashton's uncut appendage while the stud spreads his cheeks and kisses the kid deep and passionately. Summers slams schlong up in him as Joey's junk thumps against the lusty latino's torso, nearly reaching all the way up his chest.

Summers perfect body shines as he picks his boy up to flip him over. He fucks Mills manhole while standing, firmly planted so his piece can completely ransack the kid's behind. Joey's giant is at it's breaking point, he fires his liquid fuck with Ashton still lodged deep in his loins. Summers is about to blow, but before he does he swoops Joey up with one hand and keeps cranking his cock with the other. He perfectly positions his pistol to fire it's white hot heat on the kid's flawless face.

 Ashton gives our gorgeous boy a facial, then scoops up the spunk and shoves it in Mill's mouth. He shoves his cock back in there too. Just so the twink can keep the taste on his tongue.




«Bottom Shaming» – wenn «passive» Schwule beleidigt werden

Verweiblicht, schwach, zu tuntig. Immer wieder werden homo­sexuelle Männer von anderen Schwulen diskriminiert, weil gewisse Rollenbilder aus der heterosexuellen Welt unreflektiert übernommen werden. Das muß und darf nicht sein.

Ein männlicher Fußballfan, der kein Bier trinkt und sich vegan ernährt. Eine filigrane Ballerina, die auf Heavy Metall steht und das ABC rülpst. Ein weibliches Topmodel, das zuhause Holz hackt und Traktor fährt. Klingt alles irgendwie seltsam und paßt nicht so richtig? Klar, diese Beschreibungen spielen mit Klischees. Sie sollen aber etwas aufzeigen: Mit vielen Rollen, die Menschen im Alltag einnehmen – sei es diejenige des Fußballfans oder der Ballerina, sei es diejenige einer Mutter oder eines Vaters – sind gewisse Erwartungshaltungen verknüpft. Dieses Rollendenken hilft uns, den Alltag zu strukturieren und zu vereinfachen. Wir können abschätzen, wie sich unser Gegenüber verhalten wird. Dementsprechend sorgt oftmals für Er­s‍taunen oder Verwirrung, wer anders ist und handelt als angenommen.(Foto-Pinterest)

Mann und Mann als Mann und «Frau»?!
Besonders bedeutsam – und seit Jahren öffentliches Diskussionsthema – sind Fragen rund um weibliche und männliche Rollenbilder: Was macht Frauen aus? Wann ist ein Mann ein Mann? Und wie soll das Verhältnis zwischen Mann und Frau ausgestaltet werden? Die Definition der weiblichen und männlichen Geschlechterrollen ist eine Typisierung, die auch Homosexuelle betrifft. So gibt es kaum einen Schwulen, der noch nie mit folgender Frage konfrontiert war: «Wer von euch beiden ist im Bett eigentlich die Frau?» Die logische Antwort ist natürlich: Keiner ist «die Frau»! Wir sind beide Männer! Schließlich ist dies der entscheidende Punkt schwuler Beziehungen. Und das ist ja eigentlich auch allen klar.

Heterosexuelle Normen, so weit das Auge reicht
Warum also die häufige Frage, wer beim Sex die «aktive» und wer die «passive» Rolle übernimmt? Für heterosexuelle Menschen werde es auf diese Art und Weise einfacher, den Sex zwischen zwei Männern nachzuvollziehen, schreibt Journalist Madison Moore auf thoughtcatalog.com. Das heißt nichts anderes, als daß Heteros schwulen Geschlechtsverkehr ihrem eigenen Rollenver­s‍tändnis entsprechend interpretieren.

Grund dafür ist nicht zuletzt der sogenannte Heterosexismus. Darunter ist ein gesellschaftlich tief verankertes Denk- und Verhaltenssy­s‍tem zu ver­s‍tehen, das Heterosexualität als die überlegene sexuelle Orientierung einordnet. «In unserer Kultur ist Heterosexismus meist omnipräsent», sagt der Zürcher Psychotherapeut und Buchautor Tim Wiesendanger. Dabei würden gesellschaftliche Umgangsformen vorgegeben, denen sich kaum jemand entziehen könne. «Menschen aller sexuellen Orientierungen verinnerlichen heterosexi­s‍tische Wertvor­s‍tellungen», sagt Wiesendanger.

Der «Held» und die «Hure»
Das Problem dabei ist, daß in diesen Umgangsformen und Wertvor­s‍tellungen noch immer althergebrachte und sexi­s‍tische Rollenbilder mitschwingen. «Männer gelten als dominant und sexuell aggressiv», sagt der amerikanische Psychotherapeut Matthew Dempsey. «Sie erscheinen dadurch als stark, mächtig und somit wertvoller.» Frauen hingegen würden nach wie vor als feminin, verletzlich, unterwürfig und sexuell passiv betrachtet – und somit auch als schwächer und weniger wertvoll. Stereotype wie diese führen denn auch dazu, daß gleiches Verhalten von Frau und Mann oft ganz unterschiedlich interpretiert wird. Dieses Phänomen beschreibt Autorin Monika Preuk auf FOCUS Online mit dem klassischen Beispiel: «Ein sexuell aktiver Mann ist ein ‹Draufgänger›, die ebenso aktive Frau eine ‹Schlampe›.»

Die Macht des Schubladendenkens
Auch unter Schwulen ist die Frage nach der aktiven oder passiven Rolle im Bett immer wieder Thema. Sei es, wenn man sich mit Freunden über nächtliche Errungenschaften und sexuelle Abenteuer unterhält, sei es im Club oder in der Bar, wenn man andere Männer ansieht und ihnen oft aufgrund ihrer blossen Erscheinung automatisch die eine oder andere Rolle zuschreibt. Großen, kräftigen Kerlen unter­s‍tellen wir meist den Part des Aktiven, bei zierlichen Twinks hingegen geht man von devoten Passiven aus. Und da sind sie: Die Vorurteile, die in unseren Köpfen eine Party feiern und sich ungehemmt au­s‍toben.

Klare Verhältnisse?
Von einem pragmatischen Standpunkt aus gesehen mag die Aktiv-passiv-Etikettierung durchaus Sinn ergeben. «In gewisser Weise macht es Sex unter Schwulen unkomplizierter», schreibt Journalist Madison Moore. «Jeder weiß, was er zu tun hat.» Und so werden denn Profile auf Kontakt-Apps wie Grindr oft auch gleich mit der entsprechenden Information versehen: «Bin lieber ‹oben›, bin lieber ‹unten›».

Demütigung unter Schwulen
Dieses Rollendenken kann jedoch auch negative Auswirkungen haben. Dann nämlich, wenn Schwule unreflektiert jene sexi­s‍tischen Stereotype kopieren, die Männer als überlegen ein­s‍tufen und Frauen als schwach ab­s‍tempeln. Auf Schwule angewendet bedeutet dieses Konzept, daß aktive Sexualpartner – im Englischen als «tops» bezeichnet –«richtige» Männer sind. Die Passiven – «bottoms» – hingegen gelten als unmännlich, da sie im Bett ja die «Frauenrolle» übernehmen. «Tatsächlich gibt es Schwule, die den Aktiven eine höhere Wertigkeit zusprechen als den Passiven», sagt der Zürcher Psychotherapeut Tim Wiesendanger gegenüber der Mannschaft.(Foto-Pinterest)

«Tatsächlich gibt es Schwule, die den Aktiven eine höhere Wertigkeit zusprechen als den Passiven.» -Tim Wiesendanger, Psychotherapeut

Die fragwürdige Tendenz, Bottoms gegenüber den Tops abzuwerten, wird auf Englisch «bottom shaming» genannt. «Wenn ein Mann schon einmal gleichgeschlechtlichen Sex hatte, dann weiß er auch, daß es dabei zu Herabwürdigungen kommen kann», schreibt Journalist Madison Moore. Passive Männer würden von den Tops nicht selten als «Schlampen, Schwanzlutscher oder Schwuchteln» bezeichnet.

Das Ideal des «richtigen» Mannes
Der Grund für diese Behandlung liegt im erwähnten männlichen Rollenbild, das weiterhin in vielen Köpfen verwurzelt ist. Männer müssen demnach selbstsicher sein und energisch auftreten. Sie sind sexuell be­s‍timmend und, ganz wichtig: Der Hintern eines Mannes ist und bleibt verriegelt wie der Tresor einer Bank! Dort kommt nichts rein. Penetriert werden schließlich nur Frauen und Schwule! Besonders stark ausgeprägt ist  diese konservative Denkweise zum Beispiel im arabischen Raum. «Als schwul gilt dort nur derjenige, der beim Sex penetriert wird – nicht aber jener, der in einen anderen Mann eindringt», erklärt Tim Wiesendanger.

In unserem Kulturkreis sind diese patriarchalen Denkmu­s‍ter zwar weniger stark ausgeprägt, eliminiert sind sie aber noch nicht. Insgesamt be­s‍teht nach wie vor der Druck, dem traditionellen Männerbild entsprechen zu müssen. «Geschlechtsuntypisches Verhalten wird in unserer Kultur sehr negativ bewertet», schreibt die deutsche Diplom-Psychologin Nicola Wendenburg.

Und Psychotherapeut Matthew Dempsey ist überzeugt: «Die Welt, in der wir leben, zwingt Männer stets aufs Neue dazu, ihre Männlichkeit unter Beweis zu stellen». Als Beispiel hierfür dürfte das Verhalten pubertierender Jungs dienen, wenn sie in Gruppen unterwegs sind. Dann erwecken sie bisweilen den Eindruck, als hätte jeder Einzelne von ihnen einen brün­s‍tigen Gorilla verschluckt. Der Umgang untereinander: Imponiergehabe er­s‍ter Güte, ein veritables Weitpinkeln. Man rempelt sich an, Beleidigungen gehören zur Tagesordnung und meist ist irgendetwas oder irgendjemand «voll schwul». Das mag spielerisch gemeint und alles halb so wild sein. Und doch zeigt es auf, daß in den Köpfen der jungen Männer gewisse Bilder verhaftet sind: «Kraß- und Starksein ist wichtig und erstrebenswert! Das katapultiert mich an die Spitze der Hackordnung und macht mich zum Alpha-­Wolf. Und schließlich spielt es mir beim Buhlen um die Mädchen die be­s‍ten Karten in die Hand.»

Homophobie unter Homosexuellen

Bisweilen verspüren auch manche Schwule den Druck, dem vermeintlichen Ideal des «richtigen Kerls» zu entsprechen. Aus dem Bedürfnis heraus, dazuzugehören und von der Gesellschaft akzeptiert zu werden, lehnen sie Verhaltensweisen ab, die nicht den heterosexi­s‍tischen Gesellschafts- und Männlichkeitsnormen entsprechen. Mit der Folge, daß sie passive Sexualpartner oder feminin wirkende Schwule degradieren.

Ein solches Benehmen deutet auf eine sogenannte «internalisierte Homophobie» hin. Laut Tim Wiesendanger wird damit das Phänomen bezeichnet, daß Homosexuelle teilweise nicht nur heterosexi­s‍tische, sondern gar homophobe Werte verinnerlichen und andere Homosexuelle verbal oder gar physisch angreifen. Dabei tendieren laut dem Psychotherapeuten vor allem diejenigen schwulen Männer zu solchem Denken und Handeln, die über kein ausgeprägtes Selbstwertgefühl verfügen. Je homophober ein Schwuler einge­s‍tellt sei, umso machohafter sei sein Verhalten und umso stärker seine Tendenz, andere Schwule zu diskriminieren und abzuwerten. «Damit greift er natürlich letztlich sich selbst an.»

Den inneren Kampf beenden
Im Endeffekt rührt «Bottom shaming» also aus einer Situation, die für den «Täter» selbst bela­s‍tend ist. Ein homosexueller Mann, der andere Schwule herabwürdigt, hadert in der Regel mit seiner eigenen sexuellen Orientierung, ist nicht im Reinen mit sich selbst und unsicher. Gemäß Wiesendanger zeigen sich die Folgen dieses inneren Kampfes in verschieden­s‍ten Formen psychischer oder psychosomatischer Störungen. «Zum Beispiel in der Form von Depressionen oder Zwangs-, Schlaf- und Angst­s‍törungen.» Weitere Auswirkungen können Suchtprobleme, Herz-Kreislauf- und Atembeschwerden oder eine erhöhte Suizidalität sein.

Erhöhtes Infektionsrisiko
Natürlich ist «Bottom shaming» aber auch für denjenigen bela­s‍tend, der das Ziel solcher Beleidigungen ist. Er wird in seiner Persönlichkeit und seiner Würde verletzt. Darüber hinaus kann «Bottom shaming» auch die körperliche Gesundheit des Betroffenen gefährden. Der Journalist Jorge Rodriguez weist auf advocate.com auf die Gefahr hin, daß Bottoms immer wieder darauf verzichten würden, mit ihren Ärzten über die sogenannte Präexpositionsprophylaxe «PrEP» zu sprechen – eine biomedizinische Präventionsmaßnahme, bei der HIV-negative Personen vorsorglich Anti-HIV-Medikamente einnehmen, um sich vor einer möglichen Infektion zu schützen.

«Bottom shaming di­s‍tanziert Schwule voneinander.» -Matthew Dempsey, Psychotherapeut

Gemäß einer Studie der Universität von Kalifornien infiziere sich der aktive Geschlechtspartner mit einer Wahrscheinlichkeit von 1 zu 500, wenn er ungeschützt mit einem HIV-positiven Bottom verkehre, schreibt Rodriguez. «Für den Passiven beträgt das Infektionsrisiko hingegen 1 zu 50, wenn er mit einem HIV-positiven Top schläft.» Trotz dieser größeren An­s‍teckungsgefahr seien die Passiven eher dazu geneigt, das Thema ihren Ärzten gegenüber nicht anzusprechen. «Laut Experten fürchten sich viele Passive davor, für ihre sexuellen Vorlieben verurteilt zu werden», führt Rodriguez aus.

Übernahme schädlicher Verhaltensmu­s‍ter
Schließlich wirkt sich «bottom shaming» auch negativ auf die Community als solche aus. Diese Art der Diskriminierung sorgt für Spannungen unter Schwulen und macht die Szene zu einer trostloseren Umgebung. Psychotherapeut Matthew Dempsey sagt es so: «Bottom shaming di­s‍tanziert Schwule voneinander.»

Das darf nicht sein. Wenn Männer die Gesellschaft anderer Männer suchen, dann sollten sie nicht auf dieselben beleidigenden Denkweisen stossen, die ihnen teilweise in der heterosexuellen Welt bereits begegnen. Es kann nicht angehen, daß Schwule überholte, sexi­s‍tische Rollenbilder aus der Heterowelt entnehmen und sie auf die eigene Community übertragen. Zumal es genau diese Rollenvor­s‍tellungen sind, die für manche homosexuelle Menschen nach wie vor bela­s‍tend wirken und gerade auch bei jüngeren Personen das Gefühl auslösen können, aus der Norm zu fallen und nicht gut genug zu sein.

Der männliche G-Punkt
Im Zusammenhang mit «Bottom shaming» sollen zwei weitere Punkte nicht unerwähnt bleiben. Zum einen ist ein Mann in der Regel aus einem ganz einfachen Grund «passiv» im Bett: Weil er es genießt! Immerhin wurden Männer von Mutter Natur mit der Prostata ausgestattet – jener Geschlechtsdrüse, die nicht nur einen Teil des Spermas produziert, sondern deren rektale Stimulation auch einen Orgasmus auslösen kann. «Die Prostata ist der männliche G-Punkt», sagt die US-amerikanische Sex-Expertin Jennifer Berman. Die sogenannte Prostatamassage verursacht aber nicht nur sexuelle Hochgefühle, sondern wirkt laut Jennifer Berman auch einer Vergrösserung und Entzündung der Drüse entgegen und minimiert das Risiko von Prostatakrebs.

«Wer beim Sex die passive Rolle einnimmt, muß sich einer anderen Person gegenüber öffnen – physisch, aber auch emotional. Das verlangt Mut und Stärke.»

Zum anderen sei an dieser Stelle festgehalten, daß es rein gar nichts mit Schwäche zu tun hat, im Bett «passiv» zu sein. «Wer beim Sex die passive Rolle einnimmt, muß sich einer anderen Person gegenüber öffnen – physisch, aber auch emotional», sagt Psychotherapeut Matthew Dempsey. «Das verlangt Mut und Stärke.» (Foto-Pinterest)

Mehr Akzeptanz
Der Psychotherapeut weist darauf hin, daß es normal sei, sexuelle Präferenzen zu haben. «Wenn ein Schwuler ausschließlich aktiv sein will, weil ihm die passive Rolle nicht zusagt, dann ist das ebenso in Ordnung wie wenn ein Schwuler nur passiv sein will.»

Hingegen sollten Vor­s‍tellungen davon, was als typisch «männlich» oder typisch «weiblich» oder «schwul» gilt, nicht dazu führen, daß sich jemand in seinen Möglichkeiten einschränken läßt. Es wäre schade, wenn Männer ihre passive Seite unerforscht lassen, weil sie sich ihrer schämen. «Statt andere Menschen herabzuwürdigen, müssen wir unsere Scham und unsere Vorurteile hinterfragen», sagt Matthew Dempsey. So werde man nicht nur mit sich selbst zufriedener, auch das Wohlbefinden unter homosexuellen Männern allgemein werde größer.(von Markus Stehle-die Mannschaft)


EVAN PARKER

Evan Parker und sein Kumpel treffen sich in der Turnhalle, um sich später in der Sauna zu entspannen, wie es ja viele Gays nach dem Sport gern tun.

In der Sauna sieht man dann auch was Evan doch für ein toller Junge ist und sein Kumpel kommt auf die Idee, ein tolles Video von und mit Evan Parker zu drehen.

Was dann Evan Parker und sein Kumpel Max Carter alles erleben, wie sie sich gegenseitig entdecken und was dann noch so alles passiert ?!?

Was Dich und Deinen Puls sicher steigen lässt, mehr wird nicht verraten.



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Fulfill your voyeuristic fantasy of going through a hot porn star's phone in this steamy scene! Work out buddies Max Carter and Evan Parker hit the gym and as they relax in the sauna after, Evan starts working his hottest muscle.

Lucky for us, Carter captures the cock on his phone! Max decides to make the most of Evan's unexpected arousal just for you. He gets his best cock camera and lighting back at his place so we don't miss one sexy stroke. Engorged and gorgeous, Parker has a perfect piece.



It's meaty thick, fat and long and pretty as fuck. The monster makes a weighty thud sound as Max lends a hand to stroke and slap the kids schlong before turning our boy around to explore and spank his smooth ass. Spread out like a one boy buffet, Parker plays with his own pucker while working his big funk filled balls. His nuts start to tighten and his cock puffs up, engorged with ecstasy Evan blasts his washboard abs with liquid lust.

Max grabs the goods, getting a few more gorgeous glistening gobs to the surface, coating the fat cock head with his own climax.


Der Verkuppler

Wegen Joel Simkhai kleben schwule Männer auf der ganzen Welt am Smartphone. In nur sechs Jahren hat der Gründer und CEO von Grindr ihren Alltag revolutioniert und damit die Dynamik der Schwulenszene grundlegend verändert. Dabei wollte er doch nur ein paar Typen kennenlernen, wie er im Interview erzählt.

Grindr wird nach eigenen Angaben täglich von über 2 Millionen Usern in 196 Ländern der Welt verwendet. Die App ist bald sieben Jahre alt – ein Methusalem in der schnellebigen Tech-Industrie, in der eine App ständig die andere jagt. Wem Grindr trotzdem kein Begriff ist: Die App zeigt über die GPS-Funktion des Smartphones Männer, die ebenfalls auf der Suche nach Männern sind und wie viele Meter sie entfernt sind. Über die Chatfunktion können private Bilder und der genaue Standort verschickt werden.(Foto-Headlines & Global News)

«Ich hegte keinen Ma­s‍terplan, um in der Schwulen­szene einen Kulturwandel herbeizuführen.»

Über den Tag verteilt weilt ein User durchschnittlich 54 Minuten auf Grindr. «Unsere Jungs verbringen viel Zeit auf der App und das macht uns sehr stolz», sagt Joel via Skype. Es ist Abend in Europa, morgen früh in Los Angeles, dem Hauptsitz von Grindr. Die Verbindung ist schlecht, aber der Enthusiasmus in Joels Stimme ist deutlich hörbar. Wie ein kleiner Junge, der mit großen Augen vom Tag im Freizeitpark berichtet.

Joel Simkhai war drei Jahre alt, als er mit seiner Familie von Israel nach New York auswanderte. Nach einem Betriebswirtschafts­s‍tudium arbeitete er im Finanzbereich in Manhattan. Im Berufsleben feierte er er­s‍te Erfolge, nicht aber im Privatleben. Das Onlinedating frustrierte ihn. Zu zeitaufwendig, zu um­s‍tändlich, zu di­s‍tanziert.
Mit einem Entwickler in Dänemark, einem Grafiker in Los Angeles und einem Budget von 2’000 US Dollar schmiedete er er­s‍te Pläne. Erfahrung in Gay-Marketing oder IT hatte er keine, nur eine Ahnung, wie unkompliziertes Dating aussehen sollte. «Ich hegte keinen Ma­s‍terplan, um in der Schwulenszene einen Kulturwandel herbeizuführen. Ich wollte etwas, das meinen Bedürfnissen entsprach, eine einfache Lösung für ein grosses Problem», sagt Joel.
Die einfache Lösung war die zweite Generation des iPhones, die erstmals über eine Positionsbe­s‍timmung via GPS verfügen würde. «Als Steve Jobs die technischen Details des neuen iPhones im Juni 2008 bekanntgab, stürzten wir uns in die Arbeit», erinnert sich Joel. Etwas mehr als ein halbes Jahr später, im März 2009, wurde Grindr lanciert. «Die Arbeit an der App war ein Hobby für uns, denn wir entwickelten sie in er­s‍ter Linie für uns selbst. Und dann wurde sie immer beliebter.»

Zurück zu den Urin­s‍tinkten
Heute zählt Grindr 40 Mitarbeitende. Trotz des beachtlichen Alters der App konnte im letzten Jahr ein Wachstum von 30% verzeichnet werden, das auf die steigende Anzahl von Smartphone-Nutzern sowohl in Industrieländern, als auch in Schwellenländern zurückzuführen ist. Ein starker Wachstumsmarkt sei Lateinamerika, vor allem Brasilien und Mexiko, sagt Joel.
An den Wänden im Hauptsitz hängen verschiedene Masken – das Logo von Grindr. Es ist an die Masken von afrikanischen Stämmen angelehnt und soll an die Urin­s‍tinkte des Menschen erinnern. Der Frühmensch habe keine SMS geschrieben oder Maschinerie betätigt. Er sei sozial gewesen und habe Stämme gebildet, so Joel. «Wir erfüllen die grundlegenden Bedürfnisse des Mannes, indem wir ihn auf der Suche nach seinesgleichen kommunizieren lassen und zusammenbringen.» Wie eine Kaffeemühle, ein «coffee grinder», die die Kaffeebohnen mahlt. (Foto-Die Mannschaft)

Selbstver­s‍tändlich geht es auch um Sex. Doch Joel hört es nicht gerne, wenn Grindr auf eine Abschlepp-App reduziert wird. «Klar, geht es auch um Sex. Aber es ist mehr als nur das. Die Wahrscheinlichkeit ist immer gegeben, daß du den Jackpot knackst und die Person kennenlernst, die dich umhaut. Die App hat das Potential, dein Leben grundlegend zu verändern.»
Die strengen Richtlinien von Apple haben Grindr vor allem am Anfang stark eingeschränkt in Bezug auf die Fotos, die öffentlich sichtbar sind: Keine sugge­s‍tiven Posen, keine Schnappschüsse unter der Gürtellinie oder von der Unterhose. In Indien sorgt eine Gruppe von Moderatoren rund um die Uhr dafür, daß Bilder mit fragwürdigem Inhalt herausgefiltert werden. So wird die Startseite von Grindr zu einem Meer aus mehr oder weniger ausdruckslosen Face Pics, kopflosen Oberkörpern in Badezimmerspiegeln oder völlig neutralen Bilder wie Landschaftsaufnahmen. Im privaten Chat können unzensierte Bilder nach Lust und Laune verschickt werden.

«Klar, geht es auch um Sex. Aber es ist mehr als nur das. Die Wahrscheinlichkeit ist immer gegeben, daß du den Jackpot knackst und die Person kennenlernst, die dich umhaut. Die App hat das Potential, dein Leben grundlegend zu verändern.»


«Wir haben die Oberflächlichkeit nicht erfunden»
Doch sind es nicht genau die Bilder, die die Bedürfnisse der User auf das Eine reduzieren? Schnellen Sex in unmittelbarer Nähe?
«Wir werden kritisiert, daß Grindr bloß ein visuelles Erlebnis ist und dafür muß ich mich nicht rechtfertigen», sagt Joel. «Grindr IST ein sehr visuelles Erlebnis. Das Aussehen ist wichtig. Wenn wir in eine Bar gehen, sprechen wir die Person an, die wir attraktiv finden. So sind wir Männer nun halt. Wir sind auf Äußerlichkeiten fixiert.»
Grindr habe ihn selbst ermutigt, ins Fitneß­s‍tudio zu gehen und sich fit zu halten. Joel gibt zu, daß er selbst manchmal auch ein oben ohne Foto als Profilbild eingerichtet habe. «Wir haben die Oberflächlichkeit nicht erfunden, sie liegt in der menschlichen Natur. Grindr spornt dich dazu an, die Meßlatte höher zu setzen.» Nicht, daß ihm innere Werte nichts bedeuten würden. «Aber das Visuelle führt zu Begehren und begehrt werden.»
Wichtig für Joel war die Beschleunigung des Kennenlernprozesses online. Deshalb sei der visuelle Aspekt der App so wichtig. «Ich könnte dir sagen, daß ich nett anzusehen bin. Mit einem Bild weißt du allerdings sofort, woran du bist, und wir können uns das schwerfällige Gespräch übers Aussehen sparen. Wir können somit direkt rausfinden, ob es zwischen uns kni­s‍tert.»
Doch Grindr mußte auch schon in anderen Bereichen Kritik ein­s‍tecken. Etwa, daß die App zu einem An­s‍tieg von sexuell übertragbaren Infektionen geführt habe, oder daß sich User in ihren Profilen in diskriminierender Weise über ihre Vorlieben äußern würden mit Sätzen wie «Keine Schwarzen, keine Asiaten».
«Wir ermutigen unsere User, ihre Vorlieben in positive Worte zu fassen», sagt Joel. «‹Suche nur Chri­s‍ten›, oder so ähnlich. Für Rassismus habe ich keine Lösung.»
Einen Ansatz, um der Community unter die Arme zu greifen, erarbeiteten Joel und sein Team mit «Grindr for Equality». Die Kampagne soll User anhand von Nachrichten auf LGBT-Anliegen wie etwa Safer-­Sex oder politische Themen aufmerksam machen. 2011 verschickte Grindr eine Nachricht an alle User in Brasilien, um Unterschriften für eine Petition zu sammeln, die einen härteren Umgang mit Haßverbrechen forderte. Als im selben Jahr das US-amerikanische Militär ihre Praxis «Don’t Ask, Don’t Tell» aufhob, sammelte Grindr Geld für das Berufsnetzwerk von LGBT-Militärs.

«Ich könnte dir sagen, daß ich nett anzusehen bin. Mit einem Bild weißt du allerdings sofort, woran du bist, und wir können uns das schwerfällige Gespräch übers Aussehen sparen. Wir können somit direkt rausfinden, ob es zwischen uns kni­s‍tert.»

Grindr als Treffpunkt, besonders in homophoben Ländern
Gemäß eigenen Angaben ist Grindr schon in 196 Ländern tätig, von Afghani­s‍tan bis in die Zentralafrikanische Republik, vom Vatikan bis nach Saudi Arabien.
Doch genau die Funktion, die Grindr zu grossem Erfolg verholfen hatte – die punktgenaue Positionsbe­s‍timmung – entpuppte sich letztes Jahr als Gefahrenquelle für Menschen in Ländern, in denen homosexuelle Handlungen verboten sind. In Ägypten nutzte die Polizei die Trilateration, um schwule Männer anhand ihrer Position auf Grindr zu orten und zu verhaften. Grindr reagierte, indem die Entfernungsangabe auf allen Profilen in kritischen Ländern deaktiviert wurde.
Joel hofft, daß dieser Schritt die Lage für Schwule in diesen Ländern entschärft hat. Die Entfernungsangabe soll noch so lange verborgen bleiben, bis sich die Situation für LGBT-Menschen verbessert.
Grindr in diesen Ländern ganz abzuschalten komme aber nicht infrage. Oft hätten Schwule dort keinen Ort, an den sie sich wenden können. «Wir haben gehört, daß Grindr in diesen Ländern zur einzigen Schwulenbar geworden sei», sagt Joel. «Wie man sich vor­s‍tellen kann, fühlen sich viele Männer im Stich gelassen. Über Grindr können sie sich wenig­s‍tens in einem geschützten Rahmen untereinander au­s‍tauschen.»

Ein «Dienstlei­s‍ter» für die Szene
Mit Grindr hat Joel zweifellos einen Erdrutsch in der schwulen Kultur verursacht, nicht nur in der Art und Weise, wie sich schwule Männer kennenlernen, sondern auch, wie sie sich präsentieren und gesehen werden wollen. Trotzdem sieht sich Joel bloß als «Dienstlei­s‍ter», als Vermittler innerhalb der Szene.
Und auch nach sechs Jahren muß sich Joel immer wieder ins Bewußtsein rufen, daß er Millionen von Menschen weltweit zusammengebracht hat. «Die Reaktionen der Leute überraschen mich immer wieder, wenn ich ihnen sage, wer ich bin. Sie umarmen mich oder erzählen mir von den tollen Erfahrungen, die sie mit Grindr gemacht haben. Das macht Freude und ist der be­s‍te Job der Welt.»
Ob Joel selbst das große Glück auf Grindr gefunden hat? «Klar, jeden Tag», antwortet er lachend. Im Ernst: Er habe schon drei oder vier Mal einen Partner auf Grindr gefunden.(Foto-dailymail.co.uk)

Im Durchschnitt einmal die Woche lerne er jemanden durch Grinder kennen, auf der App surft er täglich. Eine be­s‍timmte Vorliebe hat er nicht, einzige No-Gos sind Raucher und Männer, die mit Katzen zusammen wohnen.
Wer aber denkt, Joel sei der ultimative Verkuppler, liegt falsch. «Wenn meine Mutter einen schwulen Mann auf der Strasse sieht, fragt sie ihn, ob er Grindr kenne. Wenn er meint ‹Ehm … Ja›, antwortet sie: ‹Mein Sohn hat es erfunden!›», so Joel. «Die will uns verkuppeln!»(Die Mannschaft-von Newsdesk)



Jungs, Jungs , Jungs - Guys, guys, guys

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And even more sweet guys. If you click on the pictures.




Playing Rough

Zwei Jungs die sich im Park kennenlernen und Treffen. Um gemeinsam ein wenig spazieren zu gehen.  Isaac Gabe und Grayson Lange zwei neue Jungs die uns in Ihre Welt entführen wollen.

Nach dem gemeinsamen Spazieren, haben sie Lust auf mehr , sich und Ihre Körper zu  entdecken.

Und da sie beide Lust auf Spiele haben, landen sie kurze Zeit später im Schlafzimmer von Isaac. Und natürlich nicht nur zum Schlafen. Was dann alles passiert, erfährst Du zu 100%. Dein Puls und viel mehr wird zu pochen beginnen.

Du willst also alles von den Jungs erfahren? Dann klick die Bilder an .

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New cummer Gabe Isaac makes up a game/good excuse to get his hands on gorgeous Grayson Lange outside in the park. Having heard stories of Gabe's gargantuan goo gun Grayson plays along. Naturally the boys wind up in they're teen boy bedroom studying one another's biology. Grayson gets his knob gobbled before digging deep into Isaac's underwear to get to the 'bottom" of these big dick rumors.

Gabe's package is absolutely enormous and looks like he's smuggling a monster in there that's growing by the second. Lange laps at his perfect piece like a puppy and then moves on to Gabe's gorgeously smooth young hole with probing fingers and a warm mouth. He slaps the kids tight ass with a couple spankings for good measure as Gabe does some spanking of his own on that mammoth member.

After Grayson has geared up Gabe's hole for some grinding, Lange launches his cock inside for a ball slapping bareback good time. Lange's beautiful bubble butt plunges ass as it flexes and fucks feverishly. Grayson couldn't let all that fresh cock go to waste, so he climbs on top like a good little bottom.

He must go slow at first to readjust everything he thinks he knows about bottoming, this is a "horse" of a different color! Gabe makes it go down easier by playing with his buddies boner. Lange taking Isaac doggy style is a dick dripper of a good time.

Pounds of cock being stuffed inside such a tiny twink is porn perfection. Lange's hole has had a penis punishing, the boys switch hit and Gabe is there to pick up the dick. Lange lays into the kid, and our big dicked twink launches a big hot load! Grayson pulls out, nuts nasty on the boys butt then shoves his slick schlong back inside. Flip flop, big dick perfection!


 


Jamie Ray

Super süßer Blonder Boy, mit seinen blauen Augen und seinem ganzen Wesen ist er einfach nur zum Träumen.. Und das weiß er sehr genau, und deshalb weiß er sich auch vor der Kamera in Zehne zu setzen.

Max ein Kumpel von Jamie führt die Kamera und noch viel mehr. Und Max weiß auch wie er Jamie liebevoll entblättern kann. Und wie sie sich der Liebe mit allem was dazu gehört hingeben.

Geh mit Jamie und Max also auf eine Reise, voller Sinnlichkeit und Erotik, auf den Weg voller Explosionen von Körper und Seele.

Bis zum großen Ende voller Freude und Hingabe.

Mehr zum Film, wenn Du die Bilder anklickst. More about the movie when you click on the pictures.

Jamie Ray

All American blond, blue and sweet as apple pie Indiana guy Jamie Ray is young and shy but anxious get an education here at Helix. Jailbait Jamie (still in braces and ever so adorable) takes direction from Max Carter well as he's ordered to loose his pants so we can see what the kid is workin' with.

Max pulls down Ray's colorful boyish briefs and lets out a well earned "damn," as his big boner bounces out. Carter caresses the kid's cock before ordering Jamie to turn around. Max makes sure to spread the twink for a thorough inspection, finger fucking the boy's perfectly round, lily white, smooth ass.



After Carter cracks the kids ass with some love spanks, our blond beauty's cock starts to tingle and grow even harder. Jamie may look innocent but he flirts with our camera like a dick hungry demon, licking his lips and eye fucking us hard as Max manhandles the boy's big balls and cock, making it slap hard against his tight young belly.

Max leaves Ray to his own devices for a bit but notices a longing in the kids eyes so he stuffs his hot little hole with a few fingers. Jamie's eyes glaze over in extreme anal ecstasy and he breathes out "I'm gonna cum." Carter bangs the hell out of the kids hole with his fat fingers till huge, thick sticky streams of young boy nut cascade down Ray's still rock hard cock.




Julian wird als Mathe- Hilfe getestet. Und nicht nur in Mathe !

Trevor Harris ist nicht gut in Mathe, aber er ist ein kleines Schlitzohr und er weiß sich zu helfen. Denn Julia ist ein Matheas und der Klassenbeste.

Warum soll er also Julian nicht zu sich Einladen, um mit Ihm „ Mathe“ zu üben.

Nur ist Julian nicht nur zum Üben gekommen, und auch Harris hat eigentlich gar keine Lust auf Mathe. Und es kommt wie es kommen muss.

Das Lernen fehlt ins Wasser und sie lernen dafür andere schöne Sachen. Sie landen dafür gemeinsam auf der Spielwiese im Zimmer und was dann passiert?

Es wird nicht verraten, aber es wird Deinen Puls und mehr höher schlagen lassen.

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Testing the Tutor

School bad boy Trevor Harris isn't great at math, but he IS great at getting what he wants. He manipulates math master tutor (and all around hottie) Julian Bell into coming back to his place for some homework help.

Once his bedroom door is closed, Harris helps himself to a mouthful of Julian's pretty blond boy joystick. Bell is obviously happy to get his mind off math and his mouth on Harris's bountiful boner. The kid's cock is curved just right. While Julian is on his knees, it glides effortlessly down his wet, warm throat. Bell's booty is a stunner and doesn't go unnoticed by Trevor who buries his face in his hot tutor's tush.

He spit shines the boy's smooth sphincter till he's able to slide his beautiful bareback dick right in. Harris takes it easy with his tutor at first, sensing this may be the boy's first time since his nose is always in the books. The school bad boy kisses his tutor gently and clasps onto his hands, fucking him tenderly. Well, it's either that or he doesn't want to pay for his tutoring! Either way, the bad boy definitely wants to get his ass banged too! Remembering how Harris handled it, the timid tutor does the same. He spreads Trevor's smooth cheeks apart to get that hot, young hole ready for a ramming with some lusty, wet licks to his love button.

It seems our timid tutor learned a thing or two during his time as a bottom because once buried balls deep inside Harris, his thrusts are making Trevor's toes curl! He gets bad boy on his side and gears up a ball slapping, ass banging rhythm so good Harris hammers on his hog till a humongous hose down floods the bed! Julian pulls out and nuts on our bad boys butt, then shoves his dripping cock back inside, reminding the school bad boy just who the real teacher is here.



Alan Davis, Jamie Ray, Devin Lewis – Studentenspiele

Wenn ein neuer in die Schule kommt, haben die Gay Jungs immer ein Auge Trauf. Schulkumpel  Alan Davis und Jamie Ray haben ihr Auge auf Devin Lewis, das ist der neue  in der Schule gehabt.

Sie wollen ihm helfen, das er sich in der Klasse schnell Heimisch fühlt. Sie laden Ihn fürs Kennenlernen und näher kommen, „ zum Lernen 😉 zu sich ein. Und das es sich dabei nicht nur ums Lernen geht, kannst Du sicher sein.

Sie werden Ihm Sachen Lernen, die er nicht in der Schule lernen kann. Alan und Jamie geben Lewis einige Lektionen der besonderen Art. Eine Lektion mit viel Zärtlichkeit und Liebe.

Die ´Drei Lernen viel , mit und untereinander und am Schluss sind sie Entspannt und sehr,  sehr Glücklich.

Young boys can always benefit from a little learning. School chums Alan Davis and Jamie Ray have had their eye on Devin Lewis, the new kid in school. They invite the sexy schoolboy over to teach him a thing or two he definitely won't learn in class.

 Alan and Jamie give Lewis some lusty lessons on deep throating dong, eating ass and taking bareback cock long and hard! With the perfectly pervy teacher to student to ratio, Devin is a quick study and it isn't long before the boy is taking dick at BOTH ends.  

Study time cums to a close and the REAL test begins as Ray and Davis double dick Devin and the kid passes with flying colors! After all his hard work schooling young Lewis, Ray's rump could use a good ramming and bad boy Alan is up for the task. Class is cumming to a close and the sexy threesome celebrate by tossing off all over Jamie's sultry tight twink bod.

Devin is definitely a straight A student and we'd venture to guess on his way to becoming head of the class, vale-DICK-torian!

Starring: Alan Davis, Jamie Ray, Devin Lewis

Noch mehr zu den 3 Jungs ?!? Wenn Du die Bilder anklickst! More to the 3 guys?!? Click on the pictures!




«Wir sind keine seelenlosen Zombies»

Vom Pornodar­s‍teller zum Pornoproduzenten. Während andere Studios den Sprung ins digitale Zeitalter verpaßt haben, kann Tim Kruger von seiner Website TimTales.com gut leben.

Tim, wie hat sich das Geschäft mit Pornos in den letzten Jahren verändert?
Für mich hat sich eigentlich nicht viel geändert. Ich mache nach wie vor genau das, womit ich auch angefangen habe. Natürlich sind die Qualität und die Technik besser geworden. Für andere Firmen hat es sich insofern geändert, als der Fokus mehr auf der Onlinevermarktung liegt. Es geht nicht mehr unbedingt darum, wie viele DVDs verkauft wurden.

Wie unterscheidet sich deine Plattform TimTales von anderen Porno­s‍tudios?
In er­s‍ter Linie will ich, daß sich meine Dar­s‍teller mögen und beim Sex auch Spaß haben. Das kommt auch im Video besser rüber. Ich versuche, ihre Vorlieben zu berücksichtigen, und frage sie, mit wem sie gerne drehen würden. Bei anderen Studios wird das oft vorgeschrieben. (Foto-Kosima Shirazi)

Auch beim Drehen gebe ich nicht viele Anweisungen. Ich lasse die Models machen, was sie auch privat tun würden, wenn sie jemanden treffen oder eine Date haben. Es herrscht eine entspannte Atmosphäre und es sind nur die Leute am Set, die auch wirklich benötigt werden.

Mit der Ankunft des Internets hat man der Porno­branche den Tod vorausgesagt. Weshalb hat sich dieses Urteil nicht bewahrheitet?
Für einige große Firmen hat sich das sehr wohl bewahrheitet. Studios wie «Raging Stallion» und «Falcon» sind bankrott gegangen. Große Produktionsfirmen von Heteropornos haben sie gün­s‍tig aufgekauft und weitergeführt. Es exi­s‍tieren nicht mehr allzu viele Studios, die noch gänzlich in schwuler Hand sind. Deshalb bin ich stolz, daß ich mit meiner Website nach wie vor so erfolgreich bin.

Dank sozialen Medien wie Tumblr kann jeder seine eigene Pornografie ins Netz stellen. Siehst du das als Konkurrenz an?
Solange jeder nur seine eigenen Pornos ins Netz stellt, finde ich das sogar gut und ich schaue mir das auch gerne mal an abends vor dem Schlafengehen (lacht).

Ist die Onlinepiraterie ein Problem für dich?
Gerade auf Seiten wie Tumblr werden Filme anderer Pornofirmen illegal verbreitet, und das sehe ich natürlich nicht sehr gerne. Soweit es mir möglich ist, gehe ich dagegen vor. Ich arbeite jeden Tag in der Woche, um ein gutes Produkt auf den Markt zu bringen. Ich lebe tatsächlich davon und betreibe das nicht nur als Hobby, wie viele denken. Deswegen bin ich schon der Meinung, daß man bereit sein sollte, dafür ein paar Euros zu zahlen. Dasselbe gilt übrigens auch für Musik und Kinofilme.

«Solange man selber noch halbwegs ansehnlich ist, kann man den Job schon eine Weile machen.»

Als Pornodar­s‍tellerin gehört man mit 25 zum alten Eisen. Wie sieht das bei Männern aus? Gibt es bei schwulen Pornodar­s‍tellern ein Ablaufdatum?
Bei Männern gibt es das nicht wirklich, solange man genug Fans hat, die einen sehen wollen. Solange man selber noch halbwegs ansehnlich ist, kann man den Job schon eine Weile machen. Ich hoffe also, daß ich in der Branche noch ein paar Jahre vor mir habe (lacht).

In den letzten Jahren haben mehrere schwule Pornodar­s‍teller Suizid begangen. Kannst du dir vor­s‍tellen, welcher Aspekt des Jobs sie in den Freitod getrieben hat?
«Welcher Aspekt des Jobs» finde ich eine schlechte Formulierung. Der Selbstmord dieser Dar­s‍teller hat weniger mit der Branche, sondern mit der Person selbst zu tun. Ich glaube, daß sich mehr Verkäufer, Bankange­s‍tellte und Menschen aus anderen Branchen das Leben nehmen als schwule Pornodar­s‍teller. Wenn es doch geschieht, liest man darüber in diversen Foren, Zeitungen und Blogs, und man erhält den Eindruck, daß sich außergewöhnlich viele Dar­s‍teller in der Pornobranche umbringen, weil der Job so furchtbar ist. Ich bin jetzt mehr als zehn Jahre dabei und mir fällt kein Aspekt ein, der einen dazu treiben könnte. Im Gegenteil, ich finde, der Job ist weitaus attraktiver und abwechslungsreicher als so manche Vollzeit­s‍telle im Büro.

Was machst du in deiner Freizeit? 
Ich wohne in Barcelona, und da bietet es sich natürlich an, mal zum Strand zu gehen oder einfach die Atmosphäre in der Stadt zu geniessen. Ich verbringe viel Zeit mit Freunden, aber bin auch gerne mal alleine und mache absolut gar nichts. Außerdem (reise ich sehr gerne.

«Mir macht meine Arbeit Spaß, und das ist wohl die be­s‍te Voruassetzung, um glücklich zu sein.»

(Foto-AndysBestSites)

Wie sieht die Work-Life-Balance eines Pornodar­s‍tellers aus?
Wie in jeder anderen Branche gibt es viel zu tun, wenn man seine eigene Firma hat. Ich kann mir meine Drehs und meine Arbeit relativ frei einteilen und somit auch mal das gute Wetter in Barcelona geniessen. Allerdings muß ich auch jederzeit verfügbar sein, falls es mal Probleme mit der Website oder dem Server gibt. Es spielt dann keine Rolle, ob das sonntags, im Urlaub oder mitten in der Nacht ist. Mir macht meine Arbeit Spaß, und das ist wohl die be­s‍te Voraussetzung, um glücklich zu sein.

Einem Pornodar­s‍teller wird viel Ausdauer und Standhaftigkeit abverlangt. Gibt es ein Geheimnis oder ist alles nur Übungssache?
Spaß am Job, und wenn das nicht helfen sollte, gibt es natürlich noch diverse Hilfsmittel wie Viagra und Co.

Wie hat deine Familie reagiert, als du ins Pornogeschäft einge­s‍tiegen bist? 
Natürlich hat sie am Anfang erst mal leer geschluckt, als ich ihnen davon erzählt habe. Bis dahin hatten sie keine Berührungspunkte mit der Pornobranche gehabt. Allerdings sind meine Eltern wie auch die ganze Familie sehr offen und akzeptierend, sodaß es nie ein Problem war. Solange ich glücklich bin mit dem, was ich mache, ist auch meine Familie glücklich und lei­s‍tet mir jegliche Unter­s‍tützung, die ich brauche. Und mein jüngerer Bruder findet es total cool (lacht).

«In er­s‍ter Linie drehe ich Pornos und keine Aufklärungs- oder Lehrvideos.»

Barebacking wird von vielen Präventions­s‍tellen kritisiert. Auch in den Videos auf deiner Website wird nicht selten auf ein Kondom verzichtet. 
In er­s‍ter Linie drehe ich Pornos und keine Aufklärungs- oder Lehrvideos. In Pornofilmen zeigt man eine Fantasie, die man gegebenenfalls zuhause so nicht ausübt oder ausüben kann, und da gehört natürlich auch Barebacking dazu. Wir zeigen auf TimTales Filme mit und ohne Kondom. In der heutigen Zeit mit verläßlichen und schnellen Tests, HIV-Therapie und Präventionsmedikamenten sehe ich da keinerlei Probleme. Jeder Einzelne sollte sich darüber im Klaren sein, was er macht, und sich ausreichend über dieses Thema informieren. Präventionsverbände klären zum Beispiel darüber auf, daß der Schutz durch Therapie ebenso sicher ist wie ein Kondom.

Spürst du in der Gay-Community Berührungsäng­s‍te oder gar Abneigung, wenn du dich als Pornoproduzent vor­s‍tellst?
In der Community spüre ich so etwas eher selten. Natürlich gibt es Leute, die meinen, schlecht über andere reden oder blöde Sprüche klopfen zu müssen. Das sind aber genau die Leute, die in ihrem Profil «no fats, no fems» schreiben. Mit denen will ich auch nichts weiter zu tun haben. Die mei­s‍ten Leute sind sehr offen, neugierig und unter­s‍tützend.  (Foto-BoyPost)

Was ist das größte Klischee über die Pornoindustrie, das du entkräften möchtest?
Vielleicht, daß nicht alle Pornodar­s‍teller dauergeile, seelenlose Zombies sind, die 24/7 mit einer Latte rumlaufen, sondern Menschen wie jeder andere auch. Nur haben wir eben einen

Job, der nicht ganz alltäglich ist.( von Greg Zwygart-mannschaft.com)



Junge Geflüchtete und Prostitution

„Das Thema ist sehr tabuisiert und mit Scham behaftet“

Junge Geflüchtete sind besonders gefährdet, in die Sexarbeit zu geraten. Die Streetworkerin Silvia Rupp kümmert sich um sie.

Silvia Rupp, 34, ist Sozialpädagogin und Streetworkerin. Sie macht Präventionsarbeit zur Vermeidung von Prostitution bei geflüchteten Jugendlichen und jungen Erwachsenen in München: Mehrmals in der Woche ist sie rund um den Hauptbahnhof unterwegs und informiert Geflüchtete, die sich dort aufhalten, über Prostitution und sexuell übertragbare Krankheiten, verteilt Kondome und bietet Beratung an, zum Beispiel für die Suche nach einem Praktikum oder einer Ausbildung. Wir haben Silvia im Büro von „Marikas“ und „Mimikry“ des Evangelischen Hilfswerks München, den Münchner Beratungsstellen für anschaffende junge Männer bzw. Frauen, zum Gespräch getroffen. 

In deinem Job hast du vor allem mit jungen männliche Geflüchteten zu tun und weniger mit Frauen. Warum ist das so?

Silvia Rupp: Zum einen, weil die meisten Geflüchteten, die vor etwa zwei Jahren in München angekommen sind, männlich waren. Und zum anderen, weil die Männer den öffentlichen Raum sehr viel mehr für sich in Anspruch nehmen als Frauen, die eher im Wohnheim bleiben. Für viele der Jungs sind der Hauptbahnhof und die Umgebung beliebte Treffpunkte. Das ist ja in vielen Städten so – allerdings ist es in München auch der Ort für inoffizielle Prostitution. Geflüchtete Jugendliche können darum dort damit in Kontakt kommen, ohne dass sie es beabsichtigen.

Wie läuft dieser Kontakt ab?

Es kann zum Beispiel sein, dass ein junger Geflüchteter eine Herrentoilette am Hauptbahnhof benutzt. Manche davon sind sogenannte „Klappen“, also inoffiziell Sextreffs, von denen der Geflüchtete nichts weiß. Er bemerkt dann vielleicht, dass ein Mann neben ihm ihn die ganze Zeit anschaut und dabei onaniert – und anschließend bekommt er dafür 20 Euro. Oder er hängt einfach am Bahnhof ab und wird plötzlich von potentiellen Kunden gefragt, ob er sich nicht was dazuverdienen will. Es kann auch sein, dass er mitkriegt, dass manche seiner Bekannten immer Geld haben, und dann möchte er natürlich wissen, wo sie das herhaben. 

Durch den Kontakt mit potentiellen Kunden werden Geflüchtete ja nicht zwingend zu Sexarbeitern. Wieso sind sie trotzdem einem besonders hohen Risiko ausgesetzt, in die Prostitution zu geraten?

Weil viele in dem Dilemma sind, dass es nicht vorwärtsgeht und sie keine Perspektive haben. Manche stecken im teils hoffnungslosen Asylverfahren fest, haben einen ungeklärten Aufenthaltsstatus oder sogar eine Ablehnung bekommen. Und wieder andere haben zwar einen Aufenthaltsstatus, sind aber von ihren Fluchterfahrungen gezeichnet.

 Wie wirken diese Erfahrungen sich aus?

Auf der Flucht muss ein Mensch den Überlebensmodus anschalten, Körper und Seele schützen hat da keine Priorität. Er muss sich selbst immer wieder zurückstellen und seine persönlichen Grenzen aufgeben. Dadurch fällt es ihm auch danach schwer, sich abzugrenzen, und er gerät leichter in eine Abhängigkeit. Außerdem sind ihm die Konsequenzen bestimmter Handlungen vielleicht nicht so bewusst – denn Überlebensmodus bedeutet auch, im Jetzt und hier zu leben und nicht in die Zukunft (Foto-jetzt.de)                                                                                                                                                              denken zu können.

„Jeder der Jungs wird früher oder später damit konfrontiert werden“

 Erzähl uns ein bisschen von deiner Arbeit auf der Straße. Was machst du da genau?

Ich bin zwei bis dreimal Mal die Woche für mehrere Stunden unterwegs, gemeinsam mit einem Sprachmittler oder mit einem weiteren Streetworker. Wir gehen das Gebiet rund um den Hauptbahnhof ab, bis hin zum Sendlinger Tor, dem Stachus, dem Alten Botanischen Garten und der Schiller- und Goethestraße. Wir halten Ausschau nach Jugendlichen, die dort abhängen, in unserem Zielgruppenalter zwischen 15 und 25 sind und wahrscheinlich aus einem außereuropäischen Land kommen. Die sprechen wir an, erklären, dass wir nicht die Polizei sind, sondern Sozialarbeiter, und fragen, ob sie schon mal von Männern angesprochen wurden. 

Weil ihr davon ausgehen müsst, dass das schon passiert ist?

Jeder der Jungs, die sich dort aufhalten, wird früher oder später damit konfrontiert werden und unsere Aufgabe ist es, sie dafür zu sensibilisieren, dass diese Ansprachen offene oder versteckte Pro­s‍titutionsangebote sein können. Und dafür zu sorgen, dass sie da gar nicht erst reingeraten – und wenn doch, dann zumindest nicht unwissend.

Wie macht ihr das?

Ich kläre sie über sexuelle Gesundheit auf und über die Möglichkeit, sich auf bestimmte Krankheiten testen zu lassen, und jeder bekommt eine kleine Flyer-Tüte mit Informationsmaterial und einem Kondom. Mein Kollege bietet Unterstützung an, wenn jemand Stress mit der Schule oder der Ausbildung hat. Und ich lade die Jungs ein, zu uns zur Beratung zu kommen, wenn sie Fragen oder Probleme haben oder Hilfe brauchen, um eine Bewerbungen zu schreiben oder einen Ausbildungsplatz zu suchen.

Fühlen sich die Jugendlichen manchmal vor den Kopf gestoßen, wenn ihr sie auf dieses heikle Thema ansprecht?

Nein, denn wir gehen dabei sehr vorsichtig vor. Wir wollen niemandem ein Gespräch aufdrängen, der nicht mit uns reden möchte. Auf keinen Fall darf ein Gefühl von Zwang entstehen, sondern der Kontakt soll positiv sein, damit so etwas wie Vertrauen geschaffen wird. Im besten Falle kommen die jungen Menschen irgendwann selbst auf uns zu.

„In letzter Zeit treffe ich vermehrt junge Männer, die massive Selbstverletzungen haben“

 Funktioniert das?

Ja, viele sprechen mich mittlerweile direkt an, wenn sie mich am Hauptbahnhof sehen, und fragen zum Beispiel nach Kondomen. 

Mit welchen Fragen und Problemen kommen die jungen Männer in die Beratung?

Sehr unterschiedlich. Da ist alles dabei: von der belastenden Wohnsituation in den Camps, über Schulden und die Suche nach einem Job oder einer Ausbildung, bis hin zu Suchtmittelkonsum. Viele haben auch Fragen zu Verhütung und Sexualität. In letzter Zeit treffe ich vermehrt junge Männer, die massive Selbstverletzungen haben, vernarbte Schnitte an den Armen oder Brandwunden. Das habe ich vor zwei Jahren so noch nicht gesehen.

Woran liegt das?

Das sind oft Jungs, die schon länger hier sind, aber sich immer noch in einer aussichtslosen Lage befinden. Deren Traum, hier Arbeit zu finden und Geld zu verdienen, sich nicht erfüllt hat. Das ist eine extreme Belastung und macht natürlich etwas mit ihrer Psyche.

Sprechen diejenigen Jungs, die schon mal auf Angebote von Freiern eingegangen sind, offen darüber?

Dass einer sagt „Ich habe Sex mit Männern“ ist viel verlangt. Das ganze Thema ist ja sehr tabuisiert und mit Scham behaftet. Aber: Die Sache muss auch gar nicht thematisiert werden. Ich will keine Information aus jemandem rauslocken und niemanden beschämen. Und es würde mich auch wundern, wenn alle sofort total offen sprechen würden – ich bin ja immer noch eine fremde Person.

Du achtest also eher auf das, was zwischen den Zeilen gesagt wird? 

Ich hatte mal einen jungen Mann in der Beratung, dem ich angeboten habe, dass er sich auf Geschlechtskrankheiten testen lassen kann. Er hat dann über einen Freund gesprochen, der das gerne machen würde, Flyer für ihn mitgenommen und gesagt, dass er sich für seinen Freund wieder bei mir melden wird. Ich bin mir sehr sicher, dass wir die ganze Zeit über ihn gesprochen haben – aber wenn das für ihn eine Möglichkeit ist, sich mitzuteilen, ist das völlig in Ordnung. Das Wichtigste ist, dass er die Informationen bekommt, die er braucht. Und dass ich in den Gesprächen die Ohren für bestimmte Hinweise spitze, die darauf hindeuten, dass sich der Jugendliche eventuell in einer kritischen Situation befindet.

„Wenn ein Klient sagt, dass ihm ein Ehrenamtlicher hilft, dann frage ich, ob dafür eine Gegenleistung erwartet wird“

 Zum Beispiel? 

Kritisch wird es dann, wenn jemand schon in einer Beziehung oder Abhängigkeit zu einer anderen Person ist, also ihre Hilfe in Anspruch genommen hat, und dann merkt, dass da noch etwas anderes mitschwingt. Wenn also ein Klient sagt, dass ihm ein Ehrenamtlicher hilft, dann frage ich nach, ob dafür eine Gegenleistung erwartet wird. Wenn das der Fall ist, frage ich den Klienten ganz offen, was er selbst möchte. Es gab einen Fall, in dem ein Jugendlicher es geschafft hat, sich gegenüber seinem Helfer sehr klar und sachlich von einem solchen Angebot abgrenzen. Das war ein Erfolgserlebnis. (Foto-Taz.de)

Unterstützen sich die Jungs auch gegenseitig?

Sie geben sich zumindest die Kontakte untereinander weiter. Oft kriegen wir Anrufe, weil jemand von einem Bekannten unseren Flyer bekommen hat. Aber letztlich ist jeder von ihnen auf sich selbst gestellt. Ich kenne wenige Klienten, die über einen längeren Zeitraum feste Freundschaften haben. Es gibt eher Bekanntschaften mit einem bestimmten Nutzen. Dass also jemand mal bei einem übernachtet, der schon eine eigene Wohnung hat, oder man sich gegenseitig mit Geld aushilft. 

Wie glaubst du, wird sich die Situation in Zukunft entwickeln?

Wir können beobachten, dass sich die Szenen mittlerweile stärker vermischen. Dass also junge Männer, die ganz klar in der Sexarbeit tätig sind, die Jungs, die gefährdet sind, schon kennen und mit ihnen Kontakt haben. Dadurch geraten die geflüchteten Jugendlichen leichter in diese Tätigkeit hinein. Darum würde ich mir wünschen, dass wir mir in Zukunft noch mehr Kapazitäten haben, auf die Straße zu gehen. Ich glaube, der Bedarf ist noch längst nicht gedeckt. (Interview von Nadja Schlüter-jetzt.de)


Schwule Apps: Tinder, Gayromeo App, Grindr und vieles mehr!

Ko­s‍tenlose Lesben Apps: Wie steht es um die Frauen?

Egal ob Mann nur Spaß haben will, einfach mal wieder ein Date braucht oder sich nach einer fe­s‍ten Beziehung sehnt, für so ziemlich jedes Bedürfnis gibt es mittlerweile die richtige App. Bei der Fülle an Möglichkeiten verliert man schnell die Übersicht. Deswegen stellen wir euch hier die vier wichtig­s‍ten Apps für homosexuelle Männer (und Frauen) vor, die Gleichgesinnte suchen.

Das schwule Männer eigentlich nur auf der Suche nach Sex sind, bezeichnen wir an dieser Stelle mal selbstbewußt als Klischee. Nicht, daß sie es nicht tun, nur eben nicht ausschließlich. Deswegen gibt es auch mehr als eine Dating-App für schwule Männer – für Android und iPhone. Wofür ihr die verschiedenen Apps konkret nutzt, ist dabei euch überlassen. Gibt es eine Gay-Tinder-Version? Wir stellen euch hier die be­s‍ten Apps für schwules Dating fokussiert auf die Gay-Community und ihre lesbischen Pendants vor.

Ko­s‍tenlose Dating Apps für Schwule: Die Top 6 – inklusive Gayromeo und Grindr

Das hier sind die vier populär­s‍ten Dating-Apps von schwulen Männern und wofür sie im Schnitt genutzt werden – für Android und iPhone:

Grindr

Trotz der Sicherheitslücken, die 2014 bekannt wurden, ist Grindr immer noch die beliebte­s‍te und am weite­s‍ten verbreitete Dating-App für homosexuelle und auch bisexuelle Männer. Das Gute an Grindr ist, daß sie einem anzeigt, welcher schwule Mann sich gerade in eurer Nähe befindet. Problem an diesem unglaublich praktischen Feature war die Tatsache, daß man Standorte auch dann ausfindig machen konnte, wenn man nicht eingeloggt war. Von Regierungen, die Homosexuellen kritisch gegenüber­s‍tehen, kann das perfekt ausgenutzt werden, um be­s‍timmte Bevölkerungsgruppen ausfindig zu machen. Die Firma ließ damals verlautbaren, daß man proaktive Maßnahmen unternehmen würde und die Entfernung automatisch ver­s‍tecken werde. Händisch deaktivieren konnte man diese Funktion schon immer – wenn man eben will. Die Mehrheit der Schwulen nutzt diese App aber gerade um schwule Männer für unverbindliche und spontane Abenteuer zu finden. (Foto-pinoypositive101.blogspot.com)

Romeo

Romeo ist in der Community auch unter dem Namen Planetromeo oder Gayromeo bekannt. Diese App bezeichnet sich als Gay Social Network und das ist sie auch. So ziemlich jeder schwule Mann ist dort angemeldet. Romeo ist fast wie eine Art Regi­s‍ter – auch für Bisexuelle und Transgender-Männer. Mehr auch unter Queer-Impulse-Geschichte, den Planetromeo hat eine lange Geschichte.

Foto-Pinterest


Hornet

Kenn ich nicht? Ja richtig, weil: ein Geheimtip. Diese Gay-App kennen noch nicht so viele und das ist ihr Vorteil – b.z.w. euer Vorteil, da dadurch die Konkurrenz nicht so stark ist. Ihr könnt hier ein Profil er­s‍tellen und Bilder von euch hochladen.                                          

                       Foto - Queerty

Tinder

Ja, richtig. Auch schwule Männer verwenden Tinder. Aber anders als Heterosexuelle. Für Schwule ist Tinder die App für jeden, der nach etwas Ern­s‍tem sucht – eine Beziehung eben. Es gibt zwar keine eigene Tinder-Gay-Version, allerdings könnt ihr eure Präferenz in den Ein­s‍tellungen um­s‍tellen. Dort wählt ihr beim Feld Anzeigen einfach Männer aus (oder bei einer Bi-Orientierung könnt ihr euch auch Profile beider biologischen Geschlechter anzeigen lassen). Daß das sogenannte Gay-Tinder recht fruchtbar ist, zeigen verschiedene Erfahrungen der Nutzer. So findet ihr im entsprechenden Reddit-Thema viele Rückmeldungen, daß homosexuelle Männer deutlich häufiger auf Matches und Nachrichten reagieren und auch zurückschreiben, um sich zu treffen. (Foto-CNBC.com)

Nearox

Sucht ihr Alternativen, könnte auch Nearox etwas für euch sein. Diese Pinnwand für Schwule hält euch über Events und News in Channels auf dem Laufenden, ihr könnt aber auch an Events in eurer Nähe teilnehmen oder Chats mit anderen sexy Gays starten. Die App zur mobile Gay-Community gibt es als ko­s‍tenlosen Download.                                              (Foto-Applenative)


Scruff

Auch diese Android-App möchte Menschen einander näher bringen. Egal ob schwul, bi, trans oder queer – die Suchfunktion zeigt euch flirtwillige Männer nach euren Vorlieben. Die Pros der App sind ferner, daß ihr direkt zeigen könnt, was euch ausmacht. Steht ihr auf Drag Queens, verkehrt in Nerd-Kreisen oder machen euch Muskeln an, könnt ihr direkt diese Communities auswählen. Eure Auswahl an Männern wird permanent durch einen intelligenten Al­go­rith­mus angepaßt und so werden euch immer häufiger Kerle präsentiert, die euch interessieren könnten. Zudem werden eure Nachrichten auch nach einer Neuinstallation noch angezeigt. (Foto-Windows Central)


Ko­s‍tenlose Lesben Apps: Wie steht es um die Frauen?

Für Frauen, die auf Frauen stehen, haben wir hier drei Apps mit denen ihr garantiert jemanden findet. Legt einfach ein Profil an, ladet Bilder hoch und los geht die Suche.

Her

Wenn ihr queer, bisequell oder lesbisch seid, könnt ihr mit der Her-App weltweit nach gleichgesinnten Freunden oder Partnerinnen suchen. Ähnlich wie bei Nearox werden euch auch LGBTQ-Events angezeigt (Foto - Google Play)


Wapa - Lesbian Dating

Mit Wapa könnt ihr nicht nur chatten, sondern auch ko­s‍tenlose Video-Nachrichten versenden. 

Zusätzlich sorgt ein vier­s‍telliger Code für mehr Datenschutz.

Meldet ihr euch an anderen Standorten an, könnt ihr schon vor euren Reisen Kontakt

zu anderen Frauen der gewünschten sexuellen Orientierung aufnehmen.

(Christin Richter -giga.de)






Mehr zu den einzellen Plattformen, wenn Du die Bilder anklickst. More about each platform when you click on the images.

Grayson Lange, Gabe Isaac, Devin Lewis

„Kevin allein zu Haus“ wer kennt diesen Film nicht. Aber bei uns ist Kevin nicht allein. Er hat sich seine Freunde Grayson Lange, Gabe Isaac, Devin Lewis eingeladen. Und was da dann alles so passiert, was sie so an Spaß haben, beim Sport und Spiel. Das wird Deine Auge und Deine Sinne sicher sehr erfreuen.

Mehr zu diesen süßen 3 Jungs, und was sie zusammen erleben, wenn Du die Bilder anklickst.



Three twinks are definitely a charm with Grayson Lang, Devin Lewis and colossal cocked Gabe Isaac! The sexy threesome wake up from a dog pile like sleepy puppies and get right to playing with Isaac's enormous toy!


From then it's a dick sucking, ass eating, ball slapping bareback fuck fest and these teens try EVERY position imaginable!


Every configuration and cock combination is given a go by these three extremely eager and agile horny teenagers! Trains, spit roasts and double dips oh my!

The action cums to an explosive conclusion as horse dicked Isaac gets it at both ends! Lange lets his liquid love loose all over the kid's face as Lewis unloads a sticky cream-pie surprise in Gabe's smooth ass!

Starring: Grayson Lange, Gabe Isaac, Devin Lewis


More about these cute 3 guys, and what they experience together when you click the pictures.




Cameron Parks, sportlich, athletisch, einfach süß.

Toll in Zehne gesetzt , Fotografiert, Gefilmt und mehr.

Einfach auch süß anzuschauen, beim Schwimmen, im Sport und allem Sinnlichem.

Ein Augenschmaus.

Du willst mehr von Cameron Parks entdecken?

Dann einfach die Bilder anklicken.

Cameron Parks, athletic, athletic, easy going, can you new discoveries, on my side.
Great set in ten, photographed, filmed and more. It's also easy to watch, swim, sport and sensual. An eye-candy.

You want to discover more of Cameron Parks?

Then just click on the pictures


Zwei  neue  Jungs mit viel Spaß und Liebe.

Two new guys with lots of fun and love.

Book worm Jimmy Andrews is studying hard when Alan Davis saunters up behind him just as hard! Davis is devilishly sexy and Jimmy is unable to focus on books when the beautiful bad boy drops to his knees. A cock swap suck-a-thon ensues but then straight A student Andrews decides to crack open Alan's ass like a best seller and dive into the plot.

Alan lets Jimmy know he needs the kid's fat cock in his ass. That's all Andrews needs to hear. He aims his ample apple headed appendage at Alan's hot little hole and barrels his bareback boner deep inside. Jimmy takes his bottom boy on a tube steak tour through several steamy positions as the study buddies make out like the horned up high schoolers they are. After a thorough thrashing, Alan decides to dip his wick inside book boy. Jimmy is rock hard and tight as a drum.

Alan eases his schlong inside, taking it slow as this young guy is tight as fuck. The tight bootied bottom strokes his skyscraper of a boner bringing it to a boil. The sexy student has been hitting the books and definitely needed this release, cause this amount of delicious cum has obviously been cooped up for way to long. Davis follows, hosing down his fiery friend good and gooey.

Starring: Alan Davis, Jimmy Andrews

Mehr wie immer, wenn Du die Bilder anklickst.

More as always, when you click on the pictures.




Jimmy Andrews neu für uns bei 8 Teenboys,

Jimmy Andrews new to us at 8 teenboys,

Masturbation maestro Max Carter chats with frisky Florida native Jimmy Andrews a bit as the sexy strawberry blond is sprawled out on the couch lookin' sexy as fuck. Sexy, but also cute and adorable, Jimmy's naughty nerdy glasses add a touch of unassuming innocence which we love here at 8teenboy, but Jimmy definitely has swag. He leans back with his legs spread wide, positioning himself with a confident ease that says, "I've got a huge cock and I know it." Carter can sense this so they don't chat too long, he's anxious to see if the confidence matches the cock..... It DOES.

Max orders the cutie to strip down. Already hard, Jimmy's big bulge nearly wraps around the side of his hip. The suspense is excruciatingly exciting and when the underwear finally cum down, it's a party. This beautiful skinny boy has a baseball bat for a dick, big and fat with a huge yummy apple head. #AnAppleADay Jimmy smiles, knowing Max is pleased. Carter can't keep his hands to himself.

He plays with the pretty pink piece, pulling it down and then releasing the beast so it makes that lusty loud slapping sound hitting Jimmy's tight white tummy. Max gets Andrews to show off his amazing ass. It's a gorgeous work of art, tight white porcelain with a perfect pink center that Max explores with more than one finger. The boys share the schlong stroking responsibilities, until Carter can tell Jack Off Jimmy is getting close. He bites his pouty lips as the slick sound of dick fills the air and then the contents of our pretty boy's big balls bust loose to splash across his hot, flushed flesh


Starring: Jimmy Andrews

Mehr zu diesem süßen Jungen und weiteren Jungs  , wenn Du das Bild  anklickst,

More about this cute boy and other guys, when you click the picture,

  


Was Männer wirklich über Schamhaare denken

Unbestätigten Gerüchten zufolge reichen die aus deutschen Frauenzeitschriften rausgerissenen und gestapelten Artikel über Intimrasur einmal bis zum Mond und beinahe wieder zurück. Mit denen über männliche Brusthaare könnte man zumindest das Saarland vollständig zudecken. Und Teile von Rheinland-Pfalz.

Warum sind Körperhaare so ein großes Thema? Ob "Men's Health", "Bravo" und Konsorten es nur aufgegriffen oder erst erschaffen haben, werden wir wohl nie erfahren. Sicher wissen wir zumindest: Der gemeine Neandertaler war nicht damit beschäftigt, sich einen scharfen Faustkeil über seinen Schambereich zu scheuern.

Hilft natürlich nichts, wenn wir lange Haare an Frauenbeinen und unter Männerachseln einfach nicht gerne sehen. Auch sozial konstruierter Ekel ist Ekel. Aber wenn mein One-Night-Stand glaubt, sich für kaum spürbare Stoppeln entschuldigen zu müssen, läuft etwas falsch.

Ich muß dazusagen: Die Entschuldigung der Dame war in meiner nackten Gegenwart unfreiwillig komisch. Mein Oberkörper ist dicht bewachsen, mein Schambereich auch. Früher habe ich beides hin und wieder rasiert. Aber das Zeug wächst so schnell nach, dass ich mei­s‍tens mit einer Brust voller schwarzer Angelhaken rumlief.


Also Pelz. Schwarzpelz.

Aus einer Bravo-Umfrage weiß ich nun, dass das 10 Prozent von irgendwelchen Frauen schön finden, 24 Prozent nicht schön (und 30 Prozent nur mal gucken wollten). Aus einer ähnlichen Sternstunden der empirischen Sozialforschung wissen wir auch, dass eine Mehrheit von Männern wie Frauen Schambehaarung unschön finden, Beinhaare bei Frauen gar nicht gehen und gestutzte Bärte kratzen.

Tun wir einfach mal so, als wären diese Umfragen repräsentativ und aussagekräftig: Sollten Männer wie ich dann jeden Morgen zehn Minuten an sich rumrasieren? Sollten sich Single-Frauen täglich enthaaren, damit im Fall einer Spontan-Begegnung mit Mr. Right dessen Libido nicht im Stoppelfeld verendet?

Ich sehe das entspannt. Sogar dann wenn die Mehrheit der Frauen, die mich nackt sehen, wirklich nicht auf Haare steht. Die entscheidende Frage ist nämlich nicht, ob eine Frau Brusthaare (oder ein Mann Schamhaare) attraktiv findet. Sondern, ob ihr (ihm) das überhaupt besonders wichtig ist. Auf einem Ja/Nein-Frage werden die meisten mit "Ja" oder "Nein" antworten. Die wenigsten mit "Who cares"?

Wenn ich mit dem Rasierer vor dem Spiegel stehe, frage ich mich also: Kann ich mir vorstellen, dass sich eine Frau, die mich eben noch heiß fand, angewidert abwendet, wenn ich mein T-Shirt ausziehe?

(Foto aus „ Bizaree“ der Film)

Passiert ist es jedenfalls noch nie. Mit Kurzzeitbekanntschaften kam das Thema gar nicht auf. Wer will sich eine schöne Erinnerung schon mit so einer Diskussion versauen?

Von meinen Freundinnen fanden manche Brusthaare ganz geil, eine fands nicht so schön. Ihr zuliebe hab ich mich dann wieder rasiert, bis sie genervt war von den Angelhaken. Ich habs dann wieder gelassen.

Umgekehrt ist es dasselbe: Was für eine absurde Vorstellung, ich könnte voll fickriger Geilheit einer Frau den Slip ausziehen und mich dann von ein paar Haaren abstoßen lassen. Die Frau oder der Mann, die so eine Situation erleben, sollten nicht traurig über den entgangenen Sex sein. Sie sollten ihre Haare als Arschloch-Detektor sehen. Wer dich wegen so einer Lappalie nicht mehr attraktiv findet, wollte es wohl nie so richtig.

Wir können mit unseren Körperhaaren viel entspannter umgehen. Wir können sie rasieren, wie wir uns wohl damit fühlen. Vorgaben lassen wir uns höchstens von unseren Langzeitpartnern machen, die uns regelmäßig nackt sehen. Und die Zeitschriften, die jeden Monat einen neuen Intimrasur-Trend ausrufen, können wir getrost auf den Mond schießen. (Max Varon-benten.de)

Wie ich meinen Freund auf einer Sexparty kennenlernte (von Steffen auf Ze.tt)

Sex beim ersten Date? Auf gar keinen Fall, meinen viele. Doch vor kurzem habe ich jemanden auf einer Sexparty kennengelernt. Mittlerweile sind wir ein Paar. Wie konnte das nur passieren?


Ein Freund hat bei sich zu Hause eine Sexparty organisiert. Über Grindr hat er ein paar Leute eingeladen, Drinks, ein paar Snacks und Kondome besorgt. Am Abend sind dann tatsächlich mehr als 20 Typen erschienen. Und irgendwann waren alle nackt und hatten Sex.

Zugegeben: Zu Beginn war die Stimmung ein bisschen komisch. Alle wussten, dass sie irgendwann mit den Männern, die im Raum waren, Sex haben würden, aber wann und wie es losgehen sollte, war erst mal nicht so richtig klar. Manche Gäste wirkten anfangs ein bisschen zurückhaltend und schüchtern. Für viele war es die allererste Sexparty. Um die Stimmung etwas zu lockern und uns besser kennenzulernen, begannen wir mit harmlosen Trinkspielen, die aber recht schnell immer sexueller und freizügiger wurden: Erst spielten wir ein paar Runden Ich-hab-noch-nie, später Flaschendrehen und Sex-Bingo mit Ausziehen und Anfassen. Schlussendlich waren einfach alle nackt und betrunken. Und irgendwann lagen fünf Typen ineinander verschlungen im Bett meines Kumpels und machten wild miteinander rum.

Bei einer Sexparty weiß man ja nie so genau, wer kommt

Ich war der erste, der an diesem Abend auf der Party erschien. Der Gastgeber war ja ein guter Freund von mir und hatte mich gebeten, schon etwas früher da zu sein. Der Vorteil, wenn du als einer der ersten auf einer solchen Party erscheinst, ist: Du hast genug Zeit, um dich auf die Situation einzulassen und kannst die Gäste, die reinkommen, in aller Ruhe abchecken. Bei einer Sexparty weiß man ja nie so genau, wer kommt. Man hofft einfach, dass zumindest ein paar Typen dabei sind, die einem gefallen.

Als es dann an der Tür klingelte und M. den Raum betrat, dachte ich nur so: Omg, voll hübsch!“ ………….


Ich habe das Buch tatsächlich von vorne bis hinten gelesen und muß sagen, es bietet alles, was man(n) wissen muss/sollte. Auch zum Nachschlagen in gewissen Situationen echt klasse! Schwuler Sex, schwule Gesundheit



Is Bad Sex a Deal-breaker?

You’ve probably done it; you’re driving home late at night feeling disappointed – or worse.. Maybe you’re pounding the steering wheel and shouting at yourself. You just finished sex with someone and you’re sorry you did it.



Health – What is chemsex?

Strictly speaking, chemsex refers to gay or bisexual men using drugs to facilitate sex with other men. Culturally, though, it has become a catch-all term for sex involving drugs and “chemsex parties”, where groups of gay and bisexual men meet up, get high, and have sex with one another.


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Hepatitis-A-Ausbruch in Berlin löst Besorgnis aus

                               Eine Hepatitis-A-Welle in Berlin löst bei Experten große Besorgnis aus. Seit dem Beginn der Ausbrüche im November 2016 wurden inzwischen 100 Erkrankungen erfasst, und die Welle setzt sich fort.

( Foto LaG eso) -mehr Infos klick das Bild an-